Gehe zu blog

Backlinks 2018: Welche Links sich wirklich lohnen

50
Wow-Score
Der Wow-Score zeigt, wie interessant ein Blog-Beitrag ist. Berechnet wird er anhand der Korrelation zwischen der aktiven Lesezeit von Benutzern, der Geschwindigkeit, mit der sie scrollen, und der Länge des Artikels.
Mehr erfahren

Backlinks 2018: Welche Links sich wirklich lohnen

Thomas Gruhle
Backlinks 2018: Welche Links sich wirklich lohnen

Backlinks funktionieren doch schon seit 2012 nicht mehr. Heute braucht man starken Content, eine tolle UX und viele positive Nutzersignale!

Während der zweite Satz fraglos richtig ist, könnte der erste nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Denn noch immer vertrauen die Algorithmen von Google, Bing und Co. kaum einem Signal mehr als einem starken, natürlich wirkenden Backlink. Und auch all jene, die in der Öffentlichkeit über Content-Marketing und die neuesten Influencer-Strategien referieren, bauen im stillen Kämmerlein weiterhin Links auf, um ihre Rankings wirklich nach vorne zu bringen.

Doch lohnt sich der Aufbau von Links für alle Websites – oder gibt es auch Nischen, wo Sie besser auf andere Taktiken setzen sollten? Und wie können Sie es schaffen, dass Ihre Links nicht zu teuer werden, sondern wie alle anderen Marketing-Maßnahmen auch einer tiefgreifenden Return-on-Investment-Berechnung (ROI) standhalten? Diese und weitere Fragen beantworte ich in diesem Artikel und dem vertiefenden Webinar am 22. Februar.

Dieser Artikel ist nur ein Teaser – im Webinar am 22.02 um 11 Uhr werde ich alle hier angerissenen Punkte ausführlich besprechen und auch gerne auf Ihre Fragen eingehen. Ich freue mich auf Sie! Melden Sie sich zum kostenlosen Webinar an!

Social Signals statt Backlinks? Auf keinen Fall!

Zunächst einmal muss ich allen, die glauben oder hoffen, dass Social Signals die Backlinks demnächst als das zentrale Trust-Signal im Google-Algorithmus ablösen werden, eine traurige Mitteilung machen: Das wird so schnell nicht passieren. Und die Gründe dafür sind vielfältig, lassen sich aber auf zwei zentrale Punkte herunterbrechen:

  1. Sie sind nicht verlässlich: Die Social Signals sind noch einfacher zu fälschen als Backlinks. Es ist dabei für die sozialen Netzwerke sehr schwer (und für die Suchmaschinen unmöglich), diese Manipulationen aufzudecken.
  2. Die strukturierten Daten fehlen: Google würden solche Signale nur etwas bringen, wenn sie den Expertenstatus derjenigen, die die Likes und Shares zu verantworten haben, erkennen könnten. Da aber Google+ eindrucksvoll gescheitert ist (und Facebook kein Interesse daran hat, einen Konkurrenten zu stärken), werden sie diese Datensätze auf absehbare Zeit nicht erhalten.

Sie sehen also, dass Suchmaschinen wie Google aktuell – und auch auf absehbare Zeit – keine Chance haben, die Social Signals auf sinnvolle Art und Weise in die Algorithmen einzubauen. Es bleiben daher nur die Backlinks, um einen mehr oder weniger verlässlichen Indikator im Hinblick auf Weiterempfehlungen eines Inhalts zu bekommen.

Die Abgesänge auf den Einfluss von Backlinks sind also verfrüht und sollten Sie nicht in Ihrer Marketing-Strategie beeinflussen. Backlinks lohnen sich – doch lohnen sie sich auch für Ihr Geschäftsmodell?

Wer braucht Backlinks?

Im Endeffekt brauchen Sie dann Backlinks, wenn Sie sich in einer Branche bewegen, in der es viel Konkurrenz oder hohe Margen gibt. Denn es ist kein Problem, auch ohne Backlinks oben zu stehen, wenn Sie kaum Gegner haben.

Wenn es aber 20 andere gibt, die auch eine technisch einwandfreie Website haben, spannende Inhalte veröffentlichen und eine tolle User Experience bieten, dann müssen Sie sich etwas einfallen lassen, um auch diese hochklassigen Gegner noch hinter sich zu lassen. In solchen Fällen entscheiden die Backlinks darüber, ob Sie an erster Stelle stehen oder doch nur an fünfter – und wir wissen alle, was für einen Unterschied dies ausmachen kann.

Sie können sich die Backlinks also als eine Art Tiebreaker vorstellen, mit dem Google die guten von den richtig guten Anbietern trennt. Und es wäre doch mehr als schade, wenn Sie im SEO-Bereich alles richtig machen, und dann wegen des ungenügenden Backlink-Profils an der letzten Hürde scheitern.

Wenn Sie in einem kompetitiven Umfeld unterwegs sind, dann sollten Sie also auf jeden Fall auf starke Links setzen. Doch lohnt sich das auch finanziell?

Den ROI von Backlinks berechnen

Am besten ist es natürlich, wenn Sie die Links einfach wegen Ihrer tollen Inhalte bekommen. Doch seien wir einmal ehrlich: Die wenigsten Geschäftsmodelle sind so aufregend und die wenigsten Brands so stark, dass sie ohne nachzuhelfen regelmäßig viele Links bekommen. Die allermeisten Unternehmen müssen ganz einfach gezielt in den Linkaufbau investieren.

Doch wie können Sie sichergehen, dass die Links ihr Geld auch Wert sind? Dass Sie also nicht bei anderen Marketing-Strategien unternehmerische Analysen durchführen, die Sie bei Links einfach weglassen? Nun, Sie können auch bei Backlinks den ROI berechnen.

Das geht am besten, wenn Sie sich Ihre Keyword-Sets einzeln anschauen und sich beim Linkaufbau dann auf jene konzentrieren, bei denen ihnen ein besseres Ranking das meiste Geld bringen würde. Wie diese ROI-Berechnung genau funktioniert, zeige ich Ihnen dann im Webinar anhand von Beispielen aus der Praxis.

Wichtig ist dabei aber immer: Da man als seriöser Suchmaschinenoptimierer, was die Algorithmen von Suchmaschinen angeht, immer nur Prognosen auf der Basis von Erfahrungswerten aufstellen kann, kann man nie mit absoluter Sicherheit sagen, wie viel ein Link in der Endabrechnung wirklich bringen wird. Eine ROI-Analyse ist also immer nur so gut, wie sich die Annahmen mit der Realität decken.

Aber nichtsdestotrotz ist es wichtig, solche Berechnungen anzustellen. Je mehr Erfahrungswerte Sie sammeln, desto genauer werden sie diese machen können. Die Praxis zeigt, dass Umsatzsteigerungen über Linkaufbau planbar sind, wenn die Grundannahmen stimmen.

Fazit: Auch 2018 geht es nicht ohne starke Backlinks

Ich habe jetzt viel darüber gesagt, wie wichtig starke Backlinks auch heutzutage immer noch sind. Eines ist dabei jedoch klar: die Links bringen Ihnen nur dann etwas, wenn sie von starken Seiten kommen und natürlich wirken. Denn Google und die anderen Suchmaschinen werden immer besser darin, gekaufte Links zu erkennen.

Und auch deshalb ist die Berechnung des Return-on-Investment so wichtig – denn gute Links werden nicht ohne Grund immer teurer. Und wenn eine Marketing-Maßnahme vergleichsweise viel Geld kostet, dann sollte sie sich auch lohnen und entsprechend im Umsatz wiederspiegeln. Wie sie hier die richtige Balance finden, erfahren Sie am 22. Februar.

Nicht zuletzt geht es um die Frage, welche Links eine Website eigentlich braucht, um Ranking-Steigerungen zu generieren. Dafür zeige ich Ihnen, wie Sie erkennen, welche Links in die Kategorien „harmlos aber auch wirkungslos“ oder „schädlich und gefährlich“ fallen.

SEMrush Backlink Audit

Überprüfe dein Backlinkprofil!

Bitte geben Sie eine korrekte Domain ein.

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Folgen Sie unserem RSS-Feed und lesen Sie weitere interessante Beiträge:

RSS
Im Jahr 2009 hat Thomas Gruhle die Agentur Barketing mit den Schwerpunkten SEO und Linkbuilding gegründet. Diese wurde 2015 zu LEAP/, da SEO und CRO für ihn zwei Seiten der gleichen Medaille sind. Er arbeitet als Geschäftsführer vor allem auf der strategischen Ebene und begleitet Internationalisierungen, Relaunches und andere Projekte in großen Unternehmen.
Diesen Beitrag teilen
oder

Dein Kommentar

Noch 2000 Zeichen
Gianna Brachetti-Truskawa
Interessanter Teaser ;) Mir ist allerdings der Blick auf Backlinks etwas zu einseitig: Ein Backlink ist nicht nur ggf. ein Mittel, um zu besseren Rankings zu verhelfen - er kann auch, wenn er wirklich gut ist, relevanten Traffic liefern (nicht nur über die Rankings). Und genau das sollte meiner Ansicht nach auch eine entscheidende Rolle bei der Auswahl von Seiten sein, von denen man Backlinks - auf welche Weise auch immer - akquirieren möchte.
Evgeni Sereda
Gianna Brachetti-Truskawa
Wie du es richtig gesagt hast, es ist nur ein Teaser :-) Die Inhalte werden ja ausführlich im Webinar behandelt. Was die Trafficlinks anbetrifft, so hast du recht. Sie sind wichtig. Auch gab es dazu zahlreiche Vorträge von Mario Jung. Allerdings funktionieren ja andere Links auch.