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Backlinkaufbau nur mit Offpage- Strategie

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Backlinkaufbau nur mit Offpage- Strategie

Thomas Gruhle
Backlinkaufbau nur mit Offpage- Strategie

Dass man Backlinks braucht, um es gerade in stark umkämpften Geschäftsfeldern ganz nach oben zu schaffen, ist kein Geheimnis. Doch wenn man erst einmal zu dieser Erkenntnis gelangt ist, dann stellen sich sofort die nächsten Fragen:

  • Wie kann man Backlinks aufbauen?

  • Was sollte man auf keinen Fall machen?

  • Wo sind etwaige Stolperfallen?

  • Welche Qualitätsrichtlinien muss man anlegen, um gute von schlechten Links zu unterscheiden?

  • Welche Linkziele bringen den besten Uplift?

  • In welchem Umfang gelten die Links noch als natürlich?

  • Was macht eigentlich die Konkurrenz?

Um diese und andere Fragen zu beantworten, bedarf es einer zielgerichteten Strategie für den Linkaufbau. Hier gilt: Ohne eine Strategie laufen Sie schnell in die falsche Richtung und geben im schlimmsten Falle viel Geld für schlechte, falsche oder unnatürlich wirkende Backlinks aus. Doch worauf müssen Sie bei der Erstellung einer solchen Strategie eigentlich achten?

Diese und weitere Fragen beantworte ich in diesem Artikel und dem vertiefenden Webinar am 23. August.

Hier kostenlos zum Webinar anmelden!

Dieser Artikel ist nur ein Teaser – im Webinar am 23.08. um 11 Uhr werde ich alle hier angerissenen Punkte ausführlich besprechen und auch gerne auf Ihre Fragen eingehen. Ich freue mich auf Sie! Melden Sie sich daher jetzt zum kostenlosen Webinar an!

Wofür ranken – und wer ist die Konkurrenz?

Im ersten Schritt gilt es, sich einen Überblick über das Marktumfeld zu verschaffen. Wer sind eigentlich Ihre Konkurrenten und wie sieht deren Backlinksprofil aus. Erst wenn Sie diese grundlegenden Fragen geklärt haben, wissen Sie, was in Ihrer Branche als natürlich angesehen wird.

Wichtig ist dabei, dass Sie sich auch wirklich Ihre direkten Konkurrenten ansehen. Denn wenn Sie eine Krankenversicherung betreiben, dann bringen Ihnen die Werte von Versandapotheken eher wenig. Es geht also darum, die Unternehmen als Vergleich heranzuziehen, mit denen Sie sich eine direkte Zielgruppe teilen.

Danach geht es dann an den Aufbau des Keywordsets. Hierbei helfen die Daten aus einem Tool wie SEMrush, um die passenden Wörter und Phrasen einzugrenzen. Um wirklich gut sehen zu können, für welche Keywords sich der Aufbau von Backlinks lohnt, müssen Sie sich dann noch folgende Fragen stellen:

  • Wie hoch ist die Transaktionswahrscheinlichkeit auf dem jeweiligen Keyword? Denn Sie wollen ja mit Seiten oben ranken, die auch verkaufen.

  • Wie hoch rankt Ihre Seite aktuell für das Keyword? Denn wenn Sie schon auf Platz 1 stehen, ist vielleicht gar kein großer Bedarf vorhanden.

  • Wie viel Potential besteht noch? Denn nicht immer lässt sich der erste Platz in den SERPs erreichen (Marken, Wikipedia oder Amazon sind oft schlicht nicht zu bezwingen).

  • Wie groß ist der durchschnittliche Warenkorb für das jeweilige Keyword? Denn die Investitionen sollen sich ja auch lohnen.

Wenn Sie diese Faktoren in einer übersichtlichen Liste zusammenfassen, können Sie daraus relativ schnell eine Priorisierung ableiten und so feststellen, wo sich mit gezieltem Linkaufbau das größte Potential realisieren lässt. Dann stellt sich als nächstes die Frage, wo die Links denn hin zeigen sollen.

Deeplinks oder nicht?

Auch bei der Deeplink-Ratio müssen Sie sich anschauen, wo Ihre Konkurrenz aktuell steht. Dann gilt es, Ihr Backlinkprofil entsprechend anzugleichen bzw. auszubauen. Ein zentraler Aspekt der Offpage-Strategie ist also die Offpage-Analyse – sowohl von Ihrem eigenen Profil als auch von dem der Konkurrenz.

Im Rahmen dieser Analyse sollten Sie dann vor allem die folgenden Daten auswerten:

  • Die Anchor-Text-Distribution

  • Die nofollow/dofollow-Ratio

  • Die Deeplink-Ratio

  • Die Domain-Popularität im Verhältnis zu Link-Popularität und C-Class-Popularität

  • Die LinkLocation,

  • Der Authority Score

  • Der Linkzuwachs innerhalb eines vordefinierten Zeitraums

Anhand dieser Metriken können Sie festlegen, was bei Ihrem Linkprofil schon gut funktioniert – und wo es noch Nachholbedarf gibt. Wichtig ist zudem, dass Sie Ihre bestehenden Backlinks darüber hinaus noch einer genauen Prüfung unterziehen.

Links abbauen führt auch zum Erfolg

Im Zuge dieser Prüfung werden Sie sehen, ob ihre Backlinks auch wirklich alle einen positiven Einfluss auf Ihre Website haben und tatsächlich auf Ihre Ranking-Ziele einzahlen.

Denn oft lassen sich auch wirklich gute Ranking-Verbesserungen erzielen, indem man gezielt schädliche Backlinks abbaut. Neben einer automatisierten Backlink-Analyse mit den einschlägigen Tools ist es dabei auch immer hilfreich, wenn ein Experte nochmal einen Blick auf die fraglichen Links wirft. So hat man nicht nur direkt alle Links, die es zu entfernen gilt in einer Liste, sondern auch die Links auf dem Schirm, die man in regelmäßigen Abständen kontrollieren sollte.

So kommt die Strategie zustande

Die Ergebnisse dieser Analysen sind dann das Handbuch, auf dessen Grundlage Sie Ihre Backlink-Strategie erstellen können. Damit Sie sich das Ganze etwas besser vorstellen können, werde ich im Webinar die wichtigsten Metriken anhand von Beispielen mit Ihnen durchgehen. Hier werde ich Ihnen dann genau zeigen, worauf Sie achten müssen, um die richtigen Schlüsse aus Ihren Daten zu ziehen.

Ich freue mich auf Sie – am 23. August 2018.

Hier kostenlos zum Webinar anmelden!

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Im Jahr 2009 hat Thomas Gruhle die Agentur Barketing mit den Schwerpunkten SEO und Linkbuilding gegründet. Diese wurde 2015 zu LEAP/, da SEO und CRO für ihn zwei Seiten der gleichen Medaille sind. Er arbeitet als Geschäftsführer vor allem auf der strategischen Ebene und begleitet Internationalisierungen, Relaunches und andere Projekte in großen Unternehmen.
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Dein Kommentar

Noch 2000 Zeichen
Thorsten von Bettdecke.de
Hallo Thomas,

danke für den interessanten Artikel auch, wenn er mich auch ein wenig deprimiert hat

Besonders der Part: "(Marken, Wikipedia oder Amazon sind oft schlicht nicht zu bezwingen)"

Gerade hat mich Amazon von Platz 5 unter dem Begriff "Bettdecke" verdrängt. Habe jetzt einen weiteren Multimilliardenkonzern vor mir. Aber ich will nicht klagen, da ich die Seite von ehemals Platz 18 auf Platz 5 führen konnte.

Wenn ich mir die "Backlinkstruktur" der Konkurrenz ansehe, dann sehe ich viel Irrelevantes, weil diese Konzerne deutlich mehr als nur Bettdecken verkaufen und ich sehe auch viele "Schrottlinks". Wie geht man damit um?

Außerdem haben die die wenigen relevanten Influencer unter sich aufgeteilt. Hast Du dafür auch einen Rat?

Lieber Gruß

Thorsten
Thomas Gruhle
Thorsten von Bettdecke.de
Die Frage "Wie kann es sein, dass eine Webseite mit so schrottigen Links vor mir rankt, während ich mich an 'die Regeln' halte, höre ich öfter. Der Algorithmus besteht aus ganz vielen kleinen Faktoren, alles zusammen ergibt einen Score. Der höchste Score rankt oben. Wenn eine Webseite schrottige Links hat, dann holen sie sozusagen keine Punkte mit ihrem Linkprofil. Sie ranken dann aber aufgrund der anderen Faktoren vor dir. Ich empfehle immer: Einfach weiter machen und gute Links aufbauen und nicht den Schrott kombinieren. Fokussieren auf Nutzerbedürfnis-Optimierung und den Weg unbeirrt weiter gehen, dann wird es auch honoriert.

Beste Grüße
Thomas
Thomas Gruhle
Thorsten von Bettdecke.de
HI Thorsten, vielen Dank für deinen Kommentar.

Gibt keinen Grund, deprimiert zu sein. Man kann es auch nicht absolut so sagen, weil der Algorithmus einfach aus viel mehr Bestandteile besteht, als "nur Links". Aber ja, wenn du vor dir Amazon hast, wird es schwieriger. Amazon hat unendlich Linkjuice, wird schwierig, da mitzuhalten.

Du hast aber einen Vorteil gegenüber Amazon: Du bist spezialisiert, während Amazon Millionen von Artikeln aller Branchen verkauft. Du hast also viel mehr Produktwissen - und das musst du rüber bringen. Stichwort: Exzellenter Content, nicht nur WDF*IDF, sondern auf Basis der Nutzerintention, Limbic Personas etc.
Darüber hinaus hat Amazon für jeden Artikel, den Sie verkaufen, in etwa ein ähnliches Template. Du kannst viel flexibler sein und die Informationen, seien sie in Tabellen, Listen oder wie auch immer dargestellt, genau so anordnen, wie es das beste für den Nutzer ist (und nicht wie Amazon: Der kleinste gemeinsame Nenner für Millionen von Produkten). Diese Vorteile musst du konsequent nutzen.

Du hast noch aus Conversion-Sicht eine Menge Hausaufgaben. Du rankst für die Seite schon gut. Insofern du bessere Nutzersignale erzielen kannst als Amazon (Verweildauer, Absprungrate etc.) und eine bessere Click Through Rate aus den SERPs (Snippet-Optimierung), kannst du dich auch vom großen Wettbewerber absetzen.
Thorsten von Bettdecke.de
Thomas Gruhle
Hallo Thomas,

danke für die Aufmunterung. Ich sehe leider, dass Platz 5 mit der fast reinen Contentoptimierung und ein wenig Social Media möglich war und ich nun an einen Punkt angekommen bin, an dem ich von allen Seiten höre, dass ich vermehrt Links benötige.

Das Problem ist, dass Bettdecken absolut unverständlicherweise jetzt kein In-Thema sind. Folglich wird auch social oder auf Blogs recht wenig darüber berichtet und wenn, dann haben die Großen sich den Influencermarkt geholt. Ja, da stehe ich nun und frage mich wie Du und andere damit umgehen, wenn man kein Lifestyleprodukt hat, das man kochen, zum Smoothie verarbeiten oder zum Abnehmen benutzen kann?
LG
Thorsten