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Melissa Fach

Bilder-SEO und Alt-Tags: 7 Techniken zur Bildoptimierung für mehr Traffic

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Melissa Fach
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Bilder-SEO generiert Traffic

Wenn es um Bilder-SEO geht, denken viele als Erstes an die Optimierung von Alt-Tags. Doch es gibt noch vieles mehr, was in die Optimierung von Bildern einfließen sollte.

Tatsächlich gehören Bilder zu den am meisten vernachlässigten Aspekten in Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung. Es ist nicht ungewöhnlich, dass eine Website riesige Bilddateien mit nichtssagenden Dateinamen verwendet, die mit weitaus kleineren Abmessungen als das Originalbild angezeigt werden. Doch ob die hochauflösenden Bilder und Bilder in voller Größe wirklich die Lösung sind?

Oft besteht das Problem darin, dass SEO-Anleitungen für Anfänger nur die Grundlagen abdecken, so dass im Zusammenhang mit Bilder SEO kaum etwas anderes erwähnt wird als die Optimierung von Alt-Attributen oder dem Title Attribut.

Vergessen wir jedoch nicht, dass die Bildsuche eine wichtige Suchtechnologie ist und in erheblichem Umfang Traffic auf Ihre Website bringen kann. Wir kennen das sehr gut auf Social Media von solchen Netzwerken wie Instagram, Pinterest und Co. wie gut die Bilder funktionieren.

Und seien wir ehrlich, wer hat sie noch nicht benutzt, um sich süße Katzenbilder anzusehen?

Katzenbilder in der Google-Bildsuche

Kurz: Die SEO für Bilder sollte nicht ignoriert werden. In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen die Schritte, die Sie unternehmen können, um die Bilder Ihrer Website zu optimieren und höhere Ränge in der Bildsuche einzunehmen.

Unser Leitfaden zur Bilder-SEO deckt folgende Punkte ab:

Wie wichtig sind Bilder für SEO?

Bilder tragen dazu bei, Ihre Inhalte in den richtigen Kontext zu stellen.

Die richtigen Bilder helfen dem Benutzer, Textinhalte besser zu verstehen und aufzunehmen. In großen Textblöcken sorgen sie für Abwechslung.

Kaum etwas ist weniger ansprechend als ein grauer Block aus Tausenden von Wörtern.

Neben der Nutzerfreundlichkeit ist zu beachten, dass Google sich in Zukunft stärker auf die visuelle Suche konzentrieren will. Diese Entwicklung begann vor einigen Jahren mit einer vollständigen Überarbeitung der Google-Bildsuche.

Seitdem sehen wir immer häufiger, dass Bilder prominent in den Suchergebnissen platziert werden, oft über den regulären organischen Ergebnissen.

Optimierte Bilder erscheinen im Google-Suchergebnis

Ein wichtiger Punkt dabei: Bilder sollten sorgfältig ausgewählt sein. 

Wir alle wissen, wie es sich anfühlt, auf jeder zweiten Website dasselbe Archivbild zu sehen. Wirklich wertvoll werden Bilder erst, wenn sie individuell sind und punktgenau in die Geschichte passen, die Sie erzählen wollen.

Sie können die Bedeutung von Bildern und der Bildsuche nicht ignorieren. Die Bildoptimierung sollte als eine der wichtigsten Best Practices der Suchmaschinenoptimierung und Teil Ihrer laufenden SEO-Strategie sein. Außerdem steht sie auf der großen SEO Checkliste.

Was ist Bilder-SEO?

Bei der Bilder-SEO oder Bildoptimierung geht es um eine Verbesserung der Bilder Ihrer Website mit zwei wesentlichen Zielen:

  1. Um in der Google-Bildersuche höhere Ränge zu erreichen.
  2. Um die allgemeine Sichtbarkeit und Optimierung einer Webseite zu verbessern.

Dies bedeutet, verschiedene Maßnahmen umzusetzen, damit Google die Bilder Ihrer Website besser interpretieren und einordnen kann. Dazu gehören das korrekte Benennen von Dateien, die Verwendung optimierter Alternativtexte, die Minimierung von Dateigrößen und vieles mehr.

Auch gehört es dazu, die relevanten Keywords zu recherchieren und zu nutzen. Wie es geht, können Sie unserem Leitfaden "Keywords recherchieren aber richtig" lernen. Wer noch ganz neu ist, soll zunächst bei den Grundlagen anfangen und diesen Artikel "Was sind Keywords" lesen. 

Häufig taucht im Zusammenhang mit der Bilder-SEO die Frage auf, ob diese Maßnahmen angesichts der Fortschritte von Google bei KI und maschinellem Lernen zur Bilderkennung noch erforderlich sind.

Die einfache Antwort darauf lautet ja. Trotz erheblicher Verbesserungen in den letzten Jahren erkennt Google immer noch nicht alle Arten von Bildern. Zudem geht es bei der Bildoptimierung nicht nur darum, Suchmaschinen bei der Interpretation der Bilder zu helfen.

Schlecht optimierte Bilder sind eine der Hauptursachen für lange Ladezeiten. Eine Optimierung kann einen entsprechend großen Einfluss darauf haben, wie schnell Ihre Website geladen wird und wie hoch Ihr PageSpeed-Insights-Score ist.

In der Praxis hört die Bilder-SEO jedoch oft schon bei dem Hinweis auf, dass Alt-Tags Keywords enthalten sollten. Dies ist tatsächlich ein Teil des Prozesses, aber eben nur ein Teil.

Alt-Tags und Alt-Texte sind jedoch ein guter Ausgangspunkt, um das Gebiet der Bilder-SEO als Teil der Onpage-Optimierung zu verstehen.

Was ist ein Alt-Attribut?

„ALT“ heißt „Alternative“. Es wird bei den Attributen der Bilder auf der Webseite eingegeben. Wird ein Bild nicht angezeigt, wird der Text aus dem entsprechenden ALT-Attribut angezeigt.

SEO-Verantwortliche sprechen häufig über Alt-Tags oder Alt-Texte, Alt-Beschreibungen oder auch Alt-Attribute. Diese Begriffe sind Synonyme - sie bedeuten dasselbe.

Aber was genau?

Matt Cutts hat es vor langer Zeit leicht verständlich wie folgt erklärt:

Alt-Attribute bieten Webseitenbetreibern die Möglichkeit, für Suchmaschinen und Nutzer von Bildschirmleseprogrammen eine Text-Alternative für Bilder anzugeben. Der ursprüngliche Zweck der Alternativtexte bestand darin, Bildinformationen für Blinde und Sehbehinderte zugänglich zu machen.

Sie sind ganz einfach textliche Beschreibungen des Bildinhalts.

Sie sind Teil des HTML-Codes von Bild-Tags und sehen folgendermaßen aus:

<img src="suesses-kaetzchen-spielt-mit-ball.png" alt="Süßes Kätzchen spielt mit einem Ball" />.

Der Alt-Text ist der beschreibende Textinhalt des Alt-Attributs, das in einem Bild-Tag platziert wurde.

Alternativtexte können dazu beitragen, die SEO-Leistung Ihrer Website zu verbessern, indem sie einer Webseite weitere Relevanzsignale hinzufügen. Außerdem kann Google mit ihrer Hilfe den Inhalt eines Bildes besser verstehen, so dass dieses bessere Chancen auf eine prominente Platzierung in der Bildsuche hat.

Aber viele verstehen dies falsch, und Sie müssten nicht lange suchen, um eine Seite zu finden, auf der alle Bilder denselben Alternativtext verwenden - und zwar das exakte Hauptkeyword der Seite.

So optimieren Sie Alt-Texte

Es gibt Best-Practice-Regeln, die Sie befolgen sollten, wenn Sie die Alternativtexte Ihrer Bilder optimieren.

Beschreibende Alt-Tags für die Bilder-SEO zu formulieren muss nicht schwierig sein. Denken Sie am besten nicht zu viel darüber nach und orientieren Sie sich an dem, was auf dem Bild zu sehen ist.

Oft genügt es für einen guten Alternativtext, mit Sorgfalt und Sprachgefühl zu beschreiben, was das Bild zeigt. Wir können dies auf nur drei Best-Practice-Regeln herunterbrechen, die Sie befolgen sollten.

3 REGELN FÜR ALT-TAGS

1. Wählen Sie beschreibende und spezifische Alt-Tags

Alternativtext sollte den Inhalt eines Bildes immer so detailliert wie möglich beschreiben.

Je spezifischer Sie das Bild beschreiben können, desto besser, da dies Ihre Chancen auf gute Sichtbarkeit in der Google-Bildsuche erhöht und einen Kontext zum Inhalt der Seite herstellt. Umso besser für Ihre SEO ist es, wenn Sie die Bilder zusätzlich korrekt und aussagekräftig beschriften.

2. Wählen Sie relevante Alt-Tags

Alt-Tags sind kein Ort für Keyword-Spam. Sie sollten stattdessen genau beschreiben, was ein Bild zeigt.

Alt-Tags sollten unbedingt relevant sein.

Beschreiben Sie Bildinhalte in Ihren Alternativtexten so, dass die Beschreibungen einen Bezug zum Thema der Seite haben, insbesondere wenn ein Bild allgemeiner Natur ist und nicht so spezifisch wie andere.

3. Wählen Sie individuelle Alt-Tags

Verwenden Sie nicht das Hauptkeyword Ihrer Seite als Alt-Tag für jedes Bild auf der Seite.

Formulieren Sie stattdessen einen individuellen Alternativtext für jedes Bild, der dessen spezifischen Inhalt beschreibt.

Aber wie sieht gut optimierter Alternativtext in der Praxis aus? Schreiben wir doch einen für dieses Bild von zwei Kätzchen:

Kätzchen zwischen Wollknäueln

Ein Alt-Tag, das beschreibend, relevant und einzigartig ist, könnte folgendermaßen aussehen:

alt="Zwei süße rote Kätzchen schlafen zwischen Wollknäueln"

Diese Lösung ist für Suchmaschinen und Screenreader beschreibend und verwendet passende Keywords.

So fügen Sie Alt-Tags auf beliebten Website-Plattformen hinzu

Auf diversen Website-Plattformen stehen Bearbeitungsoptionen für Alternativtexte zur Verfügung. Wenige Klicks genügen, um die Texte zu platzieren.

WordPress - Bilder SEO und Alt-Text hinzufügen

In WordPress ist die Eingabe von Alternativtexten einfach.

Wenn Sie im Editorfenster auf ein Bild klicken, sehen Sie das entsprechende Feld auf der Registerkarte Bild-Einstellungen.

Alt-Texte in WordPress hinzufügen

Alternativ klicken Sie in Ihrer Mediathek auf ein Bild und sehen dann auch dort das benötigte Eingabefeld.

So fügen Sie Alt-Texte in der WordPress-Mediathek hinzu

So fügen Sie in Shopify Alt-Text zu Bildern hinzu

Wenn Sie Shopify verwenden, können Sie sowohl Theme- als auch Produktbildern Alternativtexte hinzufügen.

Um Alternativtexte für Produktbilder zu optimieren, gehen Sie zu Produkte > Alle Produkte und klicken Sie auf die Produktliste, die Sie bearbeiten wollen.

Öffnen Sie die Medienvorschau, indem Sie auf der Produktdetailseite auf ein Medienelement klicken. Dort können Sie Ihren Alternativtext hinzufügen.

So fügen Sie in Shopify Alt-Texte zu Produktbildern hinzu

Um Alternativtext zu Theme-Bildern hinzuzufügen, gehen Sie zu Onlineshop > Themes und klicken Sie neben Ihrem Theme auf Anpassen.

Sie sehen nun das Abschnitte-Menü auf der linken Seite. Dort können Sie Bildblöcke und von dort aus einzelne Bilder anklicken.

Wenn Sie das tun, erscheint ein Textfeld, in das Sie Ihren Alternativtext einfügen können.

So fügen Sie Alt-Texte zu einem Shopify-Theme hinzu

So fügen Sie in Magento Alt-Texte zu Bildern hinzu

Auch in Magento ist es einfach, Bilder mit Alternativtexten auszustatten.

Klicken Sie dazu auf Katalog > Produkte, wählen Sie das Produkt aus, zu dem Sie Alternativtext hinzufügen möchten, und scrollen Sie zum Abschnitt Bilder und Videos.

Klicken Sie auf ein Bild, um den Alternativtext zu bearbeiten.

Alt-Text einfügen in Magento Bild: 121 eCommerce

So fügen Sie in Wix Alt-Texte hinzu

Vor nicht allzu langer Zeit war es noch nicht möglich, Bildern in einem Wix-Store Alternativtexte hinzuzufügen. Doch die Plattform hat in den letzten Jahren Ressourcen investiert, um SEO-freundlichere Webseiten zu ermöglichen. Im Zuge dessen wurde auch eine Funktion zur Bearbeitung von Alt-Attributen geschaffen.

Sie können Bildern Alternativtexte hinzufügen, indem Sie im Bearbeitungsfenster auf das entsprechende Bild klicken, um das Einstellungsmenü zu öffnen.

Hier können Sie unter der Option "Beschreibung" Ihren Alternativtext hinzufügen.

Alt-Texte in Wix hinzufügen


Wie sich Bilder auf den PageSpeed Insights Score auswirken

Bildoptimierung gilt als eine der wichtigsten Möglichkeiten zur Verbesserung der Bewertung Ihrer Website in Google PageSpeed Insights.

Große Bilder mit unnötig hoher Auflösung sind hier der wahrscheinlichste Schuldige.

Der Download größerer Bilddateien dauert länger, was die Ladezeit Ihrer Seite verlangsamt.

google pagespeed insights images

7 Tipps zur Bildoptimierung für Fortgeschrittene: Über Alt-Texte hinaus

Die Bildoptimierung sollte weit über das Hinzufügen von Alt-Tags hinausgehen.

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, durch Bildoptimierung die organische Gesamtleistung Ihrer Website zu verbessern und höhere Bilder-Rankings in Google zu erzielen.

Viele Probleme entstehen dadurch, dass Seitenbetreiber unbearbeitete Bilder auf Ihre Website hochladen, ohne vorher ein wenig Arbeit zu investieren - niemals eine gute Idee.

Hier sind sieben Tipps zur effektiven Bildoptimierung für Fortgeschrittene:

1. SEO: Bilder richtig benennen

Google gibt Best Practices für die Bildersuche heraus. Eine der einfachsten und nützlichsten SEO-Maßnahmen ist, beschreibende Dateinamen für Ihre Bilder zu verwenden.

Nutzen Sie zum Beispiel "jordan-air-1-mitte-vorne.jpg" anstelle von "IMG00353.JPG".

Auf einer Kamera oder einem Smartphone (oder in einer Screenshot-Anwendung) erhalten Bilder generische Dateinamen. Laden Sie kein Bild mit diesen Dateinamen auf Ihre Website hoch. Geben Sie jedem Bild einen beschreibenden Namen, der dem Bildinhalt entspricht.

Machen Sie diese Aufgabe zum Teil Ihrer Checkliste für den Bilder-Upload.

Wie bennent bzw. beschriftet man die Bilder richtig?

Der Name des Bildes ist auch dessen BILD-URL. Wähle einen eindeutigen, selbsterklärenden Namen. Die Bild-URL soll nicht zu lange sein!

Benennen Sie Bilder auch auf bestehenden Seiten Ihrer SEO zuliebe so um, dass sie beschreibend sind. Es dauert nicht lange und lohnt sich. 

Sollte man die Namen Bilder für SEO mit Unterstrich oder Bindestrich versehen?

Aus SEO-Sicht sollten die Wörter in Dateinamen für Bilder nicht mit Unterstrich, sondern mit Bindestrich getrennt werden.

Welchen 

2. Bildgröße auf Anzeigegröße reduzieren

Ein weiteres häufiges Problem bei Bildern ist, dass die Bilddatei in den Pixelabmessungen viel größer ist als das Bild, das auf Ihrer Website tatsächlich verwendet wird.

Beispielsweise erzeugt die Hauptkamera eines iPhone X Bilder mit einer Größe von 4032 x 3024 Pixel.

Angenommen, die maximale Breite dieses Bildes auf Ihrer Website beträgt 600 Pixel.

Der Unterschied in der Dateigröße zwischen einem Bild mit einer Breite von 4032 Pixel versus 600 Pixel ist erheblich. Die Verwendung mehrerer Bilder, die größer als ihre Anzeigegröße sind, kann sich schnell zu einer massiv erhöhten Seitengröße summieren. 

Stellen Sie also sicher, dass die Größe der Bilder auf die maximalen Anzeigeabmessungen angepasst wird.

Wenn Sie WordPress verwenden, können Sie dazu ein Plugin wie "Resize Image After Upload" nutzen. Andernfalls ist die Änderung der Bildgröße in Photoshop genauso möglich wie mit einem Tool wie Canva.

Sie sollten auch sicherstellen, dass Sie Bilder mit CSS responsiv skalieren.

3. Die Größen der Bilddateien reduzieren

Eine der einfachsten Möglichkeiten, die Dateigröße Ihrer Bilder zu reduzieren, ist die Verkleinerung des Bildes auf seine maximale Anzeigegröße, wie eben beschrieben. Es ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit.

Eine andere wird in den Google-Richtlinien zur Bildoptimierung empfohlen:

Um optimale Ergebnisse zu erzielen, experimentieren Sie mit verschiedenen Qualitätseinstellungen für Ihre Bilder und haben Sie keine Angst, die Qualität zu verringern. Die visuellen Ergebnisse sind oft sehr gut und die Einsparungen bei der Dateigröße können beträchtlich sein.

— Google

Wie können Sie die Dateigröße Ihrer Bilder verringern?

Zum Beispiel mit einem der drei Open-Source-Tools, die Google empfiehlt: 

Wenn Sie mit solchen Tools nicht vertraut sind oder eine schnellere webbasierte Lösung wünschen, können Sie ein Tool wie Optimizilla zur Komprimierung Ihrer Bilder verwenden.

Für WordPress-Seiten ist das Smush-Plugin eine geeignete Lösung.

4. Eine Bilder-Sitemap erstellen

Wenn Sie sicherstellen wollen, dass Google alle Bilder auf Ihrer Website findet und in der Bildsuche aufführt, sollten Sie eine dedizierte Sitemap erstellen, die die URLs aller Bilder enthält.

Eine Bilder-Sitemap erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Bilder in den Suchergebnissen angezeigt werden. Während Sie auch in einer bestehenden Sitemap auf Bilder verweisen können, ist es in der Regel am sinnvollsten, eine dedizierte Bilder-Sitemap für die Suchmaschinen zu erstellen.

Hier ist ein Beispiel von Google, dem Sie das zu nutzende Format entnehmen können.

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9"
xmlns:image="http://www.google.com/schemas/sitemap-image/1.1">
<url>
<loc>http://example.com/sample.html</loc>
<image:image>
<image:loc>http://example.com/image.jpg</image:loc>
</image:image>
<image:image>
<image:loc>http://example.com/photo.jpg</image:loc>
</image:image>
</url> 
</urlset> 

Zwischen Bilder-Sitemaps und gewöhnlichen Sitemaps für Webseiten gibt es einen wesentlichen Unterschied.

Mit den Worten von Google: "Bilder-Sitemaps können URLs von anderen Domains enthalten, im Unterschied zu regulären Sitemaps, die den domainübergreifenden Einsatz beschränken. Dies ermöglicht die Nutzung von CDNs (Content Delivery Networks) für das Hosting Ihrer Bilder."

Was schön zur Frage überleitet, warum Sie Bilder in einem CDN hosten sollten.

5. Bilder in einem CDN hosten

Meistens werden Websites vollständig auf einem Server gehostet.

Stellen wir uns jedoch ein Szenario vor, in dem eine Website mit Hosting in den USA von einem Benutzer in Europa besucht wird.

Elemente wie Bilder müssen dann die ganze Strecke zum Nutzer in Europa überbrücken, wodurch sich die Ladezeit der Seite verlängert.

Ein CDN (Content Delivery Network) speichert deshalb die Bilder Ihrer Website auf mehreren Servern an verschiedenen Standorten auf der ganzen Welt. Dies bedeutet, dass diese jedem Nutzer von einem nahegelegenen Ort aus bereitgestellt werden können.

Beliebte CDNs sind zum Beispiel Cloudflare, Fastly, KeyCDN und Amazon CloudFront

Über Plugins wie W3 Total Cache können Sie problemlos ein CDN in WordPress einrichten. Weitere Anleitungen finden Sie bei jedem Anbieter, z. B. bei Cloudflare.

6. Lazy Loading implementieren

Es führt kein Weg daran vorbei, dass Bilder meistens das größte Datenvolumen einer Seite ausmachen und daher die Ursache für langsames Laden sind.

Ein Verzicht auf Bilder ist keine Option, weil sie zu wichtig sind, um eine gute Benutzererfahrung zu erzielen.

Wir können jedoch verzögertes Laden verwenden, auch Lazy Loading genannt, um Browser vom Herunterladen der Bilder abzuhalten, bis sie benötigt werden.

Dadurch kann der Nutzer deutlich schneller beginnen, sich die Seiteninhalte anzuschauen. Die Technik wird nicht nur für Bilder verwendet; auf dieselbe Weise können etwa auch JavaScript-Elemente verzögert geladen werden.

Stellen Sie es sich so vor: Wenn ein Benutzer nie zur unteren Hälfte einer Seite vordringt, werden die dortigen Seitenelemente auch nie geladen. Und das bringt spürbare Leistungsverbesserungen.

Google führt Lazy Loading als eine der Empfehlungen in PageSpeed ​​Insights

Lazy Loading kann die Ladezeiten für lange Seiten mit vielen Bildern, die nur beim Scrollen sichtbar werden, stark reduzieren, indem Bilder entweder nur bei Bedarf oder erst dann geladen werden, wenn die Hauptinhalte fertig heruntergeladen und dargestellt wurden.

— Google

7. Browser-Caching nutzen

Eine weitere Empfehlung von Google PageSpeed ​​Insights ist, das Browser-Caching zu nutzen.

Wenn Sie eine Seite besuchen, werden die Bilder heruntergeladen und im Browser angezeigt. Ohne Browser-Caching müssen sie beim nächsten Besuch erneut heruntergeladen werden. Mit Browser-Caching sind sie dagegen bereits im Browser gespeichert, sodass die Seite viel schneller aufgebaut werden kann.

Browser-Caching ist daher besonders nützlich für Websites, auf denen Nutzer häufig dieselben Seiten erneut aufrufen.

Wenn Sie WordPress verwenden, kann Ihnen eines von diversen beliebten Cache-Plugins helfen, diese Funktion schnell zu implementieren. 

Bildoptimierung und Googles Update zur Nutzererfahrung

Google hat kürzlich bekannt gegeben, dass das geplante Page Experience Update irgendwann im Jahr 2021 veröffentlicht werden soll.

Dieses Update wertet eine Reihe von Aspekten der User Experience als SEO-Faktoren auf. Es berücksichtigt etwa Penaltys für Sicherheitsbedrohungen und aufdringliche Interstitials, HTTPS als Ranking-Faktor, das Update für Mobilfreundlichkeit, ein Page-Speed-Update und Core Web Vitals.

Wenn Sie die Ankündigung verpasst haben, bedeutet dieses Update mit dem Worten von Search Engine Land zufolge im Wesentlichen, "dass Google Ihre Seiten mit höherer Wahrscheinlichkeit höher platziert, wenn sie eine gute Nutzererfahrung bieten."

Aber wie hängt das mit der Bildoptimierung zusammen?

core web vitals

Zunächst werden Sie feststellen, dass Core Web Vitals einer der Faktoren ist, die berücksichtigt werden, und dazu gehört auch LCP - Largest Contentful Paint. Dieses Kriterium zeigt im Wesentlichen, wie schnell sich eine Seite anfühlt; wann ein Nutzer annimmt, dass die Seite fertig geladen wurde.

LCP wird von Google anhand der Darstellung des größten Content-Elements auf der Seite errechnet. Dabei handelt es sich häufig um Bilder.

CLS (Cumulative Layout Shift) ist ein weiteres Element der Core Web Vitals. Es bezieht sich auf den Effekt, dass sich Inhalte weiterhin bewegen, wenn eine Seite vollständig geladen zu sein scheint. Einfach ausgedrückt können Sie dies optimieren, indem Sie Größenattribute in Ihre Bilder (und Videos) aufnehmen.

Zuletzt müssen wir uns jedoch daran erinnern, dass das Page Experience Update auch die Seitengeschwindigkeit berücksichtigt, und wir haben oben gesehen, wie sich Bilder darauf auswirken können.

Probleme mit den Bildern Ihrer Website finden

Bisher sind wir von dem Szenario ausgegangen, dass Sie neue Bilder optimiert auf Ihre Website stellen. Wie aber finden Sie bestehende Probleme auf Ihren Seiten?

Sie können dazu das SEMrush Site Audit verwenden. Die Registerkarte "Probleme" Ihres Site Audits bietet einen schnellen Einstieg. Sie zeigt folgende Probleme auf:

Defekte interne und externe Bilder

Defekte Bilder bedeuten eine schlechte Benutzererfahrung. Beginnen Sie mit der Fehlerbehebung bei Bildern, die nicht angezeigt werden.

Das Site Audit macht deutlich auf fehlerhafte Bilder auf Ihrer Website aufmerksam, sodass Sie entweder falsche URLs aktualisieren oder die Bilddatei ersetzen können.

Broken images report from SEMrush site audit tool

Das Audit hebt auch fehlerhafte externe Bilder hervor. Die beste Vorgehensweise besteht in diesem Fall darin, das Bild zu ersetzen, da Sie die Quelle nicht kontrollieren können.

Bilder ohne Alt-Attribute

Wir haben uns oben mit der Optimierung von Alt-Attributen für Ihre Bilder beschäftigt. Der Site-Audit-Bericht enthält eine Liste aller Bilder auf Ihrer Website, die keine Alt-Attribute aufweisen.

Dies erleichtert Ihnen die Ausstattung aller Bilder mit Alternativtexten, indem Sie Seite für Seite die Liste durcharbeiten.

missing alt tags

 


Bilder-SEO ernst nehmen - für Nutzer und Suchmaschinen

Wenn Sie sich die Zeit nehmen, Ihre Bilder richtig zu optimieren, kann dies spürbare Auswirkungen auf den Traffic Ihrer Website aus der Bildsuche haben und durch schnellere Ladezeiten die Benutzererfahrung verbessern.

Vergessen wir auch nicht, dass die Optimierung von Bilddateinamen und Alt-Tags dazu beiträgt, dem umliegenden Text sowie Ihrer übrigen Seite mehr Kontext und somit Relevanz zu verleihen, wodurch die organische Sichtbarkeit erhöht wird.

Viele Profis im Online-Marketing vernachlässigen die Bildoptimierung. Mit dem kommenden Page-Experience-Update von Google im nächsten Jahr gab es nie einen besseren Zeitpunkt, dies zu ändern und die Bilder-SEO zu priorisieren.

BE

Infografik Bildoptimierung

Melissa Fach
SEMrush

SEMrush-Mitarbeiter.

US Personality of the Year 2017 Winner, SEMrush Blog Editor, and die-hard Star Wars fan. Herder of cats. Non-cook. Find me on Twitter @SEOaware.
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