Was ist Black Hat SEO? Genutzte Taktiken, Gefahren und Folgen

Connor Lahey

Dec 03, 202013 min read
Black Hat SEO

Vor rund 10 Jahren nahm man oft fälschlich an, SEO sei eine manipulative Marketing-Taktik, bei es nur darum gehe, „den Algorithmus zu täuschen“ und Vorgehensweisen zu nutzen, die Google denken lassen, deine Website sei das beste Ergebnis für eine Suchanfrage.

Das wäre besser nie der Fall gewesen. SEOs hätten ihre Bemühungen vorzugsweise immer darauf konzentriert, das beste Ergebnis im Netz zu erschaffen – und dies nicht nur vorzutäuschen.

Aber zu diesem Zeitpunkt waren die Algorithmen von Google noch nicht so weit fortgeschritten – vor allem bei der Identifikation von Web-Spam.

Viele Marketer haben erfolgreich Black Hat SEO-Taktiken genutzt, um Websites zu ranken. Allerdings haben sich die Zeiten geändert. In diesem Leitfaden tauchen wir tief in die Techniken ein, die man vermeiden sollte, wenn man nicht mit dem Algorithmus und den Qualitätsrichtlinien für Webmaster in Konflikt geraten möchte.


Hinweis von Evgeni Sereda:

Ich will an dieser Stelle recht offen über ein paar Punkte sprechen. Es existieren immer noch einige Taktiken, die von Profis, und das muss man auch wissen, mit Erfolg eingesetzt werden. Über die Nachhaltigkeit dieser Taktiken kann man diskutieren, wie auch über den Linkkauf. Die Tatsache ist es, dass sie immer noch da sind und die Konkurrenten diese Techniken auch nutzen können.

Ich verurteile diejenigen, die mit Negative SEO gegen die Konkurrenten vorgehen. Das ist eine Taktik, die nicht nur geschäfts- sondern geschäftsschädigend ist. Hier muss man wissen, wie man sich dagegen schützt. Dieser Artikel soll dir helfen, dein Wissen zu erweitern und dir dabei zu helfen, richtige Entscheidungen zu treffen!


Was ist Black Hat SEO?

Der Begriff Black Hat SEO bezeichnet Taktiken, die genutzt werden, um eine Website zu ranken, und dabei gegen die Richtlinien von Suchmaschinen verstoßen. Black Hat SEO-Techniken versuchen, die Suchmaschinen-Algorithmen zu manipulieren, um die Rankings einer Website auf den Suchergebnisseiten (SERPs) zu verbessern.

Negative SEO ist Teil von Black Hat SEO und wird gegen die fremden Webseiten verwendet. 

Suchmaschinen wie Google oder Bing äußern sich sehr explizit, welche Praktiken gegen ihre Bedingungen verstoßen. Sie machen auch deutlich, welche Folgen möglich sind, wenn du gegen ihre Richtlinien verstößt. Die Nutzung von Black Hat SEO-Taktiken kann dazu führen, dass deine Website abgestraft wird (entweder algorithmisch oder durch manuelle Maßnahmen), was zu schlechteren Rankings und höchstwahrscheinlich zur Verringerung des organischen Traffics führt. Diese Google Penalty zu erkennen und zu beseitigen ist eine gar nicht so einfache Aufgabe.

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Die Risiken von Black Hat SEO

Mit der Anwendung von Black Hat SEO-Taktiken zur Rankingverbesserung deiner Website gehen bedeutende Risiken einher. Aus diesem Grund halten sich die meisten Suchmaschinenoptimierer von derartigen Ansätzen fern. Der größte Teil der SEO-Branche hält diese Praktiken für vollkommen unethisch und arbeitet mit White Hat SEO.

Aber in der Realität gibt es einen kleinen Prozentsatz von Marketern – und den wird es wahrscheinlich immer geben –, die versuchen, das System zu überlisten und den organischen Erfolg ihrer Website zu beschleunigen. Selbst wenn Black Hat SEO-Techniken für deine Website nachweislich funktionieren, handelt es sich oftmals nur um kurzfristige Erfolge.

Beim Blick auf die Google Webmaster Guidelines sehen wir deutlich, dass ihre Anweisungen auf den grundlegenden Prinzipien der Suchmaschinenoptimierung (SEO) beruhen:

Vermeiden Sie Tricks, die das Suchmaschinen-Ranking verbessern sollen. Ein guter Anhaltspunkt ist, ob es Ihnen angenehm wäre, Ihre Vorgehensweise einem konkurrierenden Website-Betreiber oder einem Google-Mitarbeiter zu erläutern. Ein weiterer hilfreicher Test besteht darin, sich folgende Fragen zu stellen: „Ist dies für meine Nutzer von Vorteil? Würde ich es auch tun, wenn es keine Suchmaschinen gäbe?“

Es ist eine Tatsache, dass die Anwendung von Black Hat-Taktiken Nutzern nicht hilft und sie nicht genutzt würden, wenn es keine Suchmaschinen gäbe.

3 Gründe, weshalb du Black Hat SEO vermeiden solltest

Aber was sind die schlimmsten denkbaren Szenarien, wenn eine Website für ihre Rankings auf Black Hat SEO setzt?

Wenn wir tiefer in den Webmaster-Richtlinien von Google graben, sehen wir, dass darin klar zum Ausdruck kommt, dass solche Verstöße „zur endgültigen Entfernung einer Website aus dem Google-Index oder zu einer sonstigen Beeinträchtigung durch automatische oder manuelle Spammaßnahmen führen können.“ Die Richtlinien besagen weiter, dass „von Spammaßnahmen betroffene Websites […] möglicherweise nicht mehr in den Suchergebnissen auf google.com oder auf einer Partnerwebsite von Google angezeigt [werden].“

Während es bei SEO darum geht, die organische Sichtbarkeit und den Traffic einer Website zu erhöhen, können Black Hat-Taktiken dazu führen, dass genau das Gegenteil eintritt. Damit du besser verstehst, weshalb es solche Ansätze zu vermeiden gilt, haben wir das Thema auf drei Hauptpunkte heruntergebrochen …

1. Es kann negativen Einfluss auf deine Suchmaschinen-Rankings und deine Sichtbarkeit haben

Der wichtigste Grund, keine Black Hat SEO-Taktiken zu nutzen: Sie führen letztlich dazu, dass deine Website Suchmaschinen-Rankings, Sichtbarkeit und Traffic einbüßt.

Schau dir das unten gezeigte Beispiel an. Dabei handelt es sich um die Sichtbarkeit einer Website, die unnatürliche Taktiken angewendet hat und als Folge davon negativ beeinflusst wurde:

organic traffic decline

Wenn eine Website Traffic und Sichtbarkeit verliert, heißt das in der Regel, dass die Conversions und Einnahmen einem ähnlichen Trend folgen.

Allein dies kann zu einer Verringerung der Geschäftseinnahmen und daraufhin zu Jobverlusten oder im schlimmsten Fall sogar Firmenschließungen führen. Im besten Fall bedeutet ein starker Rückgang des organischen Traffics, dass eine Unterstützung durch höhere Investitionen in PPC oder andere Paid Media notwendig wird.

Black Hat SEO-Taktiken können dazu führen, dass die Leistung einer Website sinkt – entweder als Folge einer manuellen Maßnahme oder eines Filters im Algorithmus. Über beides erfährst du mehr im unten gezeigten Video:

2. Die Ergebnisse sind nicht langfristig

Selbst in Fällen, in denen Rankings und organische Performance zu Beginn durch manipulative Techniken ansteigen, kann dies nur selten aufrechterhalten werden.

Auch wenn Google eine gewisse Zeit benötigen kann, um festzustellen, dass eine Website unethische Herangehensweisen nutzt (das kann bei Durchführung einer manuellen Prüfung oder durch ein Update des Core-Algorithmus geschehen), ist ein Trafficverlust unvermeidbar, sobald dies passiert.

Wahrscheinlich gibt es nur eine Sache, die schlimmer ist, als Probleme beim Ranking zu haben: zu sehen, dass bei einer Seite Rankings und Traffic künstlich aufgebläht werden, um in naher Zukunft plötzlich abzufallen. Unternehmen brauchen Planbarkeit – und das ist durch Black Hat-Taktiken nicht gegeben.

3. Es führt in der Regel zu einer schlechten Nutzererfahrung

In unserem Webinar Technical vs. UI/UX hat Bastian Grimm folgenden Kommentar über die Veränderung der Bedeutung von UX für SEO im Zeitverlauf abgegeben:

Eine Sache, die etwas offensichtlicher wurde: Google hat nicht zwangsläufig versucht, Websites zu ranken, die den besten SEO-Job gemacht haben, sondern eine angenehme Nutzererfahrung bieten – oder zumindest eine, mit der die Menschen glücklich sind."

— Bastian Grimm

SEO muss das Nutzererlebnis auf einer Website beachten und so funktionieren, dass der beste Inhalt und die beste UX bereitgestellt werden. Allerdings machen Black Hat-Taktiken das genaue Gegenteil. Man optimiert eher für Suchmaschinen (oder für das, wovon man denkt, dass Suchmaschinen es sehen möchten) als für Nutzer. Allein dies kann problematisch sein.

Vertrauen spielt eine große Rolle beim Erfolg in Suchmaschinen. Wenn die Hauptüberlegungen den Suchmaschinen anstatt den Nutzern gelten, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die Conversion-Fähigkeit der Website deutlich begrenzt.

9 Black Hat SEO-Taktiken, die Du vermeiden solltest

Wenn du neu im SEO-Bereich bist, ist oft nicht einfach zu erkennen, welche Taktiken du nutzen solltest und welche nicht. Auch wenn die meisten SEO-Grundlagen eindeutig den White Hat-Strategien zuzuordnen sind, müssen viele der fortgeschritteneren Taktiken und SEO Maßnahmen differenzierter betrachtet werden. Sie befinden sich an der Grenze zum Grey Hat SEO.

Stelle auf jeden Fall sicher, dass du den richtigen Empfehlungen folgst. Einige Taktiken, die auf Blogs, in Social-Media-Gruppen oder von deinen fachlichen Kontakten empfohlen werden, mögen sich anhören wie „fortgeschrittene“ Strategien. Aber in Wirklichkeit führen sie dich eher in die Richtung von Black Hat-Techniken.

Je mehr du über die Taktiken weißt, die für deine Website im Desaster enden können, desto leichter kannst du sie aufspüren und dich von ihnen fernhalten. Hier findest du neun Taktiken, die gegen die Google Richtlinien für Webmaster verstoßen und die du im Jahr 2020 und auch danach nicht mehr nutzen solltest.

Die bekanntesten Black Hat SEO Techniken:

1. Keyword-Stuffing 

Das übertriebene Wiederholen des oder der Haupt-Keywords deiner Seite hilft dir nicht beim Ranken. Keyword-Stuffing in der bekannten Form wird fast immer zum Gegenteil führen.

Black Hat SEOs versuchen manchmal, die Rankings einer Website zu manipulieren, indem sie einen Suchbegriff in unnatürlicher Weise über eine Seite verteilt einbinden. Keyword-Stuffing tritt häufig in willkürlichen Blöcken außerhalb des Hauptinhalts oder innerhalb von Absätzen auf, die beim lauten Lesen keinen Sinn ergeben.

Hier findest du ein Beispiel von Google, das von Keyword-Stuffing betroffenen Inhalt zeigt:

Beispiel für Keyword Stuffing

2. Automatisch generierte oder doppelte Inhalte

Die Erstellung von großartigen Inhalten ist nicht einfach. Trotzdem kann man sich nicht vor der Tatsache verstecken, dass sie einer der 3 wichtigsten Rankingfaktoren von Google sind.

Eine häufig angewandte Black Hat-Technik ist das automatisierte Erzeugen von Inhalten, die für eine große Anzahl an Suchbegriffen ranken sollen, ohne dabei tatsächlich nützlichen und einzigartigen Inhalt zu schaffen. Beispielsweise wird eine Vielzahl von Standort-Seiten erzeugt und dabei der gleiche Inhalt für jede einzelne davon genutzt – bis auf den Austausch des Ortsnamens.

Nimm dir auf jeden Fall sie Zeit, um suchmaschinenfreundliche Inhalte - SEO Texte zu erstellen. So vermeidest du Probleme, die durch qualitativ minderwertige oder doppelte Seiten verursacht werden.

3. Versteckter Text

Versteckter Text besitzt die gleiche Farbe wie der Hintergrund, ist außerhalb des Bildschirms oder hinter einem Bild platziert. Oder er wird absichtlich absichtlich mithilfe von CSS oder sogar einer Schriftgröße von Null für die Nutzer unsichtbar gemacht.

Dies ist irreführend, wird aber manchmal zur Anhäufung von Suchbegriffen genutzt. Viele Marketer binden lange Listen von Suchbegriffen als unsichtbaren Text ein, für die ihre Inhalte in den SERPs ranken sollen.

Aber wir reden hier von einem eindeutigen Versuch, Text komplett zu verstecken. Dies gilt nicht für Texte, die in einem Akkordeon oder in Tabs enthalten sind oder die dynamisch via JavaScript geladen werden.

Von unserer Seite aus empfehlen wir definitiv nicht, deine Seiten mit verstecktem Text anzureichern. Die Crawler der Suchmaschinen sind mittlerweile deutlich ausgereifter und erkennen, dass du versuchst, die Seite mit Suchbegriffen zu überhäufen.

4. Doorway Pages / Brückenseiten

Die Erstellung von Seiten, die auf bestimmte Suchanfragen abzielen und deren Inhalte nur als Trichter auf eine Seite dienen, werden als Verstoß gegen die Richtlinien von Google betrachtet. Diese Art von Seiten ist als Doorway- oder Brückenseiten bekannt.

Jeder einzelne Inhalt auf deiner Website sollte einem bestimmten Zweck dienen. Du solltest keine Seiten erzeugen, mit denen du für komplett irrelevante Suchbegriffe zu ranken versuchst.

Zu den Beispielen zählen:

  • Die Erstellung von Seiten, die auf Suchbegriffe mit geografischer Ausrichtung an Standorten abzielen, an denen dein Unternehmen keine physische Präsenz hat, um die Nutzer auf eine einzelne Seite zu leiten
  • Seiten, die nur erstellt wurden, um für Suchanfragen zu ranken, anstatt ein Nutzerbedürfnis zu befriedigen

Erstelle Inhalte für Menschen, nicht für Suchmaschinen.

5. Cloaking

Cloaking ist eine Taktik, bei der Nutzern und Suchmaschinen unterschiedliche URLs präsentiert werden und im Wesentlichen auf beiden ein unterschiedliches Nutzererlebnis geboten wird.

Dies ist ein klarer Versuch, eine Seite basierend auf Inhalten zu ranken, die speziell für Suchmaschinen erstellt wurden. Echte Nutzer hingegen werden zu einer anderen Seite oder anderen Inhalten geleitet.

Konzentriere deine Bemühungen auf die Gestaltung der bestmöglichen Erfahrung für deine Nutzer. Dann besteht eine große Chance, dass Suchmaschinen deine Seite ebenfalls lieben werden.

Linktauschprogramme gehören zu den häufigsten Arten von Black Hat SEO. In diesem Bereich tritt oftmals die größte Verwirrung auf.

Für viele Marketer gehört es zum gesunden Menschenverstand, Inhalte zu verfassen, die für echte Menschen funktionieren, und dass keine Texte verborgen werden sollten. Aber beim Linkaufbau wird die Angelegenheit etwas komplizierter.

Unterm Strich sollten Backlinks ehrlich verdient werden, vor allem wenn man bedenkt, dass sie Vertrauen von einem Website-Betreiber zu einer anderen Website ausdrücken. Daher solltest du folgende Taktiken vermeiden:

  • Bezahlte (gesponserte) Links, die nicht mit rel="nofollow" oder rel="sponsored" gekennzeichnet sind
  • Übertriebener Linktausch
  • Spam in Blogkommentaren
  • Forenspam
  • Artikelmarketing oder Gastbeitrag-Kampagnen im großen Stil
  • Automatisierter Linkaufbau
  • Spammige Verzeichnisse, Bookmark-Websites und Web 2.0-Portale
  • Seitenweite Links im Footer oder der Seitenleiste
  • Links, die mit dem Suchbegriff exakt übereinstimmen, oder mit kommerziellen Ankertexten

Mehr zu den Linkbuilding Strategien erfährst du aus dem gleichnamigen Artikel.

7. Missbrauch von strukturierten Daten und Rich Snippets

Normalerweise können strukturierte Daten bei der Definition von Entitäten, Handlungen und Beziehungen helfen. Eine verbreitete Black Hat-Methode ist der Missbrauch dieser Art von Markup.

In der Regel bedeutet dies, dass strukturierte Daten genutzt werden, um sachlich falsche Informationen zu geben – zum Beispiel von denjenigen, die versuchen, positivere strukturierte Daten für ihre Website zu erzeugen. Viele Marketer schreiben gefälschte Reviews mit 5-Sterne-Bewertungen, um die SERP-Position ihres Unternehmens zu verbessern und von einer höheren CTR zu profitieren.

Wie bei den anderen Taktiken auf dieser Liste handelt es sich dabei um pure Täuschung – also keine Taktik, die du in Betracht ziehen solltest.

8. Irreführende Weiterleitungen

Ob du die URL einer alten Seite auf eine neue änderst oder eine Website-Migration vorbereitest: Die Nutzung von Weiterleitungen ist ein gängiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung. Daran ist nichts falsch; es ist die bevorzugte Methode, um sicherzustellen, dass die Website gut gegliedert und für Nutzer wie für die Crawler von Suchmaschinen leicht zugänglich ist.

Allerdings werden von Black Hat SEOs – ähnlich wie beim Cloaking – irreführende Weiterleitungen gesetzt, um Suchmaschinen zu täuschen und Inhalte anzuzeigen, die sich von dem unterscheiden, was der Nutzer sieht. Oft indexiert eine Suchmaschine die Originalseite, während Nutzer zu einer anderen Ziel-URL weitergeleitet werden. Die Webmaster Guidelines von Google listen irreführende Weiterleitungen spezifisch als eine Black Hat-Taktik auf, die gegen die Richtlinien verstößt.

9. Negative SEO

Es wäre falsch anzunehmen, dass alle Black Hat SEO-Taktiken auf die Website abzielen, die der Marketer zum Ranken bringen möchte.

Einige der unethisch arbeitenden SEOs versuchen, durch Negative SEO die Rankings ihres Mitbewerbers zu schwächen. Stell es dir als Nutzung von Taktiken vor, die auf einer fremden anstatt deiner eigenen Website gegen die Richtlinien von Google verstoßen.

In der Praxis bedeutet dies häufig, dass eine große Zahl unnatürlicher Links auf eine fremde Domain zeigt – in der Hoffnung, dass diese dafür abgestraft wird.

Auch wenn dies nicht allzu häufig vorkommt, zumal Google immer besser darin wird, diese Links zu ignorieren, die aus derartigen Attacken stammen: Es ist wichtig, diese Taktik auf dem Schirm zu haben und regelmäßig das eigene Backlinkprofil zu analysieren. Dafür kannst du das Backlink Audit Tool von SEMrush verwenden.

So meldest du Black Hat SEO

Vielleicht hast du dir beim Lesen dieses Leitfadens folgende Frage gestellt:
Was ist, wenn du währender der SEO Konkurrenzanalyse einen deiner Wettbewerber bei der Nutzung von Black Hat-Taktiken erwischst und er dafür nicht abgestraft wurde?

Du kannst einen Spam-Report bei Google einreichen, wenn du glaubst, dass eine Website aufgrund von bezahlten Links, Spam oder anderen Verstößen rankt. Auch wenn das Melden einer Website nicht direkt zu entsprechenden Maßnahmen führt, verbesserst du so die algorithmische Spam-Erkennung.

Als Marketer ist es oft enttäuschend zu entdecken, dass eine Website das System betrügt und ungeschoren davon kommt. Auch wenn Google nicht zuletzt dank mehrerer Penguin Updates immer besser darin wird, solche Websites am Ranken auf Top-Positionen der SERPs zu hindern: Es gibt immer noch Websites, die mithilfe von Black Hat-Taktiken gut performen.

Abhängig vom Schweregrad des Internet-Spams, den andere Websites nutzen, stehen die Chancen gut, dass sich dies in nicht allzu entfernter Zukunft nach weiteren Algorithmus-Updates negativ auswirkt.


Was du mitnehmen solltest: Black Hat SEO-Taktiken stellen ein reales Risiko für jede Website dar, die sie nutzt, um in den SERPs zu ranken.

Auch wenn diese Taktiken nicht mehr annähernd so verbreitet wie früher sind, gibt es immer noch SEOs, die diesen Weg beschreiten oder Unternehmen Glauben machen, dass es sich um ethisches Marketing handelt. Dabei verstoßen in Wirklichkeit die genutzten Techniken klar gegen die Richtlinien von Google.

Unterm Strich empfehlen wir, Black Hat-Techniken auf deiner eigenen Website zu meiden. Wenn du Unterstützung brauchst, um deiner Website mehr Online-Sichtbarkeit zu verschaffen, lerne auf jeden Fall, wie du deine Website zum Ranken bringst. Schau dir diesen SEO Checkliste an und nutze die Techniken, die nicht gegen die Google Webmaster-Richtlinien verstoßen.

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Connor LaheyEditor, SEO strategist, and writer. Enjoys monitoring SERP volatility. You can find me reading Tolkien in the far north of Norway.
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