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Die größten SEO-Mythen im Internet – ein Wegweiser

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Die größten SEO-Mythen im Internet – ein Wegweiser

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Bill Slawski
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Die größten SEO-Mythen im Internet – ein Wegweiser

Dieser Artikel entstand nach gründlichen Diskussionen über die Mythen der Branche und über Möglichkeiten, Menschen in der SEO-Branche vor falschen Entscheidungen aufgrund von Mythen und Desinformation über Websuche und SEO zu schützen.

Geistige Werkzeuge für die Lektüre von SEO-Argumenten

Geistige Werkzeuge für die Lektüre von SEO-Argumenten

Über das Internet informiert man sich am besten im Internet. Doch neben vielen exzellenten Informationen finden Sie online auch viel Desinformation. Dennoch können Sie online erfolgreich SEO lernen, denn es gibt geistige Werkzeuge, die Sie vor Desinformation schützen. Und es gibt vertrauenswürdige Quellen, die Ihnen helfen, über die Themen der Branche zu schreiben und zu streiten. Bei SEO-Diskussionen wie anderswo lohnt es sich, einen kritischen Blick auf die Art und Weise zu entwickeln, wie Menschen argumentieren.

Ich sehe mich als lebenslangen Lerner und bemühe mich, keine falschen oder irreführenden Informationen weiterzugeben. Über die Jahre habe ich mich dazu mit einigen Werkzeugen bewaffnet. Zuerst beschreibe ich im Folgenden diese Werkzeuge und stelle Ihnen einige nützliche Ressourcen über Glaubwürdigkeit, Faktenchecks, Argumentation und die Unterfütterung von Argumenten mit Beweisen vor.

Im Anschluss diskutiere ich eine Reihe von SEO-Themen, um die sich verschiedene Mythen ranken. Ich hoffe, dass dieser Artikel Ihnen hilft, von den Informationen im Web zu lernen und dabei Desinformation zu vermeiden. Ich nutze die vorgestellten geistigen Werkzeuge ständig, wenn ich über Patente und Studien schreibe, auf andere Webseiten verweise und meine eigenen SEO-bezogenen Argumente recherchiere und präsentiere.

Jede Münze hat zwei Seiten

Als ich ein Kind war, hatte meine Familie zwei Zeitungen abonniert. Das hat mich immer fasziniert. In beiden standen Nachrichten über den Ort, in dem wir lebten, aber die eine Zeitung erzählte eine Geschichte oft so, dass sie mit der Darstellung in der anderen fast gar keine Ähnlichkeit mehr hatte.

Manchmal schienen unterschiedliche Personen beteiligt zu sein, unterschiedliche politische Ideen oder Vorgeschichten. Oft blieben die Fakten dieselben, manchmal wichen sie ein wenig ab. Die Lektüre dieser Geschichten aus zwei verschiedenen Perspektiven half mir zu verstehen, dass Menschen die Fakten unterschiedlich interpretierten. Ich bemühe mich heute immer noch darum, dieselbe Geschichte aus verschiedenen Quellen zu hören.

Zum Beispiel lese ich gerne Artikel über Benutzerfreundlichkeit von den bekannten und respektierten Autoren Jared Spool und Jacob Nielsen, die einander manchmal widersprechen, aber beide gut untermauert, gut argumentiert und lesenswert sind. Beide Autoren haben darüber geschrieben, ob Besucher auf Webseiten nach unten scrollen. Nielsen meinte nein, Spool meinte, sie tun es unter bestimmten Bedingungen. Nielsen hat seine Untersuchungen Jahre später aktualisiert: Webnutzer hätten gelernt, wie man auf Webseiten nach unten scrollt.

Hören Sie beiden Seiten zu – Auch wenn Sie keiner von beiden zustimmen, profitieren Sie von dem Versuch, beide zu verstehen – umso mehr, wenn beide ein starkes Argument mit guten Belegen vortragen.

Ockhams Rasiermesser 

Dies habe ich wahrscheinlich von meinen Eltern gelernt. Sie haben es nicht "Ockhams Rasiermesser" genannt, aber sie haben mich gebremst, wenn ich zweifelhafte Geschichten oder Ausreden erfand.

Wenn es zwei oder mehr mögliche Erklärungen für ein Ereignis gibt, ist in der Regel diejenige richtig, die am wenigsten Spekulation erfordert. 

Für etwa acht Jahre war ich Moderator und Admin bei Cre8asiteforums. Während dieser Zeit wurden mir viele Fragen über SEO gestellt. Viele wollten wissen, ob ein aktuelles Google-Update für Traffic-Verluste verantwortlich war, die sie auf ihren Websites beobachtet hatten. Ich fragte zurück, ob sie Änderungen an den Websites vorgenommen hatten, ob ihre Konkurrenten aufgerüstet hatten oder ob sich das Suchverhalten der Zielgruppe geändert haben könnte. Berechtigte Fragen, denn all diese Faktoren können Rankings und Traffic fallen lassen.

Ein Site Audit förderte oft Möglichkeiten zu Tage, etwas zu ändern und den Traffic wieder wachsen zu lassen. Es war sinnvoller, zuerst Aspekte des Traffic-Problems anzugehen, über die der Betroffene eine gewisse Kontrolle hatte, als darüber zu spekulieren, ob eine Veränderung bei Google der Website geschadet hatte.

Sorgfältige Argumentation

Jeden Tag erscheinen zahlreiche Blogartikel, Tutorials und Leitfäden im Web. Bevor ich mich auf diese Informationen verlasse, sehe ich mir an, wie solide ihre Argumente sind. Eine gewisse Skepsis in solchen Dingen kann Ihnen ein guter Freund sein.

Zuerst frage ich mich, ob die Analyse, die ein Artikel präsentiert, glaubwürdig und gut belegt ist. Ist es etwas, das Sie auf der Website eines Kunden verwenden würden, ohne es am eigenen Content zu testen (oft eine gute Maßnahme)?

Jede Behauptung sollte im Idealfall mit einer Analyse untermauert sein. Vielleicht schreibt jemand zum Beispiel etwas einfaches wie "Google hat ein Patent dafür". Wenn er darüber schreibt, worum es in diesem Patent geht und wie es funktioniert, ist das kein Problem. Wenn er aber etwas schreibt wie: "Google verwendet ein ähnliches Verfahren wie Yahoos Version von TrustRank", und dann auf ein ein Google-Patent verlinkt – das sich damit beschäftigt, wie Google Vertrauensindikatoren auf Basis von Auszeichnungen in benutzerdefinierten Suchmaschinen in Website-Rankings einfließen lässt, und der einzige Beleg für die Behauptung der Link auf das Patent ist, dann ist das keine ausreichende Analyse. Insbesondere wenn Sie auf den Link klicken, das Patent lesen und sehen, dass der beschriebene Prozess keinerlei Ähnlichkeit mit Yahoos Version von TrustRank hat, die nämlich nicht Seiten in ein Ranking bringt, sondern Spam identifiziert.

Merke: Untermauern Sie Argumente mit Belegen.

Wenn jemand ein Tool unter der Bezeichnung “LSI Keywords” anbietet und nichts darüber verrät, wie dieses Tool funktioniert, oder irgendwo anders auf der Website einen Prozess beschreibt, der nichts mit der Technologie Latent Semantic Indexing aus der Zeit vor dem Internet zu tun hat, sollten Sie sich fragen, warum er seinem Tool einen Namen gibt, der den Eindruck vermittelt, es nutze eine Technologie, die es nicht benutzt.

Wenn jemand anmerkt, Google habe eine anti-konservative Tendenz oder bevorzuge Marken, suchen Sie nach einer Analyse, die diese Behauptung untermauert. Wenn es sich um bloße Vorwürfe handelt, die durch nichts gestützt werden, sind Zweifel angebracht – vielleicht liegt das vor, was als logischer Fehlschluss bekannt ist.

Vorsicht: Logische Fehlschlüsse in Argumenten

Ich traf erstmals in meinem Studium englischer Literatur auf logische Fehlschlüsse. Mein Professor wollte uns beibringen, irreführende Argumente zu erkennen. Es war eine nützliche Lektion. Viele Beispiele dafür finden sich beispielsweise in TV-Debatten oder Politiker-Tweets. Leider kommen sie auch in Artikeln und Social-Media-Postings aus der SEO-Branche vor.

Wenn Sie auf ein Argument stoßen, das einen der folgenden Fehlschlüsse enthält, sind Zweifel an den Schlussfolgerungen angebracht, zu denen das Argument führt.

Dammbruchargument – Ein Argument, das vor einem relativ kleinen ersten Schritt warnt, da dieser zu einer Reihe von weiteren Schritten mit weitreichenden Folgen führen könnte.

Vorschnelle Verallgemeinerung – Auf Basis nicht ausreichender oder selektiv ausgewählter Beweise wird eine Schlussfolgerung präsentiert, die logisch nicht gerechtfertigt ist.

Post hoc ergo propter hoc – (Latein “danach, also darum”) die fälschliche Annahme, dass man von einer Ursache-Wirkungs-Beziehung ausgehen könne, weil zwei Variablen nacheinander auftreten.

Genetischer Fehlschluss – Das Ableiten einer Schlussfolgerung aus der Geschichte, dem Ursprung oder der Quelle von jemand bzw. etwas anstelle aktueller Bedeutungen und Kontexte.

Zirkelbeweis – Ein Argument, das die Wahrheit der gezogenen Schlussfolgerung bereits voraussetzt.

Falsches Dilemma – Zwei Möglichkeiten werden präsentiert, von denen eine als falsch identifiziert wird, was die Wahrheit der anderen beweisen soll.

Ad Hominem – Das Argument zielt nicht auf das diskutierte Thema, sondern greift Charakter oder Motive einer anderen Person an, die eine abweichende Position vertritt oder anderweitig mit dieser Position assoziiert ist.

Popularitätsargument – Ein Argument, das auf der Annahme beruht, die Meinung der Mehrheit sei immer richtig und ihr sei deshalb zu folgen.

Ablenkungsmanöver – Ein irrelevantes Thema wird eingeführt, um die Beteiligten vom eigentlichen Thema abzulenken. Ich wurde zum Beispiel einmal gefragt, ob eine Suchmaschine ein Patent angemeldet hat, um Wettbewerber zur Forschung an einer Technologie zu veranlassen, die das patentierende Unternehmen gar nicht entwickeln wollte. Bei den meisten Patenten, nach denen ich gefragt wurde, gab es keine überzeugenden Hinweise darauf, dass eine Absicht dahintersteckte, die Konkurrenz aus der Bahn zu werfen. Ich habe nur Gerüchte darüber gehört, dass einige der Projekte von Suchmaschinen Ablenkungsmanöver sein könnten.

Strohmann – Ein Argument, das ein anderes Argument entkräftet, welches gar nicht vorgetragen wurde.

Moralische Äquivalenz – Ein Versuch der Gleichsetzung von zwei Dingen, die wenig oder nichts miteinander zu tun haben, um zu zeigen, dass das eine genauso schlecht oder gut sei wie das andere.

Beweise und Argumente 

Im Rechtsstudium habe ich außerdem einiges über Beweisführung gelernt. Wir haben uns viel damit beschäftigt, wie man Beweise auswertet und argumentiert.

Beurteilung der Glaubhaftigkeit – Wenn ein Zeuge vor Gericht als Experte zu einem Thema aussagt, wird er zunächst über seine Expertise befragt, die ihn zu seinen Aussagen qualifiziert. Bei jedem Argument, das sich auf die Expertise einer Person stützt, sollte deren Glaubhaftigkeit sichergestellt sein.

Beispiel: In meinem Kurs über Beweislehre an der Law School trat einmal ein Gastredner auf. Er wurde uns als jemand vorgestellt, der das Studium mit einem der schlechtesten Ergebnisse seines Jahrgangs abgeschlossen hatte. Er reichte eine Kopie seiner Noten herum, um das zu beweisen. Dies war offensichtlich nicht der Beweis seiner Expertise. Seine beharrliche Arbeit zur Vorbereitung auf das Gericht war es.

Er zog ein Exemplar der US-Beweisregeln aus der Jackentasche und erzählte uns, dass er mehrere davon besitzt und immer eines bei sich trägt, um die Inhalte zu lernen. Dies hielt er bereits seit Jahren so, während er erfolgreich als Anwalt praktizierte. Er demonstrierte uns sein Wissen über diese Regeln, beantwortete Fragen und beschrieb Strategien, die er durch seine Erfahrungen im Gerichtssaal kennengelernt hatte. Er hatte auch schon als Staatsanwalt in einer Nachbarstadt gearbeitet, wo sein Wissen über Beweisführung in Kriminalfällen hilfreich gewesen war. Er wusste unglaublich viel und es gelang ihm, uns davon zu überzeugen. Dies war die Grundlage seiner Glaubhaftigkeit für uns.

Expertise und Erfahrung

Wenn Sie jemand von etwas überzeugen will, fragen Sie sich, worauf er seinen Anspruch stützt, als Experte aufzutreten. Verweist er auf seine Ausbildung oder Erfahrung? Präsentiert er Fallstudien oder Testimonials? Ist seine Ausbildung für das Thema relevant? Seine Erwerbsbiographie? Kann er Fragen über das Feld beantworten, über das er spricht? Trägt er schlüssige Argumente vor oder eher logische Fehlschlüsse?

Sagt er einfach nur, er sei Experte, oder jemand anderes bezeichne ihn als Experten? Das wäre eine eher dünne Grundlage.

Wir haben in unserem Kurs gelernt, dass ein 13-Jähriger, der seit seinem 5. Lebensjahr Baseball-Sammelkarten getauscht hat, als Expertenzeuge zu Baseball-Sammelkarten angesehen werden könnte, auch als junger Teenager und ohne Abschluss oder Beruf. Es genügt die beweisbare Expertise auf dem relevanten Gebiet.

Hörensagen – Eine der Beweisregeln handelt davon, wer worüber aussagt. Wenn auf die Worte oder Handlungen eines abwesenden anderen verwiesen wird, um die Wahrheit einer Aussage zu beweisen, stellen Sie den Beweis in Frage.

Zum Beispiel könnte jemand behaupten, dass Google bekannte Marken bevorzuge. Er verweist darauf, dass sogar der frühere Google-Chef Eric Schmidt gesagt habe, dass Google Marken vertraue. Dies ist Hörensagen. Wenn man uns mitteilt, das Forbes-Magazin habe John Doe als besten Vorstandschef der Welt bezeichnet, ist das ebenfalls Hörensagen.

Vertrauenswürdige Informationsquellen finden – Ich blogge oft über Patente, die ich online auf den Webseiten der USPTO und der WIPO finde. Warum? Weil Patente rechtskräftig eingereichte Dokumente sind, die das intellektuelle Eigentum der Inhaber schützen sollen, und nicht als Marketingbotschaften für die Öffentlichkeit bestimmt sind.

Es sind vertrauenswürdige Quellen, aus denen ich aufschlussreiche Informationen gewinnen kann. Manchmal schreibe ich über Whitepaper, die ich über Google Scholar und Google Research Publications finde. Das sind häufig Arbeiten mit Peer Review, die für Vorträge auf wissenschaftlichen Konferenzen geschrieben wurden. Auch diese Quellen sind vertrauenswürdig.

Ich recherchiere die Autoren der Artikel im Web, ebenso die in den Patenten genannten Erfinder. Dann sehe ich mir an, wie ihre Profile auf LinkedIn und ähnlichen Plattformen aussehen und ob sie andere Patente eingereicht oder Studien verfasst haben. Ich will wissen, woran sie sonst noch gearbeitet haben und ob sie zum Patent ein Whitepaper geschrieben haben. Dann ist es oft sinnvoll, dieses im Blogartikel über das Patent mit aufzunehmen.

Stellen Sie diese Fragen

Welchen Hintergrund haben die Autoren der Artikel und Studien, die Sie lesen? Was haben sie noch geschrieben? Welche Ausbildung und Erfahrung bringen sie mit? Sind diese relevant für das Thema? Würden Sie sagen, dass die Autoren Experten auf dem Gebiet sind?

Es gibt Blogs in der SEO-Community, die seit Jahren regelmäßig Artikel veröffentlichen, Redakteure beschäftigen und journalistischen Standards folgen. Dies sind Indikatoren für Vertrauenswürdigkeit. Manchmal können Sie anhand früherer Artikel derselben Autoren ungefähr einschätzen, wie glaubwürdig sie sind.

Gibt es eine Feedback-Möglichkeit zu ihren Texten, die über Kommentare hinausgeht? Haben sie irgendwo eine Online-Präsenz, mit der Sie interagieren können? Nehmen sie an Konferenzen und Meetups teil? Arbeiten sie für ein Unternehmen, von dem Sie schon mal gehört haben?

Einige nützliche Ressourcen

Stanford Guidelines for Web Credibility – Ein Projekt der Stanford-Universität, das über drei Jahre mit 4.500 Teilnehmern daran gearbeitet hat, wissenschaftlich fundierte Indikatoren für Glaubwürdigkeit von Websites zu entwickeln. Ich empfehle diese Richtlinien meinen Kunden, weil sie sich immer wieder als hilfreich erweisen – für die Kunden und auch für die Besucher ihrer Websites.

Poynter – Eine Ressource zum Thema Faktenchecks für Journalisten und jeden, der Informationen verbreitet. Wenn Sie sich für die Zusammenhänge von Ethik, Vertrauen und Journalismus interessieren, behalten Sie diese Seite im Blick.

Argument – Eine Definition, was ein Argument ist, und eine Anleitung, eines aufzuschreiben, vom Writing Center an der University of Chapel Hill in North Carolina.

How to Write an Argumentative Essay Step by Step Eine detailliertere Arbeit darüber, was ein Argument enthalten sollte und wie man es möglichst stark und glaubwürdig aufbaut.

How to Write an Essay: Evidence and Citation   Ein Video, in dem Ariel Bissett aus akademischer Perspektive ausführt, wie wichtig es ist, Beweise und Dokumentation anzuführen, wenn Sie ein Essay schreiben. Wenn ein Artikel keine Beweise mit Quellenangaben enthält, enthält er vielleicht kein allzu starkes Argument.

The Foundation of an Argument  Von einer Seite über Blogs, kritisches Denken und Zivilgesellschaft, die wichtige Elemente von Argumenten sowie gute und schlechte Argumente in Blogs diskutiert. 

Using Evidence Effectively  Ein gutes Argument stützt sich auf Beweise, und dieser Artikel beschäftigt sich ausführlich mit den Beweisen, die Sie verwenden können, um ein starkes Argument aufzubauen.

SEO-Mythen

Über manche Themen kursieren viele SEO-Mythen. Ich werde über einige davon schreiben, die ein Körnchen Wahrheit enthalten, und über Fehler in Argumenten über diese SEO-Mythen. Ich spreche nicht sämtliche Desinformation an, die kursiert, weil das zu viel Raum einnehmen würde.

Die obigen Abschnitte über Fehlschlüsse in Argumenten und über starke, auf Beweise gestützte Argumentation können als Leitfäden dienen, wenn es darum geht, Artikel auszusieben, die irreführend sind und eher in die Kategorie "SEO-Mythen" fallen, statt nützlich zu sein.

Google verstehen

Google gehört zu den meistgenutzten Suchmaschinen der Welt und ist der primäre Traffic-Lieferant unzähliger Unternehmen in Nordamerika und Europa. Google steht im Fokus der meisten SEO-Kampagnen und vieler SEO-Mythen, die heutzutage kursieren. Daher ist es oft im besten Interesse eines Suchmaschinenoptimierers, so viel wie möglich aus wirtschaftsanalytischer Perspektive über Google zu lernen. Zum Glück stellt Google selbst in großem Umfang Informationen über sich zur Verfügung. Dieser Abschnitt verweist auf einige Quellen, deren Lektüre zu empfehlen ist.

Die erste Empfehlung ist das Buch "Google Inside: Wie Google denkt, arbeitet und unser Leben verändert" von Steven Levy, ein schöner Blick auf die frühen Tage von Google. Ich hatte Freude daran, weil ich mehrere Namen von Patenten und Studien wiedererkannte, über die ich einmal geschrieben hatte. Das Buch gibt Google ein menschliches Gesicht. Ich glaube, man kann sich Google als Unternehmen voller Menschen vorstellen, die etwas Sinnvolles auf die Beine stellen wollen.

Google ist ein börsennotierter Konzern und gibt als solcher jährlich – etwas trockene – Erklärungen zur finanziellen Situation für seine Aktionäre ab. Darin geht es oft um die Ziele und Ausrichtung des Unternehmens. Die neueren Erklärungen erscheinen unter dem Banner der Holding, unter der Google agiert, Alphabet. Im Jahr 2004 gaben die Gründer eine sogenannte Bedienungsanleitung für Google-Aktionäre (“Operators Manual for Google’s Shareholders”) heraus. Das Dokument lohnt sich zu lesen, wenn Sie wissen wollen, in welche Richtung sich Google seinerzeit bewegen wollte.

Google-Ressourcen

Google stellt reichhaltige Informationen über seine Suchmaschine zur Verfügung und beschäftigt Gurus der Websuche wie John Mueller, Gary Illyes und Danny Sullivan. Es lohnt sich, ihnen auf Twitter zu folgen. Sie sind dort aktiv und beantworten Fragen über Google. Danny Sullivan hat via Tweet schon neue Initiativen des Unternehmens angekündigt. Andere Twitter-Profile von Google sind ebenfalls ein Abo wert:

Google veröffentlicht außerdem Updates und Informationen über laufende Projekte auf diversen unternehmenseigenen Blogs. Behalten Sie die dort erscheinenden Neuigkeiten im Blick. Dazu gehören immer wieder neue Funktionen der Suchmaschine. Wer mitliest, kann besser vorausplanen und seine Kunden über bevorstehende Änderungen informieren.

Google betreibt ferner Support-Foren, in denen Mitarbeiter und freiwillige Unterstützer Fragen zu Problemen beantworten, auf die Nutzer im Netz stoßen. Sie finden sie hier.

Kontaktmöglichkeiten

Google bemüht sich insbesondere, mit Webmastern, SEOs und Entwicklern in Kontakt zu bleiben. An sie richten sich folgende Seiten, die einen näheren Blick wert sind:

Google Richtlinien für Webmaster
Google Support-Seiten
Google Developer-Seiten
Google Forschungsberichte

Obwohl Google seine eigenen Unternehmenspolitiken und Beweggründe hat, helfen seine Informationsressourcen dabei, das Unternehmen besser zu verstehen. 

Latent Semantic Indexing (LSI)

In den späten 1980er Jahren, also bevor es das World Wide Web gab, haben Entwickler von Bell Labs eine Studie veröffentlicht und ein dazu gehöriges Patent eingereicht. Dabei ging es um eine Methode der Indexierung, die mit einem kleinen, statischen Datensatz arbeitete. Das Patent lieferte ein Beispiel von Daten aus acht Büchern. Wenn neue Informationen zum mit LSI indexierten Datenkorpus hinzukamen, musste die gesamte Indexierung wiederholt werden.

Das Web enthält einen viel größeren Datenkorpus, der sich ständig verändert – neue Informationen kommen hinzu, ältere verschwinden, vorhandene werden aktualisiert. Obige Technologie ist nicht dazu gedacht oder dafür geeignet, das Web zu indexieren. Sie wird manchmal in Google-Patenten als Indexierungsmethode erwähnt, aber nicht unbedingt als eine, die das Unternehmen zur Indexierung von Daten nutzen würde. Das Patent heiß Computer information retrieval using latent semantic structure.

Google hat Technologien zur Vorverarbeitung natürlicher Sprachen wie BERT (BERT: Pre-training of Deep Bidirectional Transformers for Language Understanding) als Open-Source-Projekte entwickelt und genutzt. Diese bereiten Dokumente für andere Verfahren vor, die Google anwendet, wie die Beantwortung von Fragen und das Verstehen von emotionalen Bedeutungen. Das Unternehmen hat ein Verfahren der Worteinbettung entwickelt, das hinter einem neueren Google-Algorithmus namens RankBrain steckt (mehr dazu unten).

Diese neueren Ansätze sind Technologien, die mit Blick auf die Größe und Art des Datenkorpus im Netz entwickelt wurden.

Was Sie über den Ausdruck "LSI Keywords" wissen sollten

Es gibt ein neueres Tool, das den Namen “LSI Keywords” trägt. Es scheint jedoch kein LSI zu verwenden und bringt keine Keywords hervor, sondern verwandte Wörter, die auf der Seite erscheinen sollen, die Sie auf ein bestimmtes Keyword optimieren. Die Website dieses Tools behauptet nicht, dass es LSI im Sinn jenes Patents aus den spätern 1980er Jahren verwende, das als Indexierungsmethode und nicht als Keyword-Tool entwickelt wurde.

Ich habe Leute sagen hören, dass sie mit “LSI Keywords” nur meinen, Synonyme oder semantisch verwandte Wörter auf einer Seite unterzubringen. Doch das hat mit der Bedeutung des Ausdrucks nichts zu tun. LSI ist ein Prozess, der die latente Struktur einer Seite verwendet, um zu analysieren, wie sich die enthaltenen Wörter semantisch zueinander verhalten. Andere sagen, dass die Suchvorschläge am Fuß von Suchergebnisseiten "LSI Keywords" verwenden, aber auch dies ist nicht unbedingt richtig.

Google schreibt Suchanfragen um, um Seiten anzuzeigen, die nach Einschätzung des Algorithmus die Suchintention des Nutzers treffen. Dies ist die Idee hinter Googles Hummingbird. Ich habe einmal über ein Patent geschrieben, das zwei Wochen vor der Ankündigung des Hummingbird-Updates herauskam und einige derselben Beispiele wie die Ankündigung verwendet, um zu zeigen, wie die Suchmaschine Anfragen umschreibt (Synonym identification based on co-occurring terms). Mit einer Optimierung von Webseiten für das Hummingbird-Update hat dieses Patent nichts zu tun.

TF-IDF

So wie LSI ist TF-IDF eine Indexierungsmethode, die auf die Zeit vor dem World Wide Web zurückgeht. Sie zählt die Häufigkeit des Vorkommens von Wörtern in einem Dokument sowie in einem Korpus indexierter Dokumente. So lässt sich bestimmen, ob sich eine Seite um ein bestimmtes Wort dreht und wie geläufig oder beliebt dieses Wort in einem Korpus von Dokumenten ist. Nicht berücksichtigt werden häufige Wörter, die wenig Bedeutung haben und auch als Stop-Wörter bekannt sind, etwa "und", "oder", "der/die/das" und "zu".

Die TF-IDF-Indexierungsmethode wurde in den früheren Suchmaschinen wahrscheinlich durch einen fortgeschritteneren Algorithmus namens BM25 ersetzt. Ich habe gehört, wie TF-IDF als Teil eines Prozesses beschrieben wurde, Verfeinerungen von Suchanfragen zu erstellen, die bei Google unterhalb der Suchergebnisse vorgeschlagen werden. Aber nie wird es ausdrücklich als Teil des Verfahrens der Indexierung von Webseiten beschrieben.

Es gibt Optimierungstools für Webseitenbetreiber, die zum Beispiel die Suchanfragen nehmen, für die eine Seite indexiert ist, und mit ihnen einen TF-IDF-Prozess über Seiten laufen lassen, die ein hohes Ranking für diese Begriffe haben, um anschließend Seiten erstellen zu können, die diesen hoch platzierten Seiten ähneln.

Viele argumentieren für die Nützlichkeit solcher Tools. Dabei wird auch behauptet, dass sie die Wahrscheinlichkeit erhöhten, dass der Anwender semantisch verwandte Begriffe in seinen Inhalten verwende. Jemand nannte einmal als Beispiel ein Bemühen, ein hohes Ranking für die Frage "Wofür steht SEO?" zu erhalten. Der Fehler an der Behauptung in diesem Kontext ist, dass die Wörter "steht" und "SEO" wenig Bedeutung füreinander haben. Eine häufigere Verwendung der Wörter "steht" und "SEO" auf derselben Seite mag helfen, ein höheres Ranking für "Wofür steht SEO" zu erhalten, aber nützt nicht unbedingt den Rankings für andere Suchanfragen.

TrustRank

Das Konzept von TrustRank tauchte zuerst in einer gemeinsamen Studie von Yahoo und der Stanford University namens Combating Web Spam with TrustRank auf. Die Absicht hinter dem darin beschriebenen Prozess war die Identifikation von Spam-Webseiten. Hier die Kurzzusammenfassung:

“Spam-Webseiten bedienen sich verschiedener Methoden, um höhere Rankings in Suchergebnissen zu erhalten, als sie verdienen. Während menschliche Experten Spam identifizieren können, ist es zu teuer, viele Seiten manuell zu prüfen. Stattdessen schlagen wir Techniken vor, um seriöse, gute Seiten halbautomatisch von Spam zu unterscheiden. Erst wählen wir eine kleine Anzahl von Seed-Seiten aus, die von einem Experten beurteilt werden. Nach der manuellen Identifikation der seriösen Seed-Seiten nutzen wir die Link-Struktur im Netz, um weitere Seiten zu finden, die wahrscheinlich seriös sind.

In diesem Artikel diskutieren wir mögliche Wege, die Seed-Auswahl und die Entdeckung von guten Seiten zu implementieren. Wir präsentieren Ergebnisse von Experimenten, die im von AltaVista indexierten World Wide Web durchgeführt wurden, und werten die Leistung unserer Techniken aus. Die Ergebnisse zeigen, dass wir basierend auf einem Bestand von weniger als 200 seriösen Seed-Seiten effektiv Spam-Seiten aus einem erheblichen Teil des Netzes herausfiltern können."

Missverständnisse

Da diese Arbeit über TrustRank zuerst auf der Stanford-Website veröffentlicht wurde und Google ein Produkt von Entwicklern in Stanford war, wird TrustRank häufig mit Google assoziiert. Dies ist aber ein Irrtum.

Google hat erklärt, dass es "Vertrauen" als Faktor zum Ranking von Webseiten heranzieht, aber es nutzt kein Verfahren, das Yahoos TrustRank ähnelt.

Die Funktion von TrustRank ist nicht, ein Ranking von Webseiten herzustellen, obwohl manche Autoren dies immer wieder behaupten. Schon die Zusammenfassung des ursprünglichen Artikels zu TrustRank genügt, um zu zeigen, dass solche Argumente keine Basis haben.

Google hat ein Verfahren entwickelt, das auf dem Einsatz benutzerdefinierter Google-Suchmaschinen sowie der Auswahl und Auszeichnung bestimmter Websites in Kontextdateien für diese benutzerdefinierten Suchen beruht. Dabei werden diese Websites als vertrauenswürdige Experten in den Themengebieten dieser Suchmaschinen angesehen. Das ist ein sehr anderer Ansatz als Yahoos TrustRank. Ich habe dies auf meiner Seite als Googles TrustRank bezeichnet und dabei viel Wert darauf gelegt, zu erklären, wie sich dieses Verfahren von Yahoos Idee und Patent unterscheidet.

Google erklärt in seinen Richtlinien für Mitarbeiter, die für die Einschätzung der Qualität von Websites verantwortlich sind, dass diese sich an dem Dreiklang "E-A-T" orientieren sollen, was für Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigeit ("Trustworthiness") steht. SEO-Experten empfehlen seit vielen Jahren, Webseiten zu erstellen, denen die Nutzer vertrauen (dies entspricht den oben erwähnten Stanford Credibility Guidelines). Zu den Google-Qualitätsrichtlinien sagte Ben Gomes, Googles Head of Search:

“Sie können an den Richtlinien ablesen, in welche Richtung wir den Suchalgorithmus entwickeln wollen. (...) Die Richtlinien verraten nicht, wie der Algorithmus das Ranking der Ergebnisse erstellt, aber sie drücken aus, wie das Ergebnis aussehen sollte."

Die Vertrauenswürdigkeit, die in diesen Richtlinien erwähnt wird, hat nichts mit TrustRank zu tun. Es geht lediglich darum, dass Google Seiten in seinen Suchergebnissen sehen will, die Menschen für vertrauenswürdig halten.

Wenn Ihnen jemand sagt, dass Google TrustRank verwendet, um Webseiten in eine Rangfolge zu bringen, und damit eine Technik wie das von Yahoo entwickelte TrustRank meint, ist das in mehrfacher Hinsicht irreführend:

  1. TrustRank erstellt keine Rankings von Webseiten.
  2. Der vertrauensbasierte Ansatz, den Google patentiert hat, ist völlig anders als Yahoos TrustRank. Dass Google die Vertrauenswürdigkeit von Websites als Qualitätskriterium verwendet, ändert daran nichts.
  3. Google bezieht sich in seinen Qualitätsrichtlinien auf Vertrauenswürdigkeit, aber noch einmal, das hat nichts mit TrustRank zu tun, ist also irrelevant für dieses Argument. 

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie etwas über TrustRank lesen. Manche Artikel zum Thema enthalten Mischungen aus überprüfbaren Fakten und vorschnellen Verallgemeinerungen (Google hat ein Patent auf Vertrauenswürdigkeit …), aus Beweisen, die keine sind (Googles Qualitätsrichtlinien erwähnen Vertrauenswürdigkeit), um ein Argument zu stützen, dass Google ein Verfahren wie Yahoos TrustRank nutze, um Webseiten in ein Ranking zu bringen (was TrustRank gar nicht tut). Durch solche Fehler in Argumenten entstehen SEO-Mythen.

RankBrain

Google hat eine lange Geschichte der Entwicklung von Methoden zum Umschreiben von Suchanfragen, die bis mindestens 2003 zurückreicht. Aus diesem Jahr stammt das älteste mir bekannte Patent, das mit Suchbegriff-Synonymen zu tun hat: Search queries improved based on query semantic information. Suchanfragen werden auf Basis semantischer Informationen verbessert. Dies geschieht durch die Ermittlung von Synonymen des eigentlichen Suchbegriffs, den jemand für die Suche verwendet.

Im Jahr 2013 hat Googles Hummingbird-Update ein Verfahren zum Umschreiben von Suchanfragen eingeführt, das nach Angaben von Google eine Suchanfrage wie “what is a good place to find an Italian meal?” in “what is a good restaurant to find an Italian meal?” umschreiben konnte, um genauer die Intention des Nutzers zu treffen.

Google hat im Interview mit Jack Clark von Bloomberg News ein neues Update namens RankBrain vorgestellt. Das Magazin sprach mit einem Mitglied des Teams, welches das RankBrain-Update entwickelt hat.

Im Interview war zu erfahren, dass es sich um ein Verfahren zum Umschreiben von Suchbegriffen handelte, das auf einer Wort-Vektor-Technologie des Google-Brain-Teams basierte. Ich habe ein Patent von Mitgliedern dieses Teams gefunden, aus dem mehr über das Wort-Vektor-Verfahren hervorging, und in meinem Artikel Citations behind the Google Brain Word Vectors Approach darüber geschrieben.

Google hat mindestens ein Patent über ein Verfahren zum Umschreiben von Suchanfragen eingereicht, bei dem ein Mitglied des Google-Brain-Teams als Erfinder aufgeführt ist, das große Datenmengen aus dem Suchverlauf und von Webseiten verwendet. Es heißt Using concepts as contexts for query term substitutions. Wir können nicht sicher sein, dass dies das Patent hinter RankBrain ist, doch es ist ähnlich genug, um dies nahezulegen. Das Verfahren schreibt eine Anfrage wie [New York Times Rätsel] in [New York Times Kreuzworträtsel] um, da Nutzer mit der Anfrage [New York Times Rätsel] häufig das Kreuzworträtsel meinen. Google zufolge zielt RankBrain ja darauf ab, Mehrdeutigkeit in Suchanfragen zu vermindern.

Kann man für RankBrain optimieren?

Von Google-Mitarbeitern war außerdem zu hören, dass es nicht möglich ist, Webseiten für RankBrain zu optimieren. Da RankBrain Suchanfragen umschreibt, ist das plausibel. Doch manche Artikel beschreiben Herangehensweisen, die den Autoren zufolge einer Seite helfen können, mit RankBrain ein besseres Ranking zu erhalten. Dahinter soll maschinelles Lernen stehen, doch viel mehr an Details ist meist nicht zu erfahren.

Manche Artikel über eine Optimierung von Webseiten für RankBrain beinhalten Empfehlungen zur Verbesserung der Inhalte auf Webseiten, zur Steigerung der Seitenverweildauer und zur Erhöhung der Wahrscheinlichkeit, dass jemand diese Seiten in den Suchergebnissen anklickt. Diese Empfehlungen sind nützlich, aber sie optimieren eine Seite nicht für RankBrain. Insofern sind sie irreführend und zählen ebenfalls zu den SEO-Mythen.

Fazit – Mythen, Experten & Gurus

Das Internet bietet Unmengen an Information und Desinformation über viele Dinge. Dazu gehört auch der Aufbau von Webseiten und ihre Optimierung für die Suche. Seien Sie vorsichtig mit solchen SEO-Mythen.

Manche Autoren bezeichnen sich als Experten oder Gurus oder verweisen darauf, dass andere sie so bezeichnen. Seien Sie skeptisch gegenüber solchen selbsternannten Autoritäten und leicht gesagten Platitüden.

Wenn Sie etwas über die Optimierung von Webseiten lesen, beispielsweise über Ranking-Faktoren, beachten Sie die Argumente, die angeführt werden, um die Behauptungen zu untermauern

Können sich alle Argumente auf harte Belege stützen? Geben die Autoren es zu, wenn sie nur unbewiesene Meinungen vortragen? Haben sie Erfahrung oder Expertise vorzuweisen, die sie zu solchen Meinungsäußerungen qualifiziert? Können sie Veröffentlichungen, Vorträge und Erfolge vorweisen?

Wenn Sie etwas über SEO lesen und dabei etwas lernen, das Sie selbst testen können, dann lohnt sich die Lektüre.

Wenn Sie über SEO schreiben, fragen Sie sich, ob Sie starke Argumente und Beweise vortragen – oder nur vorschnelle Verallgemeinerungen und Spekulationen.

Die größten SEO-Mythen im Internet – ein Wegweiser. Image :n

Bill Slawski
Meister

Ein altgedientes Community-Mitglied.

I have been promoting websites since 1996, and started doing SEO shortly after I first came across Altavsita.digital.com. I have a jurisdoctor degree, and an undergraduate English degree. I was a Moderator/Administrator at Cre8asiteforums for 8 years, which covered SEO, Web Design, and Usability, among other topics. I read Search related patents and whitepapers, and write about them on SEO by the Sea and the Go Fish Digital Blog. I speak at a few industry events every year
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