Noch vor zehn Jahren war PageRank die SEO-Metrik, über die alle sprachen.

Wenn du schon eine Weile in der Branche arbeitest, wirst du dich noch daran erinnern, welche Aufregung früher aufkam, wenn bekannt wurde, dass wieder einmal die PageRank-Toolbar aktualisiert wurde.

Mit etwas Glück hatten deine jüngsten Bemühungen zu einer Steigerung des PageRanks deiner Seite geführt, was bedeutete, dass Google ihr mehr Autorität zuschrieb als zuvor.

Eine Erhöhung deines PageRank-Scores war der beste Beweis, dass deine SEO-Strategie (und insbesondere deine Linkbuilding-Strategie) funktioniert hat.

Wir springen wieder ins Jahr 2021 und stellen fest, dass PageRank kaum noch erwähnt wird.

Das heißt aber nicht, dass die Metrik nicht mehr wichtig wäre. Sie ist nur nicht mehr öffentlich zugänglich. Und wenn SEO-Spezialisten etwas nicht mehr messen können, hören sie irgendwann auch auf, darüber zu reden.

In diesem Leitfaden sehen wir uns genauer an, was du im Jahr 2021 über Google PageRank und seine Bedeutung wissen musst.

Was ist PageRank?

Wenn du dich noch an PageRank erinnerst, fällt dir wahrscheinlich zu dem Stichwort zuerst dies hier ein:

Die PageRank-ToolbarBild: Softpedia

Das war Googles berühmt-berüchtigte PageRank-Toolbar.

Dies ist es, was wir alle mit PageRank in Verbindung brachten, und die Metrik, von der SEO-Leute damals ganz besessen waren.

Hinter PageRank steckt jedoch weit mehr als nur die Toolbar. 

PageRank – ein System für das Ranking von Webseiten

PageRank ist ein System für das Ranking von Webseiten, das die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin an der Stanford University entwickelt haben. Bei PageRank dreht sich alles um Links.

Je höher der PageRank eines Links ist, desto mehr Autorität besitzt er.

Vereinfacht können wir den PageRank-Algorithmus so beschreiben: eine Methode zur Messung der Wichtigkeit einer Webseite anhand der Quantität und Qualität der Links, die auf sie verweisen.

Der PageRank-Score

Wenig überraschend, ist PageRank ein komplexer Algorithmus, der Webseiten einen Punktwert zuweist.

Doch in der alltäglichen Suchmaschinenoptimierung begegnete PageRank einem als lineare Darstellung einer logarithmischen Skala von 0 bis 10, die in der PageRank-Toolbar angezeigt wurde.

Ein PageRank-Wert von 0 ist meist eine Website von geringer Qualität. Am anderen Ende erhielten nur die wichtigsten Seiten im Web eine Bewertung von 10.

Um PageRank-Werte zu deuten, muss man sich klarmachen, dass sie auf einer logarithmischen Skala beruhen. Du weißt nicht genau, was das bedeutet?

Eine logarithmische Skala ist eine Möglichkeit, numerische Daten über einen sehr großen Wertebereich auf kompakte Weise darzustellen. In der Regel sind die größten Zahlen in den Daten hunderte oder sogar tausende Male größer als die kleinsten Zahlen.

— Wikipedia

Wie von Search Engine Watch berichtet, hat PageRank "eine geschätzte Basis von 4-5. Mit anderen Worten, unter der Annahme einer Basis von 5 ist ein PR2-Link mit 5 PR1-Links vergleichbar; ein PR6-Link ist vergleichbar mit 5 PR5-Links und so weiter."

So wird schnell klar, dass ein PR10-Link mit Tausenden von PR1-Links vergleichbar ist.

Der Grund, warum sich SEO-Praktiker so auf diese Metrik fixiert haben, besteht darin, dass PageRank von einer Seite zur anderen weitergegeben wird. Eine Website gewinnt an Autorität, wenn sie von einer anderen Seite mit einem höheren PageRank-Score verlinkt wird.

PageRank-Werte, die durch Linkso der Backlinks zwischen Websites weitergegeben werden, helfen diesen Websites, höhere Ränge in den Suchergebnissen zu erreichen. Der Algorithmus basiert auf dem Konzept, dass eine Seite als wichtig gelten kann, wenn andere wichtige Seiten auf sie verlinken.

Google verwendet PageRank noch heute als Teil seines Algorithmus, aber das ursprüngliche Patent ist abgelaufen und wird in seiner ursprünglichen Form schon seit 2006 nicht mehr verwendet. Das jetzt genutzte Patent ist weitaus komplexer.

Die Geschichte von Google PageRank im Überblick

Das erste PageRank-Patent, eingereicht am 1. September 1998, wurde zum ursprünglichen Algorithmus, mit dem Google die Wichtigkeit von Webseiten berechnet und diese nach Relevanz in eine Rangfolge gebracht hat.

Kurz gefasst beruht Google tatsächlich auf der Idee von Sergey Brin, dass Informationen im Web nach Linkpopularität in eine Rangfolge gebracht werden konnten. Je mehr Links auf eine Seite verweisen, desto höher ist ihr Rang.

Und wenn wir uns das Konzept ansehen, in dem Google vorgestellt wird, erkennen wir deutlich die Bezugnahme auf PageRank bei der Beschreibung der Funktionen der Suchmaschine:

Die Suchmaschine Google verfügt über zwei wichtige Funktionen, mit denen hochpräzise Ergebnisse erzielt werden. Zunächst wird die Linkstruktur des Webs verwendet, um ein Qualitätsranking für jede Webseite zu berechnen. Dieses Ranking heißt PageRank und wird ausführlich auf [Seite 98] beschrieben. Zweitens verwendet Google Links, um die Suchergebnisse zu verbessern.

— The Anatomy of a Large-Scale Hypertextual Web Search Engine - Sergey Brin and Lawrence Page

PageRank ist buchstäblich der Faktor, der Google so einzigartig gemacht hat.

Das Papier erklärt weiter: "Das Diagramm der Zitate (Links) im Web ist eine wichtige Ressource, die in bestehenden Web-Suchmaschinen weitgehend ungenutzt geblieben ist."

Die Einführung der Google Toolbar

Im Jahr 2000 führte Google die Toolbar ein, an die wir uns alle erinnern. Sie gab uns die Möglichkeit, den PageRank-Score unserer Websites und derjenigen unserer Konkurrenten nachzusehen.

Als Folge davon entwickelten viele SEO-Spezialisten eine Fixierung auf PageRank als scheinbar einzig ausschlaggebende Metrik zur Verbesserung ihrer Rankings. Dem lag im Wesentlichen ein vereinfachtes Verständnis des Algorithmus zugrunde, das annahm, dass immer die Webseite mit der höchsten Anzahl von Links den höchsten Rang erhielt.

Viele verfolgten in den frühen 2000er Jahren schlicht das Ziel, so viele Links wie möglich von Webseiten mit möglichst hohem PageRank zu erhalten.

Dies führte natürlich auch zu Versuchen, den PageRank zu manipulieren. Geld wechselte für Links den Besitzer und sogenannte Linkfarmen entstanden.

Im Jahr 2014 stellte Google die Aktualisierung der öffentlich zugänglichen Toolbar ein (das letzte bestätigte Update erfolgte im Dezember 2013), 2016 wurde die Toolbar endgültig beerdigt.

Dies bedeutet aber nicht, dass PageRank nicht mehr Teil des Google-Algorithmus wäre, sondern nur, dass es keine öffentlich zugängliche Metrik mehr ist.

Ein aktualisiertes PageRank-Patent

Das PageRank-Patent von 1998 lief 2018 aus und wurde zur Überraschung vieler Beobachter nicht erneuert. Um diese Zeit bestätigte ein ehemaliger Google-Mitarbeiter, dass der ursprüngliche Algorithmus seit 2006 nicht mehr verwendet wurde.

Doch das bedeutet nicht, dass PageRank tot wäre.

Das ursprüngliche Patent wurde durch dieses neue ersetzt. Um die Unterschiede zum Original vollständig zu verstehen, empfehlen wir diese Analyse von Bill Slawski.

Das neue Patent bezieht sich auf "Seed-Sites in vertrauenswürdigen Seed-Sets" und definiert diese als "... speziell ausgewählte hochwertige Seiten, die eine gute Webkonnektivität zu anderen Nicht-Seed-Seiten bieten". Als Beispiele für solche Seiten werden das Google-Verzeichnis (das noch existierte, als das Patent angemeldet wurde) und die New York Times genannt.

"[Seed-Sites] müssen zuverlässig sein, vielfältig genug, um ein breites Spektrum von Themenbereichen von öffentlichem Interesse abzudecken, und gut mit anderen Sites verbunden. Sie sollten über eine große Anzahl nützlicher ausgehender Links verfügen, um die Identifizierung anderer nützlicher und qualitativ hochwertiger Seiten zu erleichtern, indem sie als 'Knotenpunkte' im Web fungieren."

Das neue Patent teilte einer Webseite auf Basis ihrer Entfernung von einem Seed-Set einen Ranking-Score zu. Dieses Patent nimmt jedoch nicht auf PageRank Bezug. Es wird auch nicht als aktualisierte Version des Algorithmus präsentiert.

Vielmehr wird es von der SEO-Community als PageRank-Modifikator angesehen, der die Nähe zum Seed-Set von Websites berücksichtigt. 

PageRank Updated graphic

Wie PageRank funktioniert

PageRank ist faszinierend. 
Es ist etwas, das jeder SEO- (und Backlinkaufbau-) Verantwortliche genau verstehen sollte - und sei es nur, um den Kontext der Gründe zu kennen, warum Links nach wie vor einer der drei wichtigsten Ranking-Faktoren von Google sind.

Als das Patent eingereicht und der frühe Algorithmus von Google entwickelt wurde, lag dem die Theorie zugrunde, dass ein Link von einer Website zu einer anderen als Vertrauens- und Autoritätsvotum fungierte. Je mehr Links (Voten) also auf eine Seite verwiesen, desto vertrauenswürdiger musste sie sein und daher einen höheren Rang erhalten.

Doch wie im ursprünglichen Konzept ausgeführt, "erweitert PageRank diese Idee, indem die Links von allen Seiten nicht gleich gezählt und durch die Anzahl der Links auf einer Seite normalisiert werden."

Ein Link ist nicht einfach ein direktes Votum. Auch die Autorität einer Seite wird berücksichtigt. Ein Link von einer Seite mit PageRank 6 hat mehr Gewicht als ein Link von einer Seite mit PageRank 2.

Der PageRank-Fluss zwischen den Seiten wird von SEO-Spezialisten auch als "Link Juice" ("Link-Saft") bezeichnet.

Aber schauen wir uns die Berechnungen hinter PageRank an:

"Wir nehmen an, dass Seite A Seiten T1 ... Tn umfasst, die darauf verweisen (d.h. Zitate sind). Der Parameter d ist ein Dämpfungsfaktor, der zwischen 0 und 1 eingestellt werden kann. Wir setzen d normalerweise auf 0,85. Weitere Details zu d folgen im nächsten Abschnitt. Außerdem wird C(A) als die Anzahl der Links definiert, die von Seite A ausgehen. Der PageRank einer Seite A wird wie folgt angegeben:

PR(A) = (1-d) + d (PR(T1)/C(T1) + ... + PR(Tn)/C(Tn))

Zu beachten ist, dass die PageRank-Werte eine Wahrscheinlichkeitsverteilung über Webseiten bilden, so dass die Summe aller PageRanks aller Webseiten eins ist."

Einfacher ausgedrückt bedeutet dies, dass der PageRank von Seite B berechnet wird, indem der PageRank von Seite A mit 0,85 multipliziert wird. Dies ist der Dämpfungsfaktor.

Wenn Seite B dann auf Seite C verlinkt, erhält diese 85 % des PageRank von B (72,25 % des PageRanks von Seite A).

Wenn noch gar keine Links auf eine Webseite verweisen, beginnt diese nicht mit 0 PageRank, sondern mit 0,15.

Komplizierter wird es, wenn eine Seite mehr als einen externen Link enthält.

Wie in diesem Beitrag von 2004 beim Search Engine Roundtable ausgeführt:

Wenn ein Link von Seite A auf Seite B verweist, wird PageRank von Seite A auf Seite B weitergegeben. Der PageRank von Seite A nimmt durch das Verlinken nicht ab, aber die einzelnen Links haben beim PageRank weniger Gewicht, wenn mehrere Links auf Seite A vorhanden sind.

— Barry Schwartz

PageRank ist komplex. Um genauer zu verstehen, wie es funktioniert, kannst du diesen detaillierten Guide lesen, der eine Einführung in PageRank für SEO bietet.

PageRank-Faktoren, die immer noch wichtig sind

Wir haben bereits darauf hingewiesen, dass nicht alle Links in Bezug auf den weitergegebenen PageRank gleich sind. Aber welche Faktoren machen dabei einen Unterschied?

Im Folgenden sehen wir uns einige Aspekte näher an:

Du musst nicht nur verstehen, welche Einflussfaktoren es gibt, sondern auch, was sie für SEO im Jahr 2021 bedeuten, wie du sie dir zunutze machen kannst und welche Taktiken du mit Blick auf diese Faktoren vermeiden solltest.

Ankertexte

In Bezug auf Link-Ankertexte stellte Googles Konzeptpapier fest, dass "der Text von Links in unserer Suchmaschine auf besondere Weise behandelt wird" und dass "Anker häufig genauere Beschreibungen von Webseiten liefern als die Seiten selbst".

In den frühen Tagen von Google hatte der Ankertext einen entscheidenden Einfluss auf das Ranking einer Seite.

Wenn du für den Begriff "rote Schuhe" sichtbar sein wolltest, hattest du umso bessere Chancen, je mehr Links, die auf deine Seiten verwiesen, diesen Begriff als Ankertext verwendeten.

Der Linkaufbau wurde zu einem Wettlauf zwischen SEO-Spezialisten, in dem es darum ging, wer mehr Links mit genau passenden Ankertexten von Seiten mit hohem PageRank erhielt. 

Dies hat (für einige Zeit) funktioniert, war jedoch eine Manipulation der Webmaster-Richtlinien von Google und wird als Signal für ein Linktauschprogramm angesehen.

Im Jahr 2021 können übermäßig viele genau passende Ankertexte als toxische Links gewertet werden und zu einer manuellen Abstrafung oder algorithmischen Anpassung führen.

Klick-Wahrscheinlichkeiten

Die Wahrscheinlichkeit, dass auf einen Link geklickt wird, ist ein wesentlicher Einflussfaktor des PageRank und wird in Googles Reasonable-Surfer-Patent erwähnt.

Der ursprüngliche PageRank-Algorithmus schrieb den Links auf einer Seite noch das gleiche Gewicht zu. Das Reasonable-Surfer-Patent von 2004 wies jedoch darauf hin, dass nicht alle Links mit der gleichen Wahrscheinlichkeit angeklickt werden. Daher gewichtete es Links unterschiedlich, je nachdem, mit welcher Wahrscheinlichkeit sie angeklickt wurden.

Zu den Beispielen für Links, die weniger Klicks erhalten, gehören Links zu Geschäftsbedingungen und Bannerwerbung. Es kann sich aber auch einfach um Links in einer Fußzeile oder an einer ähnlichen Stelle handeln.

Interne Links

Es gibt gute Gründe dafür, dass interne Links eine wichtige SEO-Taktik sind.

Mit einer soliden internen Linkstruktur unterstützt du den PageRank-Fluss in alle Seiten deiner Website. Wenn du einmal verstanden hast, wie dies funktioniert, erkennst du leicht, warum diese Taktik so spürbare Auswirkungen haben kann, insbesondere das Verlinken auf Seiten, die sonst keine eingehenden Links aufweisen.

NoFollow-Links

NoFollow-Links verhinderten bis September 2019 die Weitergabe von PageRank.

Früher verwendeten SEO-Verantwortliche das NoFollow-Attribut, um den PageRank-Fluss zu gestalten. Wenn eine Seite fünf externe Links aufwies, würde der gesamte PageRank über den einen Follow-Link geleitet, wenn die übrigen vier ein Nofollow-Attribut hatten.

Im Jahr 2009 bestätigte Matt Cutts von Google jedoch, dass dies nicht mehr funktionieren würde. Der PageRank wurde nun durch alle Links geteilt, auch wenn NoFollow-Attribute gesetzt wären. Jedoch gaben nur die Links ohne Nofollow-Attribut auch PageRank weiter. Der übrige PageRank verfiel.

Warum hat Google die PageRank-Toolbar eingestellt?

Suchmaschinenoptimierer waren von PageRank besessen und haben ihrem Score bald mehr Aufmerksamkeit gewidmet als der Content-Erstellung und der Nutzerfreundlichkeit ihrer Seiten.

Das Problem war, dass die öffentliche Bekanntgabe des PageRank-Scores es leichter machte, den Wert zu manipulieren.

SEO-Praktiker wussten, wie sie PageRank nutzen konnten, um höhere Rankings für ihre Websites zu gewinnen, und sie nutzten dies aus.

Aus Googles Sicht war die öffentliche PageRank-Toolbar das Problem. Ohne sie gab es kein genaues Maß für die Autorität einer Webseite (zumindest offiziell).

Letztendlich haben SEO-Spezialisten den PageRank missbraucht, um Rankings zu manipulieren. Google hatte keine andere Wahl, als die Toolbar aus dem Verkehr zu ziehen, was 2016 schließlich geschah.

Warum PageRank 2021 immer noch wichtig ist

PageRank ist auch im Jahr 2021 noch wichtig.

Dass es keine Toolbar mehr gibt, die uns den PageRank-Score einer Webseite verrät, heißt nicht, dass er nicht mehr verwendet wird.

Tatsächlich bestätigte Gary Illyes von Google im Jahr 2017 auf Twitter, dass die Suchmaschine weiterhin PageRank verwendet.

Wisst ihr, dass wir nach 18 Jahren immer noch PageRank (und Hunderte anderer Signale) für das Ranking verwenden?
Wollt ihr wissen, wie es funktioniert?

PageRank war nie weg, und wenn du verstehst, wie es funktioniert, kann das deine SEO-Kenntnisse nur verbessern. Wenn du das Konzeptpapier von Google noch nicht gelesen hast, solltest du das nachholen.

Gibt es eine Ersatzmetrik für PageRank?

Google hat nie eine neue Version der PageRank-Toolbar veröffentlicht, aber PageRank wird immer noch von der Suchmaschine verwendet.

Wir haben bloß kein Tool mehr, um es zu messen.

Eine Reihe von SEO-Software-Tools und -Plattformen haben ihre eigenen Autoritätsmetriken eingeführt. Zu ihnen gehört der Authority Score von Semrush.

Semrush Authority Score

Der Authority Score ist ein aggregierter Domain-Score, der die Gesamtqualität einer Website bewertet und dir sagt, wie effektiv ein Backlink von einer Website für deine SEO sein kann. Er basiert auf:

  • Backlink-Daten, einschließlich verweisender Domains, Follow- & Nofollow-Links und weiterer Merkmale.
  • Daten zur organischen Suche, einschließlich organischer Suchanfragen und Keyword-Positionen.
  • Website-Traffic-Daten (monatliche Besuche).

Natürlich verwendet die Metrik auch Backlink-Daten als Teil des Bewertungsalgorithmus. Ihr Zweck ist jedoch nicht, den PageRank direkt zu ersetzen.

Das ist wichtig zu verstehen.

Metriken von Drittanbietern werden im Google-Algorithmus nicht verwendet. Sie können dir aber dabei helfen, die relative Autorität einer Website gegenüber Wettbewerbern und anderen Websites im Web zu messen.


PageRank ist nicht tot.

Wir haben vielleicht keine Toolbar mehr, aber das bedeutet nicht, dass wir nicht verstehen müssten, wie die Metrik funktioniert und welche Faktoren sie beeinflussen.

In vielerlei Hinsicht ist es gut, dass Optimierer aufgehört haben, sich für den PageRank-Wert zu interessieren. Seitdem spielen manipulative Taktiken keine so große Rolle mehr.

SEO-Spezialisten haben PageRank missbraucht und wir haben deshalb die Toolbar verloren, aber vielleicht ist das im Ergebnis gar nicht so schlecht.

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Erika VaragouliI create local and global content marketing strategies here at Semrush. I started my career as a journalist, but gradually the world of SEO and content marketing won me over. I am obsessed with creating content people love, Nick Cave, and Italian films. Fueled by caffeine.
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