de
English Español Deutsch Français Italiano Português (Brasil) Русский 中文 日本語 한국어 Tiếng Việt
Zum Blog
Joydeep Bhattacharya

Google-Ranking verbessern: 16 Probleme, die du beheben solltest

37
Wow-Score
Der Wow-Score zeigt, wie interessant ein Blog-Beitrag ist. Berechnet wird er anhand der Korrelation zwischen der aktiven Lesezeit von Benutzern, der Geschwindigkeit, mit der sie scrollen, und der Länge des Artikels.
Dieser Beitrag ist auf Deutsch
Joydeep Bhattacharya
Dieser Beitrag ist auf Deutsch
Google-Ranking verbessern: 16 Probleme, die du beheben solltest

Das Schlimmste, was einem Webmaster passieren kann, sind plötzliche Rankingverluste, die die zuvor geleistete Arbeit mit einem Schlag zunichte machen. Das Ranking deiner Website hat sich verschlechtert? Dann sei beruhigt – du bist nicht der Erste, dem das passiert.

Wieso rankt deine Seite nicht?

Jede Website hat schon mal Rankings verloren, und wenn nicht, steht ihr das höchstwahrscheinlich noch bevor. Du kannst es nicht ausschließen, aber du kannst die Folgen minimieren.

Für Rankingverluste gibt es viele mögliche Ursachen. In diesem Artikel zeigen wir dir sowohl die offensichtlichen als auch diejenigen, die dir nicht sofort ins Auge fallen werden.

Du kannst ihn als Checkliste verwenden, um die häufigsten Ursachen von Rankingverlusten auszuschließen und so deine Google-Rankings zu verbessern.

Diese 16 Dinge können sich negativ auf deine Rankings auswirken:

1. Du baust minderwertige Backlinks auf

Grundsätzlich gilt jeder Link als minderwertig, der mit dem Ziel erstellt oder gekauft wird, den PageRank zu manipulieren, der sich direkt auf die Platzierung in den Suchergebnissen auswirkt.

Solche Backlinks stehen oft in minderwertigen Webkatalogen, Artikelverzeichnissen oder Gastbeiträgen sowie Spam-Kommentaren. Bei Google findest du eine Liste von Linktauschprogrammen, die als unnatürlich klassifiziert werden.

Wie erkenne ich minderwertige Links?

Schau in der Search Console nach, ob du Nachrichten zu deiner Website erhältst. Wenn eine große Zahl an unnatürlichen Backlinks auf deine Seite verweist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Google dich in einer Nachricht direkt auffordert, diese Links zu beseitigen. So sieht zum Beispiel eine Warnung vor unnatürlichen Links von Google aus: 

image.png

Aber Vorsicht: Wenn du keine Nachricht von Google erhältst, bedeutet das nicht, dass du aus dem Schneider bist.

Wenn du weißt, dass schlechte Links auf deine Seite verlinken, solltest du diese unbedingt überprüfen.

Logge dich dafür in der Search Console ein und klicke auf “Links”.

Dort kannst du eine Liste deiner Backlinks herunterladen und nach Indikatoren wie niedriger Autorität, geringem Traffic oder einem hohen Spam Score filtern. Oder du nutzt SEMrush Backlink Audit Tool und bereinigst die toxischen Backlinks auf die schnelle und komfortable Art und Weise.

Ebenso kannst du jeden Link einzeln prüfen und alle unnatürlichen Backlinks auf Basis der oben erwähnten Google-Liste über Linktauschprogramme herausfiltern.

Wie löse ich Probleme mit schädlichen Backlinks?

Sobald du deine Liste mit minderwertigen Backlinks beisammen hast, solltest du eine E-Mail an die Webmaster der verweisenden Seiten aufsetzen. Darin bittest du sie, die Links zu deiner Website zu entfernen. Das Verfahren ist ein wenig zeitaufwändiger. Du solltest für den Versand der Mails und das Warten auf Antworten rund sechs bis acht Wochen einplanen.

Während der Wartezeit fertigst du am besten Screenshots von den Mails an, die du verschickt hast. Bleiben nach deinem Anschreiben noch minderwertige Links bestehen, verwendest du am besten das Disavow-Tool von Google. Sobald der gesamte Prozess abgeschlossen und das Problem gelöst ist, kannst du bei Google einen Antrag auf erneute Überprüfung stellen. 

Aber Achtung! Manchmal handelt es sich um Negative SEO und hier wird es richtig komplex.

Wichtig: Du musst nur dann einen solchen Antrag stellen, wenn du tatsächlich eine Warnung über unnatürliche Links und eine damit verbundene Google-Penalty erhalten hast. Gab es keine Warnung von Google, versuche einfach, so viele schädliche Backlinks wie möglich zu entfernen, indem du die betreffenden Webmaster anschreibst. 

2. Deine Website enthält unsachgemäße Weiterleitungen

Eine Weiterleitung erfolgt, wenn ein Nutzer eine URL aufruft und automatisch zu einer anderen URL geleitet wird. 

Stellen wir uns vor, es gibt auf deiner Website eine URL, die www.beispiel.de/schuhe lautet und auf der ersten Seite der Google-Suchergebnisse erscheint.

Die Seite erhält rund 10.000 eindeutige Besucher pro Monat. Aufgrund von Änderungen im Webdesign leitet dein Programmierer die URL nun auf die Startseite www.beispiel.de um. Dies wäre eine schlechte Weiterleitung, weil sie nicht der Nutzerintention entspricht. Der Nutzer sucht nach Schuhen, aber deine Startseite enthält nur wenige oder gar keine Informationen über Schuhe. 

In diesem Fall wurde der Content durch die Weiterleitung maßgeblich verändert. Somit sind die Rankings für die ursprüngliche URL futsch.

Wie finde ich unsachgemäße Weiterleitungen?

Am besten verwendest du Google Analytics, um alle Landingpages zu exportieren, die in der organischen Suche sichtbar sind. Danach lädst du diese URL-Liste in Screaming Frog hoch. Schalte dazu im Hauptmenü unter “Mode” auf “List”. Dann kannst du die URLs unter “Upload” einkopieren, manuell eintragen oder als Datei hochladen wie im Screenshot zu sehen. 

image.png

So findest du schnell alle unsachgemäßen Weiterleitungen einschließlich derjenigen zu 404-Fehlerseiten oder zur Startseite.

Wie behebe ich unsachgemäße Weiterleitungen?

Sobald du deine URL-Liste hast, musst du eine alternative URL für jede Weiterleitung festlegen. Nutzer sollten immer zu einer neuen URL weitergeleitet werden, welche den gleichen oder im Idealfall besseren Content als die vorherige Seite bietet. Wenn es diese neuen URLs noch nicht gibt, musst du auch keine Weiterleitungen einrichten.

Ändere die alte URL erst dann, wenn eine neue Seite zur Verfügung steht. Denk daran: Jede neue URL sollte das Bedürfnis der Besucher und potenziellen Kunden befriedigen. Wenn du viele Weiterleitungen einrichtest, die zur Startseite oder zu Seiten mit anderem Content führen, leiden die Rankings der weitergeleiteten Seite.

3. Deine Seite enthält doppelten Content

Google definiert doppelten Content so: “Duplizierte Inhalte sind umfangreiche Inhaltsblöcke, die anderen Inhalten in derselben oder einer anderen Domain entsprechen oder auffällig ähneln. Im Allgemeinen besteht dabei keine Täuschungsabsicht.”

Hast du erst kürzlich deinen Content aktualisiert und ein großer Teil davon ist doppelt vorhanden, kann sich das negativ auf deine Rankings auswirken.

Wenn du neue Seiten auf deiner Website erstellt hast, auf denen sich identische Textblöcke befinden (inklusive H1-Überschriften oder Seitentiteln), kann das ebenfalls als duplizierter Inhalt gewertet werden.

Wie erkenne ich doppelte Inhalte?

Verwende das SEMrush Site Audit, um Seiten mit doppelten Inhalten zu finden. SEMrush meldet dir Seiten, deren Content sich zu mindestens 80 Prozent ähnelt. Außerdem werden auch URLs mit minderwertigem Content als Duplicate-Content-Seiten gezählt. 

image.png

Wie behebe ich doppelte Inhalte?

Leite alte URLs mit 301-Weiterleitungen auf neue URLs um, damit Nutzer und Suchmaschinen sie nicht mehr verwenden. Duplicate Content vermeidest du auch mit Hilfe von Canonical Tags. Damit zeigst du Suchmaschinen bei zwei URLs mit ähnlichen Inhalten, welche URL das Original ist. Du kannst auch rel=noindex verwenden, um noch nicht fertiggestellte Seiten aus dem Index auszuschließen. Achte außerdem darauf, wiederkehrende Textbausteine grundsätzlich sparsam einzusetzen. 

4. Du hast Seitentitel geändert

Der Titel einer Seite ist enorm wichtig für das Ranking, denn er hilft Google dabei, den Seiteninhalt thematisch einzugrenzen. Deshalb können schon geringe Änderungen am Seitentitel auch geänderte Rankings mit sich bringen.

Nehmen wir zum Beispiel an, der Seitentitel deiner Startseite wäre “SEO-Agentur Berlin” und du würdest ihn in “Jetzt SEO in Berlin beauftragen” verändern. Dann würden deine Rankings für das Keyword “Agentur” einbrechen, weil du das Wort aus dem Titel entfernt hast. 

Wie findest du Änderungen heraus?

Frage deinen Programmierer, ob er Änderungen an Seitentiteln vorgenommen hat.

Logge dich in Google Analytics ein und exportiere alle Landingpages, die in der organischen Suche sichtbar sind.

Verwende einen Crawler wie Screaming Frog, um alle neuen Meta-Tags deiner Seiten zu kontrollieren, die in der organischen Suche sichtbar sind. Vergleiche die neuen Titel mit denen im letzten Backup deiner Website. Liste alle URLs auf, die neue Meta-Tags haben, und füge eine Spalte mit den alten Meta-Tags hinzu.

Wie kann ich Probleme mit Meta-Tags beheben?

Du kannst die neuen Title Tags und Meta-Descriptions durch die alten ersetzen. Dadurch stellst du den alten Zustand wieder her. Alternativ kannst du natürlich passende Keywords in den neuen Seitentiteln ergänzen und Google die betreffenden URLs erneut crawlen lassen. So gewinnst du eventuell einige verlorene Rankings zurück.

Wichtig: Verändere Seitentitel nicht zu häufig, denn das kann deine Rankings negativ beeinflussen. Ändere erst einmal einen Seitentitel, warte das Ergebnis ab und kümmere dich dann um den nächsten.

5. Du hast Content geändert

Generell kann es nach Content-Änderungen zu plötzlichen Rankingverlusten kommen, selbst wenn sie nur eine H1-Überschrift betreffen. Content ist ein wichtiger Ranking-Faktor für alle Webseiten. Jede Änderung am Content kann sich negativ auf deine Rankings auswirken.

Wie finde ich heraus, ob Änderungen am Content erfolgt sind?

Logge dich in Google Analytics ein und exportiere alle Landingpages, die in den organischen Suchergebnissen sichtbar sind. Bitte deinen Entwickler um ein Backup der Website. Vergleiche das Backup mit der Live-Version und liste alle URLs mit verändertem Content auf. Dies ist zeitaufwändig. Wenn du Zeit sparen willst, kannst du Tools wie OnWebChange verwenden. Dieses benachrichtigt dich automatisch über Änderungen am Content oder Design deiner Webseiten. 

Wie behebe ich das Problem?

Stelle eine Liste mit allen betroffenen URLs zusammen und verwende das Backup, um den Content wiederherzustellen. Natürlich kannst du auch einfach fehlende Keywords in den neuen Content einfügen. Hast du einen SEO-Verantwortlichen, kann er dir dabei helfen. Wenn kein Backup deiner Website verfügbar ist, verwende die Wayback Machine, um alten Content zu finden, zu kopieren und auf deiner aktuellen Seite wiederherzustellen.

6. Du verwendest Noindex, Robots.txt oder Nofollow falsch

Viele Webseiten-Betreiber kennen sich nicht genügend mit möglichen technischen Problemen aus, die Website-Rankings beeinflussen können. Zu den häufigsten Problemen dieser Art gehören die falsche Verwendung des Noindex-Tags, der Robots.txt-Datei und des Nofollow-Attributs. 

Ein Beispiel: Dein Programmierer hat irrtümlich ein Noindex-Tag auf einer deiner wichtigsten Seiten eingebaut, die sehr gut in Google platziert ist. Das Ergebnis: Die Webseite verschwindet aus den Suchergebnissen. Das Gleiche kann mit der Robots.txt passieren. Eine einzige Code-Zeile genügt, um Suchmaschinen an der Indexierung deiner Seite zu hindern, woraufhin das ehemalige Ranking verloren geht. 

Ebenso können Nofollow-Attribute bei internen Links dazu führen, dass sich die Rankings der verlinkten Seiten verschlechtern. 

Wie finde ich diese Fehler?

Wenn deine gesamte Website von Rankingverlusten betroffen ist, solltest du die Robots.txt-Datei kontrollieren und schauen, ob du den Suchmaschinen verbietest, deine Website zu crawlen. 

Beispiel: 

User-agent: *
Disallow: /

Damit würdest allen Suchmaschinen das Crawlen deiner Website verbieten, wodurch deine URLs nicht indexiert werden könnten.

Bemerkst du Rankingverluste bei einzelnen Seiten, solltest du im Quellcode nachsehen, ob unerwünschte Noindex- oder Nofollow-Attribute vorhanden sind. Dafür rufst du die betreffende URL im Browser auf, klickst mit der rechten Maustaste und wählst “Quellcode anzeigen” aus.

Eine fehlerhafte Robots.txt-Datei hat ähnliche Auswirkungen wie das Nofollow-Attribut bei internen Links, denn dieses blockiert die Verteilung von Linkautorität auf der Website und wirkt sich dadurch negativ auf deine Rankings aus. 

Wie behebe ich diese Probleme?

Entferne unbedingt die Zeilen aus der Robots.txt-Datei, die es Suchmaschinen untersagen, wichtige URLs deiner Website zu crawlen. Gleichzeitig solltest du im Quellcode nachsehen, ob Noindex- oder Nofollow-Attribute falsch gesetzt wurden. Sobald du die falschen Tags entfernt hast, solltest du sofort einen positiven Effekt auf deine Rankings sehen.

Wichtig: Sinnvoll eingesetzt, sind Robots.txt-Datei, Noindex und Nofollow wichtige Elemente, um das Crawling und die Indexierung deiner Website zu steuern. Wenn du dich damit nicht auskennst, solltest du diese Elemente erst nach Rücksprache mit einem erfahrenen SEO-Praktiker bearbeiten. 

7. Deine Website erhält minderwertigen Traffic

Minderwertiger Traffic hat keine direkten negativen Auswirkungen auf deine Rankings, kann aber indirekte haben. Wenn deine Website in großem Umfang minderwertigen Traffic erhält, liegt dies möglicherweise an Links in minderwertigen Verzeichnissen, bezahlten Links von irrelevanten Seiten oder negativer SEO. Dieser Traffic wirkt sich dann negativ auf deine Conversions, die Sitzungsdauer, die Absprungrate und weitere wichtige KPI aus. 

Für Google sind dies negative Nutzersignale, die schließlich zu schlechteren Rankings führen können.

Wie erkenne ich minderwertigen Traffic?

Analysiere die Qualität deines Traffics mit einem kostenlosen SEO-Tool wie Finteza. Das Tool zeigt dir IP-Adressen und Domains, die minderwertigen Traffic auf deine Website leiten. Finteza kann 12 verschiedene Arten von minderwertigem Traffic herausfiltern, inklusive Bot-Traffic. 

image.png

Quelle

Wie kann ich das Problem lösen? 

Nachdem du eine Liste aller Seiten hast, die minderwertigen Traffic erhalten, musst du die dafür verantwortlichen Links und ggf. Anzeigen entfernen lassen. Das gilt auch für Nofollow-Links.

8. Es gab ein Google-Update

Core-Updates bei Google sind elementar für die kontinuierliche Verbesserung des Such-Algorithmus. Doch bei jedem dieser Updates können sich Rankings deiner Website verändern. Die Updates werden übrigens nicht immer explizit von Google angekündigt. Manchmal erfolgen mehrere pro Tag. 

Rankingverluste nach einem Google-Update bedeuten nicht automatisch, dass etwas mit deiner Website nicht stimmt. Google sagt im Blog Webmaster Central Folgendes dazu: 

Um die Funktionsweise eines Core-Updates zu verstehen, stellen Sie sich vor, sie hätten 2015 eine Liste der 100 besten Filme erstellt. Ein paar Jahre später aktualisieren Sie die Liste. Sie wird sich auf natürliche Weise ändern. Einige neue und wunderbare Filme, die es damals noch nicht gab, sind jetzt Kandidaten für die Liste. Vielleicht bewerten Sie auch einige Filme neu und finden nun, dass sie einen höheren Platz verdient hätten als sie bisher hatten.
Die Liste ändert sich, und Filme, die zuvor höher auf der Liste standen und nun nach unten rücken, sind deswegen nicht schlecht. Es gibt einfach mehr wertvolle Filme, die noch besser sind.

— Danny Sullivan, Google-Sprecher für Websuche

Core-Updates sind nicht immer schlecht, aber sie können darauf hinweisen, dass auf deiner Website Verbesserungsbedarf besteht. 

Woher weiß ich, dass es ein Google-Update gab?

Lies den offiziellen Webmaster-Blog von Google. Bei größeren Algorithmus-Updates, die sich negativ auf Websites auswirken können, gibt Google vorab häufig Handlungsempfehlungen für Webmaster heraus. Wenn Google nichts ankündigt, kannst du davon ausgehen, dass Ranking-Veränderungen durch Core-Updates verursacht wurden.

Bei Rankingverlusten durch Core-Updates ist die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit das einzige, was du tun kannst. Sind deine Nutzer glücklich, ist Google es in der Regel auch. 

9. Du hast Urheberrechte verletzt

Wenn Google viele Ersuchen um Entfernung von Links zu urheberrechtsverletzenden Inhalten für deine Website erhält, wirkt sich das negativ auf deine Rankings aus. In Googles Worten: 

"Websites mit einer hohen Anzahl von Ersuchen um Entfernung mögen in unseren Ergebnissen herabgestuft werden. Diese Ranking-Änderung soll Nutzern helfen, leichter legitime, qualitativ hochwertige Content-Quellen zu finden – sei es eine Song-Preview auf der Musik-Website von NPR, eine TV-Show auf Hulu oder neue Musik, die von Spotify gestreamt wird." 

Geht es bei deiner Website um Musik- oder Videostreaming, bist du vermutlich vom Emanuel- oder Pirate-Update betroffen.

Wie finde ich heraus, ob ich das Copyright verletze?

Rufe Googles Transparenzbericht auf und gib dort die URL deiner Website ein. Dann werden dir alle Ersuchen auf Entfernung von Inhalten angezeigt, die andere Webmaster gestellt haben.

Wie löse ich das Problem?

Entferne alle Webseiten, deren Inhalte das Urheberrecht verletzen, und achte penibel darauf, dass du in Zukunft keine geschützten Inhalte verwendest. Urheberrechtsverletzungen können sich übrigens nicht nur auf Bilder, Videos oder Texte, sondern auch auf Audio-Dateien beziehen. 

Rufe regelmäßig den Transparenzbericht von Google auf und sorge dafür, dass auf deiner Website kein urheberrechtlich geschütztes Material anderer veröffentlicht wird.

10. Der lokale Wettbewerb nimmt zu

Ein stärkerer Wettbewerb auf lokaler Ebene kann deine Rankings ebenfalls negativ beeinflussen. Nehmen wir an, du betreibst eine Bäckerei und es gibt in deiner Umgebung keine andere Bäckerei.

In diesem Fall ist es einfach, in den lokalen Suchergebnissen immer vorne zu stehen. Doch wenn nun zwei weitere Bäckereien in deiner Umgebung eröffnen, nimmt der lokale Wettbewerb zu und deine lokalen Rankings können fallen. 

Es könnte auch sein, dass eine ältere Bäckerei in deiner Umgebung mit Google My Business startet und in Online-Marketing investiert, um dich in der lokalen Suche zu übertreffen. 

Wie finde ich meine Mitbewerber?

Um Mitbewerber zu finden, gibst du einfach deine Hauptkeywords bei Google ein. Du kannst aber auch die SEMrush-Tools für Wettbewerbsforschung verwenden, um neue Mitbewerber zu identifizieren. So findest du heraus, für welche bestimmten Keywords die Mitbewerber in Google sichtbar sind, und kannst ihre Rankings verfolgen. So erfährst du es sofort, wenn ein Mitbewerber aufsteigt.

Was sind die nächsten Schritte?

Sobald du deine neuen Mitbewerber identifiziert hast, solltest du ihre Aktivitäten im Netz mit einem Wettbewerbsanalyse-Tool wie SEMrush überwachen. So kannst du auch deine eigene SEO-Strategie verbessern. Ziehe auch in Betracht, dein Budget für das Linkbuilding zu erhöhen, um deine neuen Mitbewerber zu übertrumpfen.

11. Deine Website ist nicht mobilfreundlich und für Voice Search geeignet

Ist eine Website nicht für Mobilgeräte optimiert und du hast niemals von Mobile SEO gehört, kann sie keine bestmöglichen Rankings erreichen. Google strebt nach Nutzerfreundlichkeit, und eine responsive Website ist der erste Schritt, diese auf Mobilgeräten sicherzustellen. Deshalb setzt Google auf Mobile-First-Indexing. Websites werden nun auf Basis ihrer mobilen Version anstelle der Desktop-Version indexiert und gerankt.

Mobile und Voice Search gehen dabei Hand in Hand. Ist deine Website immer noch nicht responsive und mobilfreundlich, wird sich das kontinuierliche negativ auf deine Rankings auswirken.

Wie kann ich die Mobilfreundlichkeit testen?

Verwende Googles Test auf Optimierung für Mobilgeräte für deine Website oder einzelne Seiten.

Wie löse ich das Problem?

Der Google-Test liefert dir Empfehlungen für deine Website. Lasse deinen Entwickler die vorgeschlagenen Anpassungen durchführen oder stell deine Website komplett auf Responsive Design um, sodass sie unabhängig vom genutzten Endgerät reibungslos funktioniert. Optimiere deine Website außerdem für Voice Search, vor allem mit Frage-Keywords. Dabei hilft dir unser ausführlicher Leitfaden zur Keyword Recherche. So machst du dein Online-Business fit für die Zukunft.

12. Du wurdest Opfer von negativer SEO

Von “Negative SEO” wird gesprochen, wenn deine Mitbewerber mit unanständigen Tricks deine Rankings torpedieren.

Wie finde ich das heraus?

Es gibt mehrere Wege, um negative SEO zu identifizieren:

  • Kontrolliere regelmäßig die Zahl deiner Backlinks. Wenn du unerwartet eine Menge Links von minderwertigen Websites erhältst, könnte ein Mitbewerber sie in böser Absicht gesetzt haben.

  • Prüfe die Anzahl der Links, die du in den letzten 60 Tagen verloren hast. Verlierst du kontinuierlich Links von seriösen Websites, könnte dein Mitbewerber dahinterstecken.

  • Überwache deine Website und prüfe die Robots.txt, die .htaccess-Datei und die Search Console auf mögliche Fehler, Warnungen und Malware.

  • Verwende Tools wie Copyscape, um mögliches Content-Scraping aufzudecken.

  • Behalte die Traffic-Qualität im Blick. Schau dabei insbesondere auf die Zahl der Bots, die auf deine Seite zugreifen, sowie auf die Absprungrate.

Wie löse ich das Problem?

Behebe alle Probleme, die du mit diesen Schritten entdeckt hast. Beobachte deine Website kontinuierlich mit der Google Search Console. Schau auch auf gewonnene und verlorene Backlinks, denn gerade hier findet sich häufig der Grund für Rankingverluste durch negative SEO. Halte deine Website frei von Malware. Erstelle immer ein aktuelles Backup, damit du Probleme schnell beheben kannst. Schon ein einziger Schadcode kann sofort zu rapidem Rankingverlust führen.

13. Deine Website ist plötzlich nicht mehr sicher

Wenn Google bemerkt, dass deine Website gehackt wurde oder mit Malware infiziert ist, hast du ein echtes Problem. Google wird deine Seite in diesem Fall sofort schlechter oder gar nicht mehr in den Suchergebnissen erscheinen lassen. Internetsicherheit ist ein wichtiges Thema, das Google entsprechend ernst nimmt. Im Fall eines Hacks kann Google eine Warnung in den Suchergebnissen ausspielen. Dies sieht etwa so aus:

image.png

Oder Chrome gibt eine Warnung wie diese aus:

image.png

Wie kann ich meine Website auf Malware kontrollieren?

Öffne deine Google Search Console und schau, ob Google eine Nachricht geschickt hat. Wurde deine Website gehackt, erhältst du von Google meist eine Warnung über die Search Console. 

Alternativ kannst du das Tool Safe Browsing verwenden, um deine Seite auf Malware prüfen zu lassen.

Wie löse ich das Problem?

Google schlägt dir verschiedene Schritte vor, um deine Seite von Malware zu befreien. Du erhältst die Empfehlungen direkt über die Nachrichten in der Search Console. Solltest du das Problem nicht lösen können, ist es am besten, wenn du ein Backup deiner Website hochlädst und Google um erneutes Crawling bittest. 

image.png

14. Du verlinkst auf minderwertige Websites

Wenn du von deiner Website auf viele minderwertige Websites oder Spam-Seiten verlinkst, wird sie in den Google-Suchergebnissen nicht gut abschneiden. Warum? Weil du die Richtlinien für Webmaster verletzt.

Wie finde ich heraus, ob ich auf minderwertige Websites verlinke?

Logge dich in die Search Console ein und schau nach entsprechenden Nachrichten. Gibt es ein Problem, wird Google dich darüber informieren. Das kann dann so aussehen:

image.png

Wie löse ich das Problem?

Entferne alle unnatürlichen Links von deiner Website. Dies sind die ausgehenden Links, die Google als künstlich und schädlich beurteilt. Schau vor allem auf die Ankertexte der Links, den Spam-Score und die Branche der verlinkten Seiten. Entferne alle spamverdächtigen und irrelevanten Links.

15. Du hast die interne Verlinkung auf deiner Website geändert

Jede Änderung an der internen Verlinkung deiner Website kann sich massiv auf deine Rankings auswirken. Nehmen wir an, du verlinkst mit 1.000 internen Links aus der Hauptnavigation auf eine deiner in Google bestplatzierten Seiten. Nimmst du den Link aus der Navigation, verliert die Seite auf einmal 1.000 interne Links. Dieser Eingriff wird dazu führen, dass die betreffende Seite in den Google-Suchergebnissen absinkt.

Wie löse ich das Problem?

Am besten findest du mit der Google Search Console heraus, ob wichtige Seiten deiner Website viele interne Links verloren haben. Logge dich dafür ein und navigiere zu “Links”. 

Dort findest du die am häufigsten intern verlinkten URLs deiner Website. Exportiere die Liste und prüfe, ob in letzter Zeit auffällig viele 404-Statuscodes auftreten, die einen Rückgang in der Anzahl interner Links verursachen.

16. Du hast neue Seiten mit minderwertigem Content erstellt

Minderwertiger Content kann eine wichtige Ursache für Rankingverluste sein. Wenn du neue Seiten online gestellt hast und Rankingverluste auftreten, können minderwertige oder “dünne” Inhalte die Ursache sein. In diesem Fall empfehle ich, den Artikel über die SEO Texte und wie man sie schreibt zu lesen. 

Wie erkenne ich Webseiten von minderwertiger Qualität?

In diesen Fällen ist eine Website von schlechter Qualität:

  • Es wird kein Original-Content oder individueller Content verwendet.

  • Die Seite liefert keine befriedigende Antwort auf die Suchanfrage des Nutzers.

  • Die angebotenen Informationen sind nicht durch seriöse und relevante Quellen belegt.

  • Die Seite enthält zu wenig Text oder zu viele sich wiederholende Textbausteine.

  • Der Text enthält zu viele grammatikalische Fehler.

  • Der Sprachstil ist unverständlich.

  • Der Inhalt ist lediglich eine Kopie einer Idee, die bereits online zu finden ist.

Wie behebe ich Probleme mit minderwertigem Content?

Bitte deinen Entwickler um eine Liste aller neu hinzugefügten URLs. Prüfe jede einzelne Seite. Redigiere den Content, um ihn einzigartig, ansprechend, hilfreich, seriös und leicht verständlich zu gestalten. Führe die Optimierungen Seite für Seite durch und fordere ein erneutes Crawling der jeweiligen URL über die Search Console an.

Fazit

Deine Seite rankt nicht? Oben findest du einige der häufigsten Gründe für Rankingverluste oder unerwartet schlechte Rankings. All deine SEO-Maßnahmen werden nichts bringen, wenn du nicht auf mögliche Probleme achtest, die deiner Website schaden können. Ein einziger Fehler kann zu deutlichen Rankingverlusten führen. Am besten gehst du regelmäßig unsere SEO-Checkliste durch und überprüfst alle Faktoren, die die Rankings deiner Website beeinträchtigen könnten.

Joydeep Bhattacharya
Superstar

Weiß alles ... naja, fast alles.

Joydeep Bhattacharya has over a decade of experience in digital marketing. He maintains a personal SEO blog, Seosandwitch.com where he shares stuff related to SEO, PPC, Social Media and Conversion Optimization.
Feedback senden
Ihr Feedback muss mindesten drei Wörter (10 Zeichen) enthalten.

Wir verwenden diese E-Mail-Adresse ausschließlich, um auf Ihr Feedback zu antworten. Datenschutzbestimmungen

Vielen Dank für Ihr Feedback!