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Rob Woods

Keyword-Recherche für SEO 2020 – der große Leitfaden

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Rob Woods
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Keyword-Recherche für SEO 2020 – der große Leitfaden

Dieser Leitfaden zeigt detailliert, wie Sie eine gründliche und aussagekräftige Keyword-Recherche durchführen. Durch die Keyword-Recherche ermitteln Sie die Begriffe, Phrasen, Fragen und Antworten, die für Ihre Besucher und Kunden wichtig sind, und erreichen Sie Ihre Geschäftsziele. Dies können mehr Seitenaufrufe sein, mehr Leads oder mehr Verkäufe Ihrer Produkte und Dienstleistungen. Mithilfe der Keyword-Recherche entwickeln Sie effektive Strategien zur Verbesserung oder Erweiterung Ihres Contents, um höhere Rankings zu erzielen, für eine breitere Auswahl an Begriffen gefunden zu werden und mehr relevanten organischen Traffic für Ihre Website zu gewinnen.

Folgender Schritt-für-Schritt-Leitfaden setzt sich aus folgenden Teilen zusammen: 

Und diese Video-Anleitung gilt als eine visuelle Ergänzung zu dem Artikel. Sie sehen und lernen, wie Sie die besten Keywords recherchieren, Keywords der Mitbewerber finden und analysieren, und auch wie Sie eine Keyword-Übersicht mit allen Daten wie CPC, Mitbewerberdichte und Keyword-Difficulty erstellen, die Chancen Keywords finden und vieles mehr. Alles wird live in SEMrush gezeigt.

1. Was ist Keyword-Recherche?

Keyword-Recherche ist ein Prozess zur Ermittlung von Suchmaschinenabfragen, die für Ihr Unternehmen und Ihre Kunden relevant sind. Neben dem Auffinden der Suchphrasen umfasst die Keyword-Recherche auch ihre Sortierung und Priorisierung anhand logischer Gruppen, die Aufschluss darüber geben, wie Sie vorhandene Inhalte auf Ihrer Website ändern oder neue erstellen können, um mehr relevante Besucher zu erhalten.

Warum Keyword-Recherche (immer noch) so wichtig für SEO ist

Obwohl einige SEO-Experten den Standpunkt vertreten, dass Keywords nicht mehr wichtig seien oder in Zukunft weniger im Mittelpunkt stünden, sind sie immer noch entscheidend – nicht nur für die Platzierung in Suchmaschinen, sondern auch für das Verständnis der Absicht hinter einer Suchanfrage. Lernen Sie die Suchintentionen zu erkennen, bevor Sie mit Keyword Recherche beginnen.

Solange Nutzer mithilfe der Suchmaschinen suchen, indem sie Wörter in ein Suchfeld eingeben oder eine Sprachsuche über einen „Assistenten“ starten, bleibt es entscheidend, Folgendes zu wissen:

  • Welche Suchanfragen die Nutzer durchführen.
  • Wie wichtig die dazu genutzten Begriffe für Ihr Geschäft sind.
  • Wie Sie den besten Content erstellen können, um die Suchabsicht zu bedienen.

Auch wenn sich Suchtrends ändern, spielen Keywords bei der Suche der Nutzer nach Antworten weiter eine Rolle.

So viel stimmt: Die "individuellen" Keywords der alten Schule und die Optimierung einzelner Seiten für einzelne Keywords sind auf der Strecke geblieben. Doch indem Sie Gruppen verwandter Keywords verwenden und ihre relative Beliebtheit ermitteln, entdecken Sie nicht nur Chancen, mehr organischen Traffic zu gewinnen, sondern Sie verstehen auch die Absichten Ihrer potenziellen Besucher besser. So können Sie deren Bedürfnisse besser erfüllen, indem Sie Ihre Website und möglicherweise auch Ihre Produktauswahl, Navigation, Benutzeroberfläche usw. entsprechend optimieren.

Gruppen verwandter Keywords – die Grundlagen

Manche bezeichnen Gruppen verwandter Keywords als Themen oder Themengebiete. Im Kern handelt es sich dabei um Gruppierungen individueller Keywords, die ähnliche Bedürfnisse oder Absichten der Suchenden ausdrücken. Daher sollte das Ergebnis einer Keyword-Recherche niemals nur eine Liste von Keywords sein, sondern eine Anzahl verschiedener Segmente aus miteinander in Beziehung stehenden Keywords.

Bei manchen Themen ist es möglich, mit einem einzigen Stück Content alle relevanten Bedürfnisse abzudecken. In diesem Fall wird eine einzige Seite für die gesamte Gruppe von Keywords „optimiert“. In anderen Fällen ist das Thema so breit, dass es sich lohnt, ihm einen ganzen Abschnitt der Website zu widmen, in dem die verschiedenen Suchabsichten mit separaten Content-Stücken abgedeckt werden.

Wenn Sie beispielsweise einen Beitrag zum Thema „wie brate ich ein Ei“ verfasst haben, beantwortet ein einziger Artikel vielleicht die Suchabsichten für alle Keywords rund um dieses Thema. Beispiele:

  • Wie brate ich ein Ei
  • Wie brate ich ein Ei sunny side up
  • Wie brate ich ein Ei mit wenden
  • Wie brate ich ein Ei für ein Sandwich
  • Wie brate ich ein Ei in der Mikrowelle
  • Wie brate ich ein Ei overeasy
  • Wie brate ich ein Ei gut durch
  • Wie brate ich ein Eigelb halb durch
  • Wie brate ich ein Ei mit Öl
  • Wie brate ich ein Ei ohne Öl

Wenn Sie eine Keywordgruppe rund um das Thema "Was hat den Niedergang des Römischen Reichs verursacht?" hätten, ist es eher unwahrscheinlich, dass Sie alle dazugehörigen Suchabsichten mit einem einzigen Content-Stück befriedigen könnten. Das Thema würde wahrscheinlich eine größere Spannbreite und Menge an Content erfordern.

Keyword- und Suchtrends

Einige SEO-Kenner meinen, dass kurze Keywords, auch "Head"-Keywords genannt, mit der zunehmenden Bedeutung der Sprachsuche künftig keine Rolle mehr spielen werden. In der Sprachsuche werden eher lange Suchanfragen in natürlicher Sprache verwendet. Auch über die Sprachsuche hinaus werden Suchanfragen mit der Zeit länger.

Dennoch können die kürzeren "Head"-Keywords durchaus die Basis für Ihre Keyword-Recherche bilden und Ihnen helfen, eine große Zahl längerer Keyword-Varianten zu finden.

Ein Grund dafür ist, dass es zumindest vorerst keine separaten Suchergebnisse oder Datenbanken für die Sprachsuche gibt.

Google beispielsweise gibt für eine Sprachsuche im Wesentlichen dieselben Ergebnisse zurück, die Sie auch bekämen, wenn Sie dieselbe Wortfolge per Web oder App eingeben würden. Bei vielen Longtail-Keywords analysiert Google einfach die wichtigsten enthaltenen Begriffe und gibt die Ergebnisse dafür zurück.

Zum Beispiel mag jemand eine Suche starten, indem er sagt: "Hey Google, was sind die besten Laufschuhe für Plattfüße?" Es ist sofort zu erkennen, dass Google für diese Abfrage die gleichen Ergebnisse zurückgibt wie bei der knapperen Variante "beste laufschuhe plattfüße", die eher schriftlichen Suchgewohnheiten entspricht.

Keyword-Recherche für SEO 2020 – der große Leitfaden. Bild 0

Nur weil also manche eine längere Abfrage in natürlicher Sprache verwenden, ist es nicht weniger wichtig, zu wissen, dass es Suchanfragen rund um "beste Laufschuhe Plattfüße" gibt.

Hinweis: Dies bedeutet nicht, dass Sie eine Webseite intensiv für die exakte Wortfolge „beste Laufschuhe Plattfüße“ optimieren sollten. Das hohe Suchvolumen dieser Abfrage sagt Ihnen vielmehr dies: Wenn Sie den Suchtraffic für viele Variationen von Suchbegriffen auf Ihre Webseite lenken wollen, hinter denen die gleiche Suchabsicht steckt, sollten Sie eine hervorragende Ressource erstellen, die Menschen mit dieser Suchabsicht bestmöglich bedient.

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2. Wie Sie eine Keyword-Recherche durchführen

Bei der Keyword-Recherche für SEO geht es darum, alle möglichen Varianten von Keywords zu finden, die für Ihre Website, Ihren Content, Ihre Produkte und Dienstleistungen usw. relevant sein könnten – oder solche, die für Ihre idealen Kunden oder Nutzer relevant sind, ohne einen direkten Bezug zu Ihrem aktuellen Angebot zu haben.

Ein Beispiel für Keywords, die für die Benutzer einer Website von Interesse sind, aber nicht direkt mit den angebotenen Produkten zu tun haben, wären Wörter rund um Marketing für eine Firma, die Buchhaltungssoftware für kleine Unternehmen verkauft. In diesem Fall sind Keywords zum Thema Marketing für die aktuelle Website nicht relevant. Sie sind aber relevant für deren Zielgruppe.

Nachdem Sie eine erste Liste aller eventuell relevanten Keywords erstellt haben (die meisten Tools generieren lange Listen mit Keywords, die relevant sind oder auch nicht), gilt es diese Liste auf die Begriffe zu reduzieren, die für Ihre Website und deren potenzielle Nutzer wirklich relevant sind. Als nächstes müssen die Begriffe gruppiert, sortiert und priorisiert werden.

Beachten Sie, dass wir uns hier auf die Keyword-Recherche für die organische Suche konzentrieren. Die Keyword-Recherche für Pay-per-Click-Anzeigen (PPC) ist ein eigenes Thema. Trotz Überschneidungen kann es hier erhebliche Unterschiede geben, insbesondere in Bezug auf den Wettbewerb.

Wenn Sie eine sehr kleine, neue Website betreiben und bei bestimmten Suchbegriffen mit Websites wie Wikipedia und Amazon konkurrieren, ist es eine viel längerfristige Aufgabe, Sichtbarkeit herzustellen. Dabei macht es Sinn, die Keywords und Backlinks der Konkurrenten zu analysieren.

Auf kurze Sicht haben diese Begriffe dann eine niedrigere Priorität in Ihrer Strategie für die organische Suche. Wenn Sie PPC-Anzeigen erwägen, stehen Sie dagegen einfach vor der Entscheidung, ob Sie es sich leisten können und wollen, auf diese Keywords zu bieten. 

Es gibt auch die zahlreichen kostenlosen Keyword Recherche Tools, die bei Suche nach den richtigen Keywords helfen.

Ihre SEO-Keyword-Liste erstellen

Der erste Schritt Ihrer Keyword-Recherche für SEO besteht darin, Ihre anfängliche Keyword-Liste zusammenzustellen. Dafür gibt es zahlreiche geeignete Quellen. Die Auswahl liegt bei Ihnen, doch in den meisten Fällen können Sie mit den unten aufgeführten das größte Stück der Wegstrecke bewältigen.

Wenn ich meine erste Liste zusammenstelle, versuche ich, für jedes Keyword mindestens Folgendes zu erfassen:

  • Das monatliche Suchvolumen

  • Die Keyword Difficulty

  • Die Wettbewerbsdichte

  • Den Klickpreis (Cost per Click, CPC)

  • Meinen aktuellen Rang im Suchergebnis

Beispiel:

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Um Daten aus verschiedenen Quellen miteinander vergleichen zu können, müssen Sie vielleicht „normalisieren“. Beispielsweise ordnen einige Websites die Wettbewerbsfähigkeit oder die Keyword Difficulty auf einer Skala von 0 bis 1 ein, während andere eine Skala von 0 bis 100 verwenden. Wenn Sie diese Daten in einer Tabelle zusammenführen, müssen Sie dann die entsprechenden Werte mit 100 multiplizieren oder durch 100 teilen, so dass sie zumindest grob vergleichbar sind.

Sich mit Kunden und Websites vertraut machen 

Der erste Schritt einer neuen Keyword-Recherche und Erstellung einer Keyword-Liste sollte darin bestehen, sich mit dem betreffenden Unternehmen und der betreffenden Website vertraut zu machen. Dies ist besonders zu beachten, wenn Sie ein externer Berater oder eine Agentur sind, da Sie das Unternehmen und seine Kunden wahrscheinlich nie so gut verstehen werden wie diejenigen, die täglich mit beiden zu tun haben.

Wenn Sie ein interner SEO-Verantwortlicher sind, der Keyword-Recherchen für ein neues Unternehmen oder einen neuen Geschäftsbereich durchführt, ist es absolut entscheidend, die angebotenen Produkte oder Dienstleistungen zu verstehen, und noch wichtiger, die Anforderungen und Probleme der aktuellen Stakeholder. Dazu gehören sowohl Nutzer und Kunden als auch interne Akteure im Unternehmen. Ohne dieses Verständnis ist es insbesondere in komplexen oder hochtechnischen Branchen kaum möglich, eine vollständige Keyword-Liste zu erstellen und die Relevanz der einzelnen Keywords richtig einzuschätzen.

Ideen für eine erste Keyword-Bestandsaufnahme:

  • Verbringen Sie mindestens einige Stunden damit, die Website zu erkunden und auf ihr zu navigieren. Notieren Sie sich dabei Keywords, die wichtig sein könnten.
  • Senden Sie einen ersten Keyword-Bestandsaufnahme-Fragebogen an den Kunden oder Stakeholder, in dem Sie Fragen stellen und Informationen erbitten, zum Beispiel:
    • Eine Liste der Geschäftsziele.
    • Gibt es eine Saisonabhängigkeit bei Ihrem Geschäft oder Ihrem Traffic? Ändern sich Angebote oder Inhalte je nach Jahreszeit?
    • Schreiben Sie die Ihrer Meinung nach wichtigsten Keywords auf.
    • Werden in nächster Zukunft neue Kategorien von Produkten, Dienstleistungen oder Inhalten neu eingeführt oder eingestellt?
    • Listen Sie Ihre Zielgruppen auf.
    • Listen Sie Ihre Hauptkonkurrenten auf.
    • An welchen geografischen Standorten sind Sie aktiv?
  • Ziehen Sie in Betracht, Marketingmanager, Vertriebsmitarbeiter, Produktspezialisten oder sogar aktuelle / potenzielle Website-Besucher und Kunden zu befragen, um zu erfahren, mit welchen Worten die Produkte und Dienstleistungen bezeichnet werden und welche Probleme Kunden und Website-Besucher durch ihre Suche lösen möchten.

Keyword-Brainstorming

Indem Sie Teammitglieder, Kunden, Ihr Content-Team und andere an einem Keyword-Brainstorming-Prozess beteiligen, können Sie mehr und relevantere Keywords generieren, als Ihnen allein eingefallen wären. Es erhöht auch das persönliche Engagement der Beteiligten, zu einer guten Keyword-Recherche beizutragen und die relevantesten Keywords zu finden. Führen Sie kurze Brainstorming-Sessions durch, um in Erfahrung zu bringen, welche Begriffe die Stakeholder auf Basis ihres Verständnisses von der Website für wichtig halten.

Suchmaschinennutzer- und Besucher-Personas

Aktuell haben Sie vielleicht keinen Zugriff auf fertige Suchmaschinennutzer-Personas, aber viele Unternehmen haben bereits Kunden-Personas erstellt. Diese können Ihnen helfen, neue Keyword-Ideen zu gewinnen. Lasen Sie Ihre Keywords durch den Filter der Personas laufen, um festzustellen, ob sie mit den Ausdrücken übereinstimmen, die Ihre Zielgruppe für die Suche nach Angeboten wie Ihrem nutzen würde.

Nehmen wir das Beispiel eines Elektronikunternehmens, das eine Persona bzw. einen Avatar seines Idealkunden erstellt hat. Obwohl die Website eine riesige Auswahl an Computer- und Elektronikkomponenten und -kabeln verkauft, ist es gut zu wissen, dass der Idealkunde des Unternehmens nicht der durchschnittliche B2C-Kunde ist, der ein passendes Kabel für seinen Blu-ray-Player sucht. Der Idealkunde ist vielmehr ein IT-Experte, der sich um Elektronik für Konzerne kümmert. Mit diesem Wissen kann ich Suchanfragen herausfiltern, die eindeutig von Endverbrauchern kommen und nach einzelnen Artikeln suchen. Außerdem kann ich damit Informationssuchanfragen filtern. Für den Idealkunden ist beispielsweise die Suchanfrage "Welche Topologie bedeutet den geringsten Verkabelungsaufwand?" aus meiner ersten Keyword-Liste relevant, nicht aber "Welches Kabel brauche ich für den PS4-Controller?".

Bestehende Keyword-Listen

Wenn Sie an einem neuen Projekt arbeiten und jemand bereits eine Keyword-Liste für die Website zusammengestellt hat, liegt es nahe, diese Liste als Basis einer neuen Keyword-Recherche zu nutzen, sofern sich die Website seit der ersten Keyword-Recherche nicht grundlegend geändert hat.

PPC-Keywords

Wenn Sie bereits Keyword-Listen für Pay-per-Click-Werbung wie Google Ads erstellt haben, sind diese ein weiterer guter Ausgangspunkt. Wie erwähnt, sind vielleicht nicht alle diese Keywords ideal hinsichtlich Ihrer Möglichkeiten, im Wettbewerb um organische Rankings zu bestehen. Naheliegende Begriffe für die Aufnahme in Ihre Liste sind diejenigen, die aktuell bereits Conversions generieren.

Wenn Sie für Traffic über diese Begriffe zahlen und dieser Traffic konvertiert, sollten Sie unbedingt versuchen, organische Rankings für sie zu gewinnen und den Traffic "gratis" zu erhalten. 

Sie können PPC-Daten zu Google Ads in Ihrem Google-Analytics-Konto abrufen, wenn Ihre Accounts bei Google Analytics und Google Ads verbunden sind. Öffnen Sie Google Analytics und navigieren Sie zu Akquisition > Google Ads > Suchanfragen. Exportieren Sie die Daten für den Zeitraum, den Sie analysieren wollen.

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Der sinnvollste Zeitrahmen für die Analyse hängt davon ab, wie viele Zugriffe und Conversions die Website erhält (in der Regel genügt ein umso kürzerer Zeitraum, je höher die Zugriffszahlen sind), außerdem von der Saisonabhängigkeit, der Variationsbreite der Keywords und anderen Faktoren.

Exportieren Sie die Daten einfach in einem Tabellenformat Ihrer Wahl: Excel (XLSX), CSV oder Google-Tabellen.

Keyword-Recherche für SEO 2020 – der große Leitfaden. Bild 3

Schließen Sie Markenbegriffe aus, da Ihre Website wahrscheinlich von selbst für sie "optimiert" ist. Suchen Sie nach Begriffen mit positiven Metriken wie einer niedrigen Absprungrate (für die Nutzer relevant) und guten Werten bei Conversions, Transaktionen und/oder Umsätzen (entscheidend für den Erfolg der Website). Es kann sinnvoll sein, sich Begriffe mit schlechter Conversion-Rate daraufhin anzusehen, ob sie für das Unternehmen überhaupt relevant sind. Wenn ja, mag es geschäftliche Gründe oder Usability-Probleme geben, die für die ausbleibenden Conversions verantwortlich sind. Nehmen Sie die Begriffe dann dennoch in Ihre Liste auf.

Auf der folgenden Grafik sind die markenbezogenen Begriffe beispielsweise orange dargestellt. Wie klar zu sehen ist, haben sie gute Traffic-, Interaktions- und Conversion-Zahlen. Das rot eingefärbte Keyword erhält viel Traffic und generiert mehr Seitenabrufe pro Sitzung als andere Begriffe, konvertiert jedoch nicht. Dieses sollten Sie sich näher ansehen, um seine Relevanz zu prüfen. Für das Keyword in Grün kann es sich lohnen, nach weiteren Variationen zu suchen, da es eine höhere Conversion-Rate als die meisten anderen aufweist.

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Tipps für Google Ads und Google Analytics

Sobald Sie aus Ihren PPC-Daten die Liste der Keywords erstellt haben, die für Ihre SEO-Planung relevant sind, geben Sie diese in ein Keyword-Tool wie Google Ads oder SEMrush ein. So erhalten Sie die durchschnittlichen monatlichen Suchvolumen, Keyword Difficulty und andere Messdaten, bevor Sie die Keywords in Ihre Hauptliste aufnehmen.

Sehen Sie sich in jedem Fall den Bericht "Suchanfragen" in Google Analytics an. Dies sind die Begriffe, die Google-Nutzer tatsächlich vor dem Klick auf eine Anzeige eingegeben haben. Der Keyword-Bericht dagegen enthält die Begriffe, auf die für diese Website Anzeigen-Gebote in Google Ads abgegeben werden.

Wenn Sie sich fragen, wie Sie in Google Ads Suchvolumen und Prognosen abrufen können, finden Sie die Antwort im Abschnitt "Google Ads" unten. Übereinstimmungstypen wie "passende Wortgruppe" und "Weitgehend passend" in Google Ads lassen eine Anzeige für deutlich mehr Begriffe erscheinen als diejenigen, auf die tatsächlich geboten wird. Zur Erinnerung: Wir wollen die Keywords verwenden, nach denen Benutzer tatsächlich suchen.

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Einige der Begriffe aus Ihren PPC-Keyword-Listen sind wahrscheinlich zu umkämpft, um kurzfristig auf organische Rankings für sie zu hoffen. Doch vielleicht können Sie innerhalb einer begrenzten geografischen Region auf sie bieten, wenn keine Aussichten auf ein überregionales Ranking bestehen. Beispielsweise kann es sinnvoll sein, in Ihrer Stadt auf ein Keyword wie "lawyer" oder "Rechtsanwalt" zu bieten. Wenn Sie sich jedoch die Suchergebnisse ansehen, stellen Sie fest, dass es sich bei den Top-5-Websites um riesige überregionale Websites handelt. Ein so weit gefasster Begriff eignet sich möglicherweise nicht, um ihm eine hohe Priorität zuzuschreiben. Mit etwas Spezifischerem wie „Uber Unfall Anwalt NYC“ haben Sie weitaus bessere Chancen. 

Googles Top-Suchergebnisse für das Keyword “lawyer.” Googles Top-Suchergebnisse für das Keyword “lawyer.”

Keywords aus Google Analytics

Vielleicht glauben Sie nicht, dass Google Analytics Ihnen aussagekräftige Daten für Keywords liefert, insbesondere organische Keywords, weil das Tool die überwiegende Mehrheit der Begriffe hinter einem "not provided" verbirgt.

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Es gibt jedoch Tools wie Keyword Hero, mit denen Sie die von Google nicht bereitgestellten Daten wieder in aussagekräftige Daten verwandeln können. Vielleicht gehen Sie bisher auch davon aus, dass Keywords, die bereits Traffic bringen, nicht unbedingt auf eine Keyword-Liste gehören. Doch wenn sie für Ihre Website eindeutig relevant sind, können Sie sie sehr gut als Start-Keywords zur Eingabe in andere Tools verwenden, um weitere verwandte Keywords zu erhalten.

Keywords aus der Google Search Console

Falls Sie keine Möglichkeit haben, Ihre bei Google Analytics zurückgehaltenen Keywords aufzudecken, ist die Google Search Console eine weitere Quelle für Keywords, die Ihrer Website aktuell Traffic bringen. Das Tool zeigt Ihnen nur die besten 1.000 Keywords, aber das ist ein sehr guter Anfang, um Keyword-Ideen zu sammeln. Umso mehr, wenn Sie gerade erst mit der Keyword-Recherche beginnen und mit der betreffenden Website noch nicht vertraut sind. Auch dies ist noch nicht Ihre endgültige Keyword-Liste, aber guter Input für die weitere Suche nach verwandten Keywords.

Wenn Sie mit der Google Search Console nicht vertraut sind: Sie finden diese Daten unter Leistung > Suchanfragen und können Sie einfach als Tabelle herunterladen.

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Keyword-Ideen anhand Ihrer Website(s) generieren

Zusätzlich zu den oben genannten Quellen für Keywords, die bereits organischen Traffic auf Ihre Website bringen, gibt es weitere Tools, die Ihnen basierend auf einer Website- und Inhaltsanalyse neue Keywords empfehlen. Andere zeigen Ihnen das gesamte Universum der Keywords, für die Ihre Website derzeit ein Ranking in Google hat, unabhängig davon, ob diese Rankings Traffic bringen. Schauen wir uns ein paar davon an.

Google Ads

Google Ads (früher als AdWords bekannt) ist eher auf Pay-per-Click ausgerichtet, stellt aber dennoch eine sehr gute Quelle für Keyword-Ideen dar. Um den Dienst in vollem Umfang dafür nutzen zu können, benötigen Sie Zugriff auf ein Konto, das tatsächlich Geld für Google Ads ausgibt. Wenn Sie keinen Zugriff auf ein solches Konto haben, gibt Google die Suchvolumen der Keywords nur als grobe Größenordnung an und Sie erhalten keine genauen Daten. Folgende Beispiele zeigen dies.

Im ersten Beispiel (ein Konto, das kein Geld in Google-Anzeigen investiert) für das Keyword "keyword research" gibt Google lediglich eine Traffic-Spanne zwischen 1.000 und 10.000 Abfragen pro Monat an. Das ist ein ziemlich breites Spektrum und vermittelt Ihnen kein genaues Bild vom Trafficpotenzial für diesen Begriff.

image.pngVergleichen Sie dies mit dem folgenden Beispiel von einem Konto, das Geld für Google Ads ausgibt. Der Nutzer erhält eine viel genauere Schätzung der Suchanfragen pro Monat: es sind 5.400.

Keyword-Recherche für SEO 2020 – der große Leitfaden. Bild 10

Um alle passenden Keyword-Empfehlungen für Ihre Website zu erhalten, rufen Sie unter "Tools und Einstellungen" den Keyword-Planer auf, wählen Sie "Neue Keywords entdecken" und geben Sie Ihre URL ein. Google Ads gibt eine Liste von Begriffen zurück, die das Tool als relevant für Ihre Website einstuft. Diese Liste bildet lediglich einen Ausgangspunkt – es werden längst nicht alle Keywords darauf tatsächlich relevant sein.

Google Ads Keyword-Planer: Neue Keywords entdecken

Google Ads Keyword-Planer: Mit Website beginnen

Sie können dann alle diese Begriffe in eine Tabelle exportieren und diese später zu Ihrer Master-Liste aller Keywords hinzufügen.

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Bonustipp

Sie können Google Ads außerdem nutzen, um Daten zum relativen Suchvolumen von Begriffen zu erhalten, die Sie bereits auf Ihrer Liste haben. Dies ist auch später sinnvoll, nachdem Sie alle Ihre Keyword-Ideen generiert haben. In diesem Fall wählen Sie anstelle von "Neue Keywords entdecken" die Option "Suchvolumen und Prognosen abrufen".

Google Ads Keyword-Planer: Suchvolumen und Prognosen abrufen

Dort geben Sie einfach Ihre Liste der Keywords ein, für die Sie Daten erhalten wollen.

Google Ads Keyword-Planer: Liste von Keywords eingeben

Google liefert Ihnen die durchschnittlichen monatlichen Suchanfragen, Wettbewerbsmetriken usw. für die eingegebenen Begriffe. Sie können diese nun in Ihre primäre Keyword-Liste exportieren.

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SEMrush

Um alle Keywords zu erhalten, mit denen Ihre Website aktuell in Google sichtbar ist, geben Sie einfach Ihre Domain in das Suchfeld des SEMrush-Tools Domain-Übersicht ein, scrollen Sie zum Abschnitt "Organische Top-Keywords" und wählen Sie "Vollständigen Bericht anzeigen". Beachten Sie, dass Sie sich für eine kostenlose Testversion anmelden oder ein SEMrush-Abonnement besitzen müssen, um diese Schritte durchzuführen.

Domain-Übersicht für semrush.com

SEMrush Domain-Übersicht: Organische Top-Keywords

SEMrush Domain-Übersicht: Positionen in der organischen Suche

Je nachdem, wie viel Zeit Sie investieren und wie tief Sie mit der Recherche gehen wollen, können Sie diese Liste auf verschiedene Arten filtern. Mein eigenes Konto ist beispielsweise auf die ersten 10.000 Keywords der Liste begrenzt, und in diesem Fall werden mehr als 75.000 Keywords gefunden. Verwenden Sie an dieser Stelle Filter, um offensichtliche Gruppen von nicht relevanten Begriffen herauszufiltern.

Wenn Sie beispielsweise alle markenbezogenen Begriffe von der Liste ausschließen wollen, weil Sie mit diesen ohnehin gefunden werden, nutzen Sie dazu die Filter. Hier schließe ich "rush" aus, da so Begriffe entfernt werden, die "SEMrush", "SEMrush.com" oder andere Variationen davon enthalten.

SEMrush Domain-Übersicht: Markenkeywords filtern

Die Keywordliste nach Filterung der Markenkeywords

Hinweis: In den Ergebnissen kommen wahrscheinlich Begriffe vor, die nicht relevant sind. Sie können versuchen, diese jetzt auszuschließen, oder sie später während der "Keyword-Bewertung" aussortieren

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Keyword-Recherche bei Mitbewerbern

Während es stets nützlich ist, Ihre eigene Website nach möglichen Keywords zu durchsuchen, kann das Durchsuchen von Mitbewerber-Websites noch nützlicher sein. Die Suche nach Begriffen, mit denen Ihre Mitbewerber eine gute Sichtbarkeit erzielen und Sie nicht, oder sogar solchen, mit denen Sie beide sichtbar sind, kann Ihnen definitiv beim Aufbau Ihrer Keyword-Liste helfen.

Wie Sie Keyword-Konkurrenten finden und definieren

Dies ist häufig ein Stolperstein, insbesondere gegenüber Managern in internen Teams oder für Berater gegenüber Kunden. Oft besteht der Kunde darauf, dass eine bestimmte Liste von Websites seine "Konkurrenten" seien. Allerdings sind diese geschäftlichen Konkurrenten oft keine wesentlichen Konkurrenten in der organischen Suche.

Sie können sicherlich einige solcher Konkurrenten bei der Recherche möglicher Keywords einbeziehen. Entscheidender ist jedoch, Konkurrenten in der Websuche zu finden – Websites, die für dieselben Begriffe und Begriffstypen gefunden werden wie die Website, für die Sie Ihre Keyword-Liste erstellen. Ein Unternehmen mag Amazon aus geschäftlicher Sicht nicht als Konkurrenten betrachten, doch wenn das Versandhaus für Suchanfragen nach einem relevanten Begriff über der eigenen Website rangiert, ist es ein echter Konkurrent in der Websuche.

Die Wettbewerbsanalyse kann darin bestehen, Akteure im Unternehmen zu fragen, wer ihrer Meinung nach die Wettbewerber sind (dies ist einer der Punkte aus unserem obigen Fragebogen). Sie finden Konkurrenten auch, indem Sie einfach auf den Suchergebnisseiten die Websites identifizieren, die mit den für Ihre Domain relevanten Begriffen am stärksten präsent sind.

Sie können außerdem den SEMrush-Bericht „Mitbewerber organische Suche“ verwenden.

SEMrush-Bericht Mitbewerber organische Suche

An diesem Punkt ähnelt der Vorgang der Suche von Keywords auf Ihrer eigenen Website. Sie können hier die "gemeinsamen Keywords" herunterladen, mit denen Ihre und die Mitbewerber-Website gefunden werden. Beachten Sie jedoch, dass Sie die gesamte Liste der Keywords Ihres Mitbewerbers herunterladen sollten, um auch Keywords zu erfassen, mit denen Sie noch gar nicht sichtbar sind.

Wie bei der Recherche mittels Ihrer eigenen Website können Sie hierzu sowohl Google Ads als auch SEMrush verwenden. In SEMrush können Sie den Download jedoch auch auf Begriffe beschränken, bei denen Ihre Konkurrenz einen bestimmten Rang überschreitet, z. B. den 20. oder 30. Platz. Dabei ist die Annahme, dass Keywords auf schlechteren Rängen möglicherweise nicht die attraktivsten für Sie sind. Ich ziehe es vor, die gesamte Liste herunterzuladen und die Begriffe einzeln zu bewerten.

In SEMrush ist dies auch ein guter Ort, um Begriffe herauszufiltern, die Markennamen Ihrer Mitbewerber enthalten. Moz wird sicherlich für eine Reihe von Begriffen sichtbar sein, die "Moz" enthalten, aber diese Begriffe wären kaum relevant im Rahmen einer organischen Keyword-Strategie für SEMrush.

Keyword-Daten in Excel organisieren

Während Sie die Wettbewerber-Keywords einsammeln, müssen Sie die Daten so zusammenführen, dass sich alle Informationen für ein Keyword in einer Zeile Ihrer Tabelle befinden. Wenn Sie Daten für eine Website aus mehreren Quellen abrufen, zum Beispiel mehrere Tabellen aus Google Ads, SEMrush und Ahrefs, tun Sie sich selbst einen Gefallen und lernen, in Excel Duplikate zu entfernen.

Dies erreichen Sie einfach, indem Sie die Registerkarte "Daten" öffnen, "Duplikate entfernen" auswählen und nur das Kontrollkästchen der Spalte aktivieren, für die Sie die Duplikate entfernen wollen. In diesem Beispiel ist das die Spalte "Keyword".

Keyword-Recherche für SEO 2020 – der große Leitfaden. Bild 23

Vielleicht wollen Sie die gesamte Wettbewerbslandschaft für jedes Keyword einer einzigen Zeile anzeigen, um zu sehen, wie Sie im Vergleich zu allen analysierten Mitbewerber-Sites abschneiden. Dazu fügen Sie alle Begriffe zu einem Arbeitsblatt hinzu und stellen sicher, dass sich der aktuelle Rang für jede Website in einer eigenen Spalte befindet.

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An diesem Punkt beginnen wir mit einer Pivot-Tabelle zu arbeiten. Wenn Sie nicht wissen, wie Pivot-Tabellen funktionieren, finden Sie unten eine kurze Übersicht. Alternativ können Sie dieses Tutorial oder auch dieses von Microsoft aufsuchen, um eine detailliertere Schritt-für-Schritt-Anleitung zu erhalten.

Ich kann rückblickend kaum glauben, dass ich so viele Jahre SEO betrieben habe, ohne mit Pivot-Tabellen zu arbeiten. Sie sparen Ihnen buchstäblich Hunderte von Stunden. Erstellen Sie eine Pivot-Tabelle in einem neuen Arbeitsblatt Ihrer Excel-Datei, indem Sie "Einfügen" und dann "Pivot-Tabelle" auswählen.

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Wählen Sie nun die Spalten aus, die Sie aus Ihrem anderen Arbeitsblatt zusammenführen wollen.

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Stellen Sie sicher, dass die Zeilen der Pivot-Tabelle Ihre Keywords sind. Ziehen Sie das Keyword-Feld einfach in den Zeilenbereich. Ziehen Sie die anderen Felder in den Bereich "Werte" und stellen Sie Metriken wie Suchvolumen, Keyword Difficulty und CPC auf den Maximalwert statt auf die Summe der Werte ein. Dadurch werden auto-magisch alle Daten für jedes einzelne Keyword in einer Zeile zusammengefasst.

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Kopieren Sie alle Daten und fügen Sie sie als Nur-Text in ein neues Arbeitsblatt ein.

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Nun sehen Sie für jedes Keyword Ihre aktuell Platzierung im Vergleich zu Ihren Konkurrenten. Wenn die meisten Mitbewerber derzeit mit einem Begriff sichtbar sind, ist dieser wahrscheinlich relevant und Sie sollten auch für ihn optimieren.

Ich füge oft auch ein "Minimum"-Feld hinzu (z. B. die Formel = MIN (E2, F2, G2, H2, I2, J2, K2)) und filtere nach einem bestimmten "Minimum"-Rang. Diese Formel zeigt den niedrigsten Wert innerhalb des angegebenen Bereichs an. Bei organischen Rankings ist die niedrigste Zahl offensichtlich das beste Ergebnis.

Wenn zum Beispiel weder meine Website noch einer meiner Mitbewerber einen Rang von 30 oder niedriger einnimmt (die ersten drei Suchergebnisseiten von Google), behandle ich diese Begriffe mit wesentlich niedrigerer Priorität. Sie sollten sie sich immer noch ansehen, da sie relevant sein könnten. Oft handelt es sich dabei jedoch um Begriffe, für die eine dieser Websites eher zufällig gefunden wird und die nicht allzu relevant sind.

Keyword-Gap-Analyse

Eine weitere attraktive Möglichkeit, Keywords zu finden, mit denen entweder Sie und Ihre Mitbewerber oder nur Ihre Mitbewerbern sichtbar sind, ist die Keyword-Gap-Analyse. Geben Sie einen oder mehrere Konkurrenten ein und suchen Sie nach Begriffen, mit denen mehrere Sites sichtbar sind oder mindestens ein Mitbewerber sichtbar ist und Sie es nicht sind.

SEMrush

Geben Sie einfach Ihre Domain und die Mitbewerber-Domains ein, die Sie analysieren wollen, wählen Sie die Art der Keywords aus und erhalten Sie Ihre Keyword-Liste.

Keyword-Recherche für SEO 2020 – der große Leitfaden. Bild 29

Sie können auch ein bestimmtes Wort eingeben und herausfinden, wo Sie im Vergleich zu Ihren Konkurrenten mit diesem Wort in den Suchergebnissen stehen und welche Seiten die höchsten Ränge einnehmen. Überprüfen Sie die Seiten, mit denen Ihre Konkurrenten besser sichtbar sind, und stellen Sie fest, welche verwandten Keywords darauf Verwendung finden, die Sie vielleicht übersehen haben.

Keyword-Recherche für SEO 2020 – der große Leitfaden. Bild 30

Eindeutige Keywords

Folgende Liste zeigt "eindeutige" Keywords, mit denen nur eine der Websites gefunden wird und die anderen nicht. Experimentieren Sie mit den erweiterten Filtern, um nur Keywords anzuzeigen, mit denen einer oder mehrere Mitbewerber in den Top 10 oder Top 20 auftauchen und Ihre Website nicht.

Eine andere Möglichkeit der Segmentierung ist, nach Keywords zu suchen, mit denen Sie dem Mitbewerber nahe kommen, ihn aber noch nicht erreichen. Diese bieten sich an, um vorhandene Inhalte zu optimieren, statt neue zu erstellen. In jedem Fall sollten diese Begriffe auf Ihrer Liste stehen. Ich suche zum Beispiel gerne nach Begriffen, mit denen mein Konkurrent in den Top 5 ist und "meine" Website zwischen den Plätzen 6 und 10 liegt.

Keyword-Recherche für SEO 2020 – der große Leitfaden. Bild 31

Themenverwandte Websites 

Ebenso wie Websites, die direkt mit Ihner konkurrieren, sind andere themenverwandte Websites häufig eine gute Keyword-Quelle. Angenommen, Sie verkaufen Laufschuhe über eine E-Commerce-Website. In diesem Fall sehen Sie Runners World (eine reine Content-Website) nicht als geschäftlichen Konkurrenten, und vielleicht haben Sie auch keine große Anzahl von Keywords gemeinsam. Dennoch könnte Runners World für viele Keywords gefunden werden, die auch für Ihre Website interessant sind.

Bei Google Ads können Sie sich die als relevant eingestuften Keywords solcher Websites verschaffen. Diejenigen Keywords, mit denen eine Website bereits sichtbar ist, erhalten Sie von SEMrush. Befolgen Sie bei Google Ads einfach die Schritte, die oben im Abschnitt "Keyword-Ideen anhand Ihrer Website(s) generieren" beschrieben sind, und geben Sie die Website Ihres Konkurrenten oder eine themenverwandte Website ein. 

Keyword-Recherche für SEO 2020 – der große Leitfaden. Bild 32

3. Tools für die Keyword-Recherche

Nachdem Sie durch Brainstorming, Analyse Ihrer Website und Wettbewerbsforschung Ihre erste Liste erstellt haben, umfasst diese möglicherweise immer noch nicht das ganze Universum an relevanten Keywords für Ihre Website. Sie können ausgewählte oder auch alle gefundenen Keywords in eine Vielzahl von Tools zur Keyword-Recherche eingeben, um die Liste zu erweitern. Im Allgemeinen ist es sinnvoll, dafür allgemeinere "Root"-Keywords mit höheren Suchvolumen zu verwenden. Doch Sie können durchaus auch Longtail-Keywords verwenden, je nachdem, wie tief Sie in die Thematik vordringen wollen.

Google Ads

Google Ads ist nicht perfekt, aber durchaus ein nützliches Tool. Es ist eine reichhaltige Quelle von Keyword-Informationen und liefert Keyword-Variationen, die für Sie relevant sein können. Google Ads bevorzugt tendenziell Keywords, auf die in PPC-Auktionen geboten wird, und hat insofern nicht das ganze Universum organischer Keywords gleichermaßen im Blick. Dennoch lohnt sich das Tool.

Wie bereits erwähnt, benötigen Sie ein aktives und zahlendes Google-Ads-Konto, um wirklich gute Daten zu erhalten. Wenn Sie keinen Zugriff auf ein solches Konto haben, können Sie sich vielleicht mit jemandem anfreunden, der eines hat und den Zugang mit Ihnen teilt.

Der Google Ads Keyword-Planer ist relativ simpel. Öffnen Sie die Hauptansicht von Google Ads und wählen Sie Tools und Einstellungen > Keyword-Planer > Neue Keywords entdecken. Hier geben Sie Ihr Keyword oder Ihre Liste von Keywords ein und erhalten sofort Ihre Ergebnisse.

Google Ads Keyword-Planer: Menüpfad

Google Ads Keyword-Planer: Neue Keywords entdecken

Google Ads Keyword-Planer: Keywordeingabe

Sie erhalten anschließend noch einmal einige Optionen, um die Suche zu verfeinern oder auszuweiten oder die erzeugten Keyword-Ideen herunterzuladen.

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SEMrush

Der Bericht Keyword-Übersicht gibt Ihnen einen umfassenden Einblick in die Daten zu einem einzelnen Keyword und listet auch "passende Wortgruppen" und "ähnliche Keywords" auf.

SEMrush Keyword-Übersicht

Von hier an ist das Keyword Magic Tool von größerem Nutzen.

Geben Sie einfach Ihr Keyword ein und wählen Sie bei Bedarf eine Region (ein Land) aus. SEMrush erstellt eine Liste von Keywords, die in bestimmter Beziehung zu Ihrer Eingabe stehen. Legen Sie den Übereinstimmungstyp auf "Weitgehend passend", "passende Wortgruppe", "Genau passend" oder "Related" fest, um die Beziehung der abzufragenden Keywords zu Ihrer Eingabe zu bestimmen. Sie können an dieser Stelle auch einzelne Keywords auswählen. Exportieren Sie alle Keywords als Excel-Datei und fahren Sie mit der Erstellung Ihrer ersten organischen Keywordliste fort.

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Topic Research

Eine weitere Option von SEMrush ist Topic Research. Nach Eingabe eines Keywords erhalten Sie eine Vielzahl verwandter Themen und Begriffe in verschiedenen Formaten. Wie Sie diese Content Ideen nutzen können, lesen Sie im Artikel. Diese sind häufig nützlich, um die Liste anfänglicher Keywords zu erweitern, bevor Sie diese in das Keyword Magic Tool eingeben.

Unten sehen Sie, dass Sie nach Eingabe eines Keywords verwandte Begriffe und passende aktuelle Artikelüberschriften erhalten. Beachten Sie auch, dass "Cards" ausgewählt ist.

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Wenn Sie auf eine Karte klicken, sehen Sie aktuelle Überschriften, häufig gestellte Fragen, Keyword-Difficulty-Werte und mehr. Überschriften und Fragen zeigen Ihnen, welche Themen für Nutzer relevant sind, die nach diesem Keyword suchen.

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Sehen Sie die Pluszeichen oben? Sie dienen im gesamten Tool dazu, Themen und Fragen in Ihren Favoriten zu speichern. So sammeln Sie wertvolle Daten für die Keyword-Recherche.

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Mit dem Tool zeigen Sie Daten in vielen verschiedenen Formaten an, einschließlich der Mind Map: 

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Nutzer fragen auch

Ein weiterer Ort, um nach relevanten Fragen zu einem bestimmten Keyword zu suchen, ist der Abschnitt "Nutzer fragen auch" im Google-Suchergebnis. Hier finden Sie häufige Keyword-Abfragen, die Ihr Suchwort enthalten. Je mehr "Nutzer fragen auch"-Einträge Sie anklicken, desto länger wird die Liste. Sie können so lange auf eine Auswahl klicken, bis Sie eine umfassende Liste verwandter Fragen haben. Kopieren Sie diese Liste einfach und fügen Sie sie in Ihre Keyword-Liste ein.

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Ähnliche Suchanfragen

Googles Suchergebnisse beinhalten noch eine weitere Quelle verwandter und vielleicht relevanter Keywords: den Abschnitt "Ähnliche Suchanfragen". Scrollen Sie zum Ende der Seite und schnappen Sie sich die Keywords, die relevant sind. Natürlich können Sie sie auch nutzen, um anhand von Keyword-Tools weitere Variationen zu finden.

Google-Suchergebnis: Ähnliche Suchanfragen

Google Trends

Google Trends ist eine hervorragende Quelle für Informationen über Saisonalität und Veränderungen in Suchvolumen bestimmter Keywords im Zeitverlauf.

Google Trends

In Google Trends finden Sie auch eine Reihe verwandter Suchanfragen, auf die Sie zurückgreifen können, um weitere Ideen für die Erstellung Ihrer Keyword-Liste zu erhalten.

Google Trends

Dieses Tool ist nicht nur nützlich, um die relative Nutzungshäufigkeit von Keywords zu ermitteln. Es kann auch wertvolle Daten zu regionalen Schwankungen liefern. Unten sehen Sie, dass „attorney“ in den USA stärker nachgefragt ist als „lawyer“, während in Kanada das Gegenteil der Fall ist.

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Answer The Public

Answer The Public ist eine weitere starke Ressource zur Ermittlung von Fragen und W-Fragen Keywords und Phrasen zu einem angegebenen Start-Keyword. Geben Sie ein Keyword ein, um attraktive Visualisierungen für alle Fragen zu diesem Schlüsselwort zu erhalten. Nützlicher sind allerdings die Datenansicht und insbesondere die CSV-Download-Optionen.

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Soovle

Soovle erstellt eine kurze Liste der wichtigsten Begriffe für Wikipedia, Google, Amazon, answers.com, YouTube, Bing und Yahoo!

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Keywords Everywhere

Keywords Everywhere ist eine Browsererweiterung für Chrome oder Firefox (leider nicht mehr kostenlos), die Ihnen auf Abruf Suchvolumen, CPC und Wettbewerbsdaten nennt.

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Regionale Keyword-Recherche (für lokale oder regionale Websites)

Standardmäßig geben die meisten Keyword-Recherche-Tools entweder globale Suchvolumen oder solche für ein bestimmtes Land zurück. Wenn Sie an mehreren Ländern interessiert sind, müssen Sie vielleicht mehrere Sätze von Keyword-Daten zusammenführen. Suchen Sie jedoch gezielt Daten für eine bestimmte Stadt, ein Bundesland, eine Provinz, ein Gebiet usw., bieten die meisten Keyword-Tools nicht die nötige geografische Auflösung. Wenn Ihre Keyword-Recherche aber für ein Unternehmen bestimmt ist, das nur in einer bestimmten Region tätig ist, sollten Sie die Abfrage unbedingt geografisch eingrenzen, um aussagekräftige Daten zu erhalten.

Hier erweist sich wiederum Google Ads als nützlich. Mit anderen Tools müssen Sie möglicherweise das Suchvolumen auf das für Sie relevante Gebiet herunterrechnen und regionalspezifische Begriffe ausschließen.

Wenn Sie zum Beispiel für eine Anwaltskanzlei arbeiten, die nur in San Francisco tätig ist, und „personal injury lawyer“ Ihr Suchbegriff ist, können Sie sich anhand der ortsspezifischen Daten aus dem Google Ads Keyword-Planer ein genaues Bild davon machen, wie viel Traffic Ihr Mandant realistisch erhalten könnte. Wenn der Suchbegriff hingegen "personal injury lawyer in san francisco" lautet, können Sie das Gesamtsuchvolumen verwenden, da die Absicht der Personen, die nach diesem Begriff suchen, zum Angebot Ihres Mandanten "passt".

Innerhalb von Google Ads ist es relativ einfach, das Suchvolumen geografisch zu begrenzen. Sie können es ebenso fein einstellen wie die Anzeige der Google Ads selbst. Im folgenden Beispiel wurde das Gebiet der Suchanfragen auf die Region San Francisco / Oakland / San Jose eingegrenzt. Google gibt auch an, wie viele Personen in dieser Region leben. In diesem Fall sind es 19,9 Millionen:
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Nachdem Sie die Zielregion festgelegt haben, wählen Sie die Registerkarte "Bisherige Messwerte". Hier wird das Suchvolumen für die Keywords am ausgewählten Standort angezeigt. In diesem Fall hat der „personal injury lawyer“ in der Region San Francisco ein durchschnittliches Suchvolumen von 1.900 Suchanfragen pro Monat:

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4. Ihre organische Keyword-Liste bewerten

Sobald Sie Ihre erste Liste potenziell relevanter Keywords erstellt haben, müssen Sie sich diese Keywords im Einzelnen ansehen, um festzustellen, ob sie für Website und Nutzer wirklich relevant sind. Einige mögen hierfür automatisierte Prozesse verwenden, doch meiner Meinung nach müssen Sie sich jedes Keyword ansehen und darüber nachdenken, um optimale Ergebnisse zu erhalten. Das kann mühsam sein, aber eine gute Keyword-Liste ist es wert.

An dieser Stelle legen Sie keine Prioritäten für einzelne Keywords fest, sondern entscheiden nur, ob es überhaupt Sinn macht, sich irgendwann einmal mit diesem Keyword um Sichtbarkeit in der organischen Suche zu bemühen. Dabei sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen.

Suchabsichten

Sie brauchen ein eingehendes Verständnis einer Website, ihrer Produkte, ihrer Dienstleistungen, ihrer Inhalte, der Geschäftsziele und der Probleme, die die Nutzer zu lösen versuchen. Hier profitieren Sie von Ihren anfänglichen Recherchen und Stakeholder-Interviews. Sie müssen in der Lage sein, sich einen Begriff anzusehen und festzustellen, ob er wichtig oder irrelevant ist. Lernen Sie die Suchintentionen zu erkennen

Wenn ich diesen Prozess durchlaufe, lasse ich zunächst alle Begriffe auf der anfänglichen Liste und markiere einfach diejenigen mit einem „X“, die meiner Meinung nach nicht relevant sind. So bleibt die anfängliche Liste erhalten. Jetzt kann ich einfach die Tabelle nach jedem Begriff filtern, der kein "X" in der Spalte "behalten?" hat, um die Liste der relevanten Keywords zu sehen. Um die Liste zu verstvollständigen, müssen man eine komplette Keyword-Analyse durchführen und so noch mehr Daten und Insighs sammeln.

Zuordnung von Keywords zu Personas

Wenn Sie Zugriff auf Kunden- oder Suchenden-Personas haben, vergegenwärtigen Sie sich diese zur Bewertung der Keywords. Fragen Sie sich für jedes Keyword, ob es wahrscheinlich einen Bedarf eines potenziellen Nutzer der Website bedient oder ihm eine Frage beantwortet.

Kunden- und Stakeholder-Befragung zur ersten Keyword-Liste

Nachdem Sie Ihre Keyword-Liste durchgesehen und die aus Ihrer Sicht irrelevanten markiert haben, ist es an der Zeit, die erste Liste mit den wichtigsten Stakeholdern durchzugehen, bevor Sie mit der Keyword-Recherche fortfahren.

Als Berater bespreche ich die Liste an dieser Stelle immer mit dem Kunden und erkläre, warum ich bestimmte Gruppen von Keywords behalten oder entfernt habe. Ich bitte ihn, die Liste auf offensichtliche Lücken und auf Keywords zu überprüfen, die ich irrtümlich als irrelevant markiert habe.

Indem Sie zu diesem Zeitpunkt die Stakeholder an Bord holen, was die Zusammenstellung der Liste betrifft, reduzieren oder verhindern Sie spätere Fragen, Einwände und Nachbearbeitungen. Stellen Sie in diesem Schritt so weit wie möglich sicher, dass die Keywords, mit denen Sie die Arbeit fortsetzen, tatsächlich die richtigen sind.

Wie viele Begriffe sollte meine organische Keyword-Liste umfassen?

Die Antwort auf die Frage, wie viele Begriffe Ihre erste Liste enthalten sollte, ist eine typische SEO-Antwort: „Kommt darauf an“. Wie viele Ressourcen haben Sie zur Verfügung, um die Liste zu analysieren und Strategien für Gruppen thematisch verwandter Keywords zu entwickeln? Auch die Art der Keywords selbst ist ein Kriterium. Wenn Sie eine Keyword-Recherche beginnen, werden Sie oft nicht wissen, wie viele Keywords für eine bestimmte Website relevant sind. Persönlich habe ich an Keyword-Recherchen in Größenordnungen von 200 bis 200.000 Keywords gearbeitet. Die Keywords selbst und die anfängliche Recherche bestimmen den endgültigen Umfang der Liste.

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5. Keywords klassifizieren – Kategorisierung, Sortierung und Gruppierung organischer Keywords

Sobald Sie sich auf eine Liste von Keywords festgelegt haben, die Sie für sicher relevant halten, müssen Sie diesen Keywords einen relativen Wert zuweisen, der über das Suchvolumen hinausgeht.

Keywords mit geringem Suchvolumen können eine höhere Priorität bei der Content-Erstellung haben als Keywords mit hohem Suchvolumen, wenn sie wesentlich relevanter sind oder mit größerer Wahrscheinlichkeit zu Conversions führen. Nicht alle Keywords sind gleich.

Wie bereits erwähnt, ändert sich darüber hinaus die Art und Weise, wie wir für Keywords optimieren. Es geht nicht mehr um die alte Strategie, jede Seite für ein oder zwei Keywords zu optimieren. Klassifizieren Sie Keywords stattdessen in verwandte Themen und Gruppen, um die größten und wichtigsten Chancen zu finden. Berücksichtigen Sie aber auch Gruppen verwandter Keywords, für die ein einzelnes Content-Stück eine Chance auf ein gutes Ranking haben könnte.

Keywords priorisieren

Bei der Bewertung der Wichtigkeit organischer Keywords sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Normalerweise füge ich jeden davon in eine Spalte meiner Keyword-Tabelle ein, damit ich schnell nach der einen oder anderen Wichtigkeitsstufe sortieren oder filtern kann.

Die höchste Priorität weise ich in der Regel den Keywords mit sehr hohem Suchvolumen oder sehr hoher Conversion-Wahrscheinlichkeit zu. Keywords der zweiten Prioritätsstufe sind solche, die entweder ein hohes Suchvolumen aufweisen, aber weitaus stärker umkämpft sind – im Such-Funnel ein gutes Stück weiter von einer Conversion entfernt –, oder „verwandte Begriffe“ von Keywords aus der ersten Gruppe sind, für die sich eventuell ein Ranking gewinnen lässt. Die dritte Prioritätsgruppe versammelt im Allgemeinen Informationssuchabfragen, die zeigen, dass der Suchende noch weit von einer Conversion entfernt ist (Begriffe wie „Wie kann ich“ usw.).

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Wettbewerb (Keyword Difficulty, Mitbewerber und Suchabsichten in Suchergebnissen)

Ein Faktor, der in die Einschätzung der Wichtigkeit eines Keywords einfließen muss, ist die Wettbewerbsdichte und die Wahrscheinlichkeit, das Ihre Website eine gute Position im Suchergebnis erzielen wird. Sie können dafür durchaus numerische Metriken aus den Keyword-Recherche-Tools verwenden, beispielsweise Keyword Difficulty, Mitbewerber, KEI (Keyword-Effektivitätsindex), Wettbewerbsdichte usw.

Je höher die Zahl, desto schwieriger wird es im Allgemeinen, mit einem Keyword gefunden zu werden. Keywords mit wenig Wettbewerb sollten eine höhere Priorität erhalten als solche, mit denen ein gutes Ranking schwieriger zu erreichen ist.

Tool-Metriken vs. Mitbewerber

Es ist jedoch wichtig, nicht nur die Zahlen aus den Keyword-Recherche-Tools zu berücksichtigen. Bei wichtigen Keywords sollten Sie sich auch das tatsächliche Wettbewerbsniveau auf der Suchergebnisseite ansehen und sich klarmachen, welche Suchabsicht Google hinter dem Keyword annimmt. Angenommen, Ihre Website ist winzig und neu. Wenn ein Keyword einen niedrigen Wettbewerbsfaktor aufweist, aber alle Suchergebnisse große, multinationale Websites mit einer hohen Anzahl von Backlinks sind, sollte das Keyword vorerst eine niedrigere Priorität erhalten.

Suchabsichten

Die Suchabsicht, wie sie von Google verstanden wird, ist ebenfalls eine entscheidende Information. Nehmen wir an, Ihre Site ist eine Informationsressource über das Laufen und Laufschuhe. Die Google-Suchergebnisse für den Suchbegriff "Laufschuhe" zeigen eine Reihe lokaler Geschäfte, die Laufschuhe verkaufen, und 19 der Top-20-Ergebnisse sind E-Commerce-Websites. Google gibt Ihnen damit ein deutliches Signal, dass bei der Suche nach „Laufschuhe“ eine lokale Kaufabsicht angenommen wird. Wenn Sie eine inhaltsbasierte Website betreiben, hat also der häufig verwendete Suchbegriff "Laufschuhe" eine eher geringe Priorität für Sie.

Das heißt mit anderen Worten, das Keyword ist wahrscheinlich ein "Transaktionskeyword". Es gibt noch andere Bezeichnungen dafür, etwa "Conversion-Keyword" (siehe den Abschnitt zum Conversion-Funnel unten).

Drei Typen von Keywords lassen sich im Allgemeinen unterscheiden:

  • Transaktionskeywords – Anfragen von Suchenden, die unmittelbar eine Transaktion oder Conversion anstreben.
  • Navigationskeywords – Diese werden verwendet, um eine bestimmte Marke oder Website zu finden.
  • Informationskeywords – solche, die auf allgemeine Informationen zu einem Thema abzielen.

Cost per Click

Die Klickpreise (Cost per Click – CPC), obwohl eindeutig eine PPC-Metrik, können in gewissem Umfang auch die relative Wichtigkeit organischer Keywords ausdrücken. Wenn wir davon ausgehen, dass die Personen, die auf Keywords bieten, im Allgemeinen rational handeln, dann wird ein Begriff mit höheren Geboten wahrscheinlich eher zu einer Conversion führen. Oder das Keyword hat eine andere nützliche Funktion für das Unternehmen, das darauf bietet, z. B. die Markenbekanntheit zu steigern oder Nachfrage zu generieren. Der Klickpreis ist ein Signal, mit dem Sie auf den relativen Wert des Keywords schließen können.

Conversion-Potenzial 

Je wahrscheinlicher es ist, dass ein Begriff zu einer Conversion führt, desto höher ist seine Priorität. Wenn Sie über genügend Daten verfügen, können Sie die Pay-per-Click-Conversions aus Google Analytics abrufen und mit Ihren anderen Keyword-Daten kombinieren (wiederum mithilfe einer Pivot-Tabelle). Suchbegriffe mit Bestandteilen wie „Preis“, „Sale“ usw. weisen darauf hin, dass die Suchenden einer Conversion näher sind, weshalb diese Keywords von größerer Wichtigkeit sind.

Relevanz

Bei der Einschätzung der Relevanz müssen Sie sich ein Stück weit auf Ihre Urteilskraft verlassen. Wenn Sie das Unternehmen und die Website, ihre Nutzer, die Marketingziele usw. genau kennen, können Sie die Relevanz eines Begriffs für die auf der Website angebotenen Produkte oder Dienstleistungen einschätzen.

Keyword-Position im Conversion-Funnel 

Zusätzlich zur Bestimmung der allgemeinen „Wichtigkeit“ eines Keywords müssen Sie in der Lage sein, Keywords zu sortieren und festzustellen, wo sie sich im Conversion-Funnel befinden. Diese Information ist hilfreich bei der internen Kommunikation mit anderen Abteilungen und Stakeholdern sowie für die Festlegung der Sichtbarkeitsstrategie für diese Keywords.

In einem einfachen Modell des Keyword-Funnels fallen Keywords in die folgenden Kategorien:

  • Bewusstsein
  • Entscheidung
  • Kauf/Conversion

Verschiedene Modelle verwenden im Detail unterschiedliche Bezeichnungen. Doch im Wesentlichen geht es in der ersten Kategorie um Keywords, die dazu dienen, ein allgemeines Bewusstsein für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu schaffen oder Fragen für Nutzer zu beantworten. Diese Keywords stehen in direktem Zusammenhang mit Ihren Produkten, Dienstleistungen oder Inhalten.

Die zweite Kategorie, "Entscheidung", ist der Bereich, in dem Nutzer beginnen, in spezielleren Produktkategorien zu suchen, Produkte zu vergleichen usw. Die letzte Kategorie, "Conversion", ist der Bereich, in dem Nutzer bereits wissen, dass sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung erwerben wollen. Sie suchen nur noch nach weiteren Informationen, um den Kauf durchzuführen. Auch hier kann wieder jedes Keyword in einer separaten Spalte einem dieser Werte zugeordnet werden, damit Gruppen ähnlicher Keywords einfach gefiltert oder sortiert werden können.

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Sie können selbst entscheiden, wie Sie Keywords nach Priorität „richtig“ segmentieren wollen. Ich bevorzuge die Einstufung in Prioritätsstufen 1, 2 und 3, aber Sie können sie natürlich auch als "hoch", "mittel" und "niedrig" bezeichnen. Oder Sie sortieren die Keywords auf einer Skala von 1 bis 5 statt 1 bis 3 ein – oder was sonst gut für Sie funktioniert.

Aktuelle Keyword-Ränge

Wenn Sie an diesem Punkt noch nicht Ihr aktuelles Ranking für jedes Keyword zu Ihrem Keyword-Plan hinzugefügt haben, lohnt es sich, dies nachzuholen. Wenn Sie Keywords nach ähnlichen Themen oder Kategorien sortieren, stellen Sie möglicherweise fest, dass Sie mit allen Keywords einer bestimmten Kategorie bereits einen hohen Rang einnehmen, sodass Sie diese nicht sofort bearbeiten müssen. Umgekehrt können die Ranking-Daten Ihnen auch zeigen, wo Sie überhaupt noch nicht oder nur schlecht mit einem bestimmten Keyword-Thema sichtbar sind. In diesem Fall lohnt sich ein gewisser Aufwand, um hier neue Inhalte zu erstellen und Backlinks zu generieren.

Sie können Ihre Ranking-Daten aus einem Keyword-Tool Ihrer Wahl abrufen. Ich benutze dazu SEMrush. Es ist eine Sache von wenigen Klicks, bei SEMrush alle Keywords herunterzuladen, für die Sie derzeit in den Top 100 sind. Wenn Sie dies tun, finden Sie wahrscheinlich ein paar Rankings für Begriffe vor, die nicht auf Ihrer Liste stehen. Daher füge ich meinem Excel-Dokument ein neues Arbeitsblatt hinzu ("Current Rank") und kopiere alle Begriffe ein, für die ich Ranking-Daten habe.

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Fügen Sie dann eine Spalte für den aktuellen Rang zu Ihrem Hauptdokument hinzu. Mithilfe einer VLOOKUP-Formel, auf Deutsch SVERWEIS, können Sie einfach die Ranking-Daten aus jeder Zeile abrufen, in der das Keyword im Blatt "Current Rank" und im Blatt mit dem Gesamtplan identisch ist.

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Beachten Sie die SVERWEIS-Formel in Zelle B2:

=SVERWEIS(A2, 'Current Rank'!$A$1:$B$49995, 2,FALSCH)

Diese Formel enthält folgende Anweisung:

- Nimm den Wert aus Zelle A2 (in diesem Fall den Text "hdmi cable")

- Vergleiche diesen Wert mit allen Werten aus dem Bereich der Zellen A1 bis B49995 im Blatt "Current Rank" (alle Zellen mit Daten in dem Arbeitsblatt, in das Sie die Ranking-Daten eingefügt hatten).

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- Wo die beiden Werte übereinstimmen, gib in der zweiten Spalte (die „2“ in der Formel) den Inhalt der entsprechenden Zelle in der Zeile der Übereinstimmung aus. In diesem Fall handelt es sich dabei um die Daten in Spalte B, den aktuellen Rang.

- FALSCH teilt Excel mit, dass die Daten genau übereinstimmen müssen. WAHR wäre für teilweise Übereinstimmungen geeignet, aber in diesem Fall suchen wir nach genauen Übereinstimmungen der Keywords.

- Stellen Sie sicher, dass Sie das Zeichen "$" in die Formel einfügen, um zu verhindern, dass sich die Daten beim Kopieren, Einfügen oder Erweitern des Auswahlbereichs auf weitere Zellen in der Spalte "Current Rank" verändern. Verwenden Sie zum Beispiel in Zelle B3 des obigen Keyword-Plans die Formel =SVERWEIS(A3, 'Current Rank'!$A$1:$B$49995, 2,FALSCH), nicht = SVERWEIS(A3, 'Current Rank'!A2:B49996, 2,FALSCH). Die Lookup-Zeile soll sich von A2 in A3 ändern, aber der Bereich der Lookup-Suche soll sich nicht von "Current Rank"!A1:B49995 in "Current Rank"!A2:B49996 verändern.

Sie können Ranking-Änderungen, Fortschritte, Lücken in den Rankings usw. verfolgen, indem Sie die Ranking-Daten regelmäßig aktualisieren. Diese ermöglichen es Ihnen außerdem, sich Ihre Positionen nach Ihren vorgenommenen Kategorisierungen anzusehen, um festzustellen, ob Sie innerhalb bestimmter Themen oder Kategorien stark oder schwach dastehen.

Wenn Sie die Liste beispielsweise nach „HDMI“ filtern, wird sichtbar, dass die Website für viele wichtige HDMI-Keywords sichtbar ist, jedoch vielfach ihre Rankings noch verbessern muss.

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Eine Filterung der Liste nach "Ethernet"-Kabeln zeigt unterdessen, dass die Website für viele wichtige Begriffe zu diesem Thema überhaupt nicht in den Top 100 sichtbar ist. Dies deutet darauf hin, dass sie mehr SEO-Arbeit, mehr Content, mehr Links usw. rund um „Ethernet“ benötigt als zum Thema „HDMI“.

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Themen / Kategorien

Die Sortierung Ihrer Keywords nach verwandten Themen und Kategorien ist eine der arbeitsintensivsten, aber auch wichtigsten Aspekte der Keyword-Recherche. Google wird immer besser darin, den gesamten Satz von Keywords festzustellen, für die eine Seite ein Ranking verdient – manchmal auch dann, wenn diese Keywords gar nicht auf der Seite erscheinen.

Google arbeitet seit langem daran, seine Algorithmen intelligenter zu machen. Diese werden immer besser darin, natürliche Sprache zu verstehen, die Zusammenhänge zwischen Dokumenten und Konzepten zu analysieren, regelmäßige Korrelationen zwischen Begriffen und die Kontexte festzustellen, in denen sie relevant sind, und „Entitäten“ zu verstehen. Diese Konzepte bilden das Rückgrat wichtiger Updates wie Hummingbird, RankBrain und BERT. Weitere Informationen zu diesen Updates und Konzepten finden Sie in den folgenden Ressourcen:

Hummingbird:

RankBrain:

BERT:

Vorteile

Durch die Sortierung von Keywords in Themen, Kategorien, ähnliche Nutzerabsichten usw. können Sie die Chancen der Content-Erstellung für diese Themen ausloten und den Kreativen die gesamte Spanne von Suchanfragen mitteilen, die mit einem bestimmten Content-Stück beantwortet werden sollten. Die Liste der Suchanfragen ist äußerst hilfreich und nützlich für die Content-Erstellung.

Variationen

Die Kategorien und ihre Anzahl können sehr unterschiedlich sein, je nach Art der Website, angebotenen Produkten und Dienstleistungen sowie der Größe und Vielfalt des verarbeiteten Keyword-Sets. Die Kategorien für einen Bekleidungshändler mit Tausenden von Artikelnummern und Keywords können Farben, Größen, Geschlechter, Stile und eine beliebige Anzahl anderer Variablen umfassen. Die Kategorien für ein lokales Spa beschränken sich dagegen vielleicht auf die Art der Dienstleistung, die Preisspanne und den Standort.

Kategorien können beinhalten:

  • Allgemeine Produkt- und Dienstleistungskategorien

  • Kaufabsichten (Großbestellung, Einzelhandel, Suche)

  • Marken

  • Modelle

  • Geografische Orte (Stadt, Bundesland/-staat, Land)

  • Preisspannen

  • Wertigkeiten (günstig, Luxus, kostenlos)

Im folgenden Beispiel wurden Begriffe aus der Keyword-Recherche für eine Anwaltskanzlei in verschiedene relevante Themen und Kategorien unterteilt.

Keyword-Recherche für SEO 2020 – der große Leitfaden. Bild 65

Dies unterscheidet sich grundlegend von einer Keyword-Recherche für eine Website, die Motorräder verkauft, bei der die Keywords vielleicht in folgende Gruppen unterteilt sind:

  • Marke
  • Bauart
  • Modell
  • Kategorie
  • Teile und Zubehör
  • Staat
  • Stadt
  • Zustand
  • Angebot
  • Jahr
  • Ursprungsland
  • Preis
  • Farbe

In der Regel ergeben sich sinnvolle Kategorien aus den Keywords selbst, während Sie sie analysieren und sich ein Bild von der Website und den Suchabsichten der Benutzer machen.

Die Sortierung von Keywords auf diese Weise und die Möglichkeit zur Filterung der Gesamtliste nach den verschiedenen Werten in diesen Kategorien ist nützlich, um Strategien und Prioritäten zu bestimmen. Die Vorgehensweise ist außerdem eine gute Basis für die Content-Erstellung. Durch Auswahl verschiedener Werte lassen sich kleinere Sets von verwandten Keywords zutage fördern, die mit einem gebündelten Content-Stück bedient werden können.

Keyword-Recherche für SEO 2020 – der große Leitfaden. Bild 66

6. Die Chancen Ihrer organischen Keywords bewerten 

So nützlich es ist, jedes der obigen Segmente einzeln betrachten zu können, so nützlich ist es auch, sie nebeneinanderstellen und vergleichen zu können. Dies ist nicht einfach durch die Auswahl von Filtern zu erreichen. Ich erstelle daher gerne ein weiteres Arbeitsblatt in der Excel-Datei, auf dem die Werte in einer Kategorie miteinander verglichen werden.

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Im obigen Beispiel birgt die Optimierung auf Fahrradunfälle eine höheres Traffic-Potenzial als eine Optimierung auf Busunfälle. Einen Rechner für außergerichtliche Vergleiche zu erstellen (3.970 Suchanfragen für "Calculator") wäre gewinnbringender als ein Textinhalt zu Schätzungen von Vergleichssummen (10). Indem Sie die Anzahl der Keywords in die Klassifizierung mitaufnehmen, können Sie außerdem sehen, wie viel Content erforderlich wäre, um alle Erwartungen der Nutzer zu erfüllen. Eine Kategorie mit nur 3 Keywords lässt sich vielleicht mit einem einzelnen Text abdecken, wohingegen eine Kategorie mit 978 verschiedenen Keywords wahrscheinlich eine breitere Strategie erfordert.

Es erfordert einen gewissen Excel-Aufwand, es so einzurichten, dass diese Zahlen sich automatisch berechnen und aktualisieren. Es spart jedoch viel Zeit, insbesondere wenn Sie die Keyword-Liste aktualisieren und nicht alles manuell neu berechnen wollen.

Auf obigem Screenshot habe ich in Zelle B4 eine Formel verwendet, um die Anzahl der Abfragen pro Monat für alle Begriffe zu summieren, die auf der Registerkarte "Keyword Plan" in der Spalte "Accident Type" mit dem Wert "Bicycle" gekennzeichnet waren. Hier ist sie:

=SUMMEWENN('Keyword Plan'!$B$2:$B$1697, 'Keyword Plan'!$J$2:$J$1697, B3)

Die Formel enthält die Anweisung, alle Werte in den Zellen J2 bis J1697 (die gesamte J-Spalte) auf der Registerkarte "Keyword Plan" durchzugehen und dort bei jedem Wert, der gleich B3 ist (in diesem Fall "Bicycle"), den Wert aus Spalte B derselben Zeile zur Summe zu addieren. 

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Das Feld neben "Number of Keywords" enthält die Anzahl der Keywords, die auf dem Tab "Keyword-Plan" zu dieser Themengruppe gehören. Zum Beispiel Zelle B5 unten:

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Die Formel in dieser Zelle lautet:

=ZÄHLENWENN('Keyword Plan'!$J$2:$J$1697, B3)

Sie enthält die Anweisung, die Spalte J des Tabs "Keyword Plan" durchzugehen und zu zählen, wie oft der Inhalt von B3 ("Bicycle") dort auftaucht.

Wenn Sie beim Umgang mit Excel-Formeln noch unsicher sind, empfehle ich dieses kurze Erklärvideo:

Keyword-Recherche für SEO 2020 – der große Leitfaden. Bild 70

7. Von der Keyword-Recherche zum Maßnahmenplan

Mit obigen Daten können Sie Ihren Plan erstellen, sich bei denjenigen Keyword-Gruppen zu verbessern, mit denen Sie derzeit noch keine gute Sichtbarkeit erreichen. Beginnen Sie mit den größten Chancen, die die Suchlandschaft bietet, also mit den Keywords der höchsten Prioritätsstufe. Ordnen Sie Ihre wichtigsten Keywords Ihren aktuellen Seiten zu, sofern diese bereits existieren, wenn Sie Ihren Keyword-Plan in die Tat umsetzen. Entscheiden Sie auf dieser Basis, wie Sie die betreffenden Seiten verbessern oder Links für sie gewinnen können, um höhere Rankings zu erhalten.

Wenn Sie für eine wichtige Keyword-Gruppe noch keine Inhalte auf Ihrer Website haben, beginnen Sie mit der Erstellung Ihres Content-Plans. Dieser kann neue reguläre Seiten auf Ihrer Website umfassen, Blogartikel, Whitepapers, Videos und vieles mehr. Ich habe sogar mit E-Commerce-Einzelhändlern gearbeitet, die durch Keyword-Recherche neue Erkenntnisse über die Relevanz und Chancen verschiedener Produktkategorien gewonnen und auf dieser Grundlage ihr Merchandising und ihren Einkauf umgestellt haben.

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8. Keyword-Recherche regelmäßig überprüfen und verfeinern

Eine gründliche Keyword-Recherche ist ein entscheidender Bestandteil Ihrer Suchmaschinenoptimierung und Content-Planung. Sie ist jedoch keine einmalige Angelegenheit und kein statisches Dokument. Sie sollten die Keyword-Recherche wieder aufnehmen und verfeinern, wenn Sie mehr über das Unternehmen, die Website und die Nutzer erfahren und an der Resonanz sehen, wie gut Ihre Inhalte die Suchabsichten der Nutzer bedienen.

Ein Unternehmen oder eine Website mag Produkte, Produktkategorien oder Inhalte hinzufügen oder löschen, wodurch Teile der Keyword-Recherche hinfällig werden. Mit sich wandelnden Suchtrends können sich auch die Suchvolumen vieler Begriffe im Keyword-Plan ändern. Möglicherweise erhalten Sie bessere Daten darüber, welche Keywords konvertieren. Ihre Rankings für Ihre Keyword-Gruppen können sich verbessern oder verschlechtern, wodurch sich die Prioritäten im Rahmen Ihrer SEO-Strategien ändern. Aktuelle Trends oder Neuigkeiten eröffnen immer wieder unvorhergesehene Chancen. Qualitativ hochwertige, nützliche Keyword-Recherchen sollten ein lebendiges Dokument sein, das Sie mindestens vierteljährlich überarbeiten. Es ist die Mühe wert.


Zusammenfassung

Die Zusammenstellung einer umfassenden Liste relevanter Keywords ist eine der wichtigsten SEO-Aufgaben überhaupt. Die Keyword-Recherche sollte zu den ersten Schritten gehören, die Sie beim Start eines neuen SEO-Projekts unternehmen. Sie ist die Basis für die On-Page-Optimierung und die Erstellung neuer Inhalte. Der nächste Schritt besteht natürlich darin, den Plan in die Tat umzusetzen und Spitzencontent zu erstellen, um die Suchabsicht jedes potenziellen Lesers oder Kunden zu befriedigen. Vergessen Sie nicht, Ihren Plan regelmäßig zu aktualisieren und Ihre Fortschritte zu kontrollieren, während Sie Schritt für Schritt Ihrem Ziel näherkommen, die Suchergebnisse zu dominieren!

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Rob Woods
Meister

Ein altgedientes Community-Mitglied.

Rob Woods has been an SEO consultant for 7 years, following 13 years of in-house SEO experience in both e-commerce and publishing. Rob currently consults with a variety of medium to large sites in e-commerce, health, real estate, software, and publishing.

Rob has spoken at numerous marketing events including State of Search, SMX Advanced, Pubcon, SEMPO Canada / Bing Search Summit, BlueGlassX, IIMA Fusion Conference, DMA Retail, ACCM (Annual Conference for Catalogs & Multi-Channel Merchants, Endeca Discover Conference, numerous marketing and SEO Meetup events, and served on the Advisory Board for SMX Toronto. He is also the Technical Editor of 2 SEO/E-commerce books, "The Art of SEO" and "Social eCommerce".
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