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SEO Day Recap 2018 von der SEO Konferenz in Köln

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SEO Day Recap 2018 von der SEO Konferenz in Köln

Evgeni Sereda
SEO Day Recap 2018 von der SEO Konferenz in Köln

Ich möchte allen Speakern für die schönen Inhalte danken! Sie als Leser werden hier ein paar exklusive Folien entdecken. Sie erwarten auch viele Links zu weiterführenden Inhalten.

Eine noch tiefere Analyse lesen Sie in der neuen Ausgabe der Website Boosting.

Viele Speaker kenne ich bereits, doch andere habe ich erst in diesen zwei Tagen kennengelernt und tief in mein Herz geschlossen.

Danke an die Organisatoren Fabian und Julia. Julia, du warst immer da, wenn ich Fragen oder Schwierigkeit hatte und hast sofort alles gelöst. 

Mein persönlicher Eindruck von Expert Day und SEO Day - gut, dass sie nur einmal im Jahr gibt, denn man so wenigstens Zeit alle Ideen, Workflows, Hints, Tricks, Lifechacks, Inspirationen in seinem Business, Leben und sonst wo auszuprobieren.

Übrigens, Einhornliebe.de wird von der super netten Einhorn-Fee Freya geleitet. Sie macht emotionales Marketing und das ist eines Einblickes wert. 

Noch ein Tipp: Networking Tool von Fabian Rossbacher und seine vielen, interessanten und nützlichen Mails. 

Die Inhalte

E-Commerce SEO

Amazon SEO

Dorothea Bakker ist Inhouse für Optimierungen und Vermarktung jeglicher Produkte für alle Suchmaschinen bei Off Price GmbH

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  • Amazon dominiert den deutschen Online Handel und hat extrem viel Potential

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  • Man muss unterscheiden, ob man mit einem Vendor oder Seller spricht und welche Strategie die jeweiligen Kategorien vorgeben. Amazon Kategorien können unterschiedliche Anforderungen und Styleguides haben und sind nicht zu generalisieren. Eine Parent oder Child-basierte Variante und damit einhergehend die Frage nach einer Dropdown oder Einzellistung-Strategie ist ebenfalls zu beachten.
  • Kategorie erfragen und was noch wichtiger ist, die Eigenmarke registrieren.
  • Keyword-Recherche: Tools und nachgestellte Autovervollständigung nutzen

Tipp Evgeni Sereda: Ich kenne die Amazon-SEOs, die SEMrush Keyword Magic Tool für die Recherche nutzen. Und zwar gibt es bei uns allein für Deutschland 284 Millionen Keyword-Kombinationen. Man findet auch viele, auf die es noch keine Werbung bei Amazon geschaltet wird. Alles weitere kann man sich denken. Testen Sie es aus: Keyword Magic Tool. Wie man es nutzt, können Sie hier lesen oder hier sehen

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  • Es heißt, dass die Optimierungsfelder von der Relevanz gleich gewichtet sind.
  1. Titel (verzichten auf Bindestriche, 120 Zeichen / 60 bei mobile Produkteigenschaften (USPs) 
  2. Bulletpoints (Insgesamt 1000 Bytes, 5 Produktaufzählungen, Emojis nicht mehr möglich, A-B Tests unerlässlich, Hilfe durch Amalyze Browser Erweiterung)
  3. Produktbeschreibung (Normale Produktbeschreibung: 2000 Zeichen unique Text, Erweiterte Produktbeschreibung EBC nutzen)
  4. Keywords im Seller Central

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5. Produktfotos

  • Für die BuyBox-Qualifizierung darf der Preis nicht den Durchschnittspreis der letzten zwei Monate überschreiten, da Amazon bei der BuyBox-Vergabe Preisschwellen berücksichtigt
  • Die durchschnittliche Sternebewertung eines Produktes wird maschinell nach den folgenden Kriterien berechnet: Alter der Rezension, Nützlichkeit, Autorisierter Kauf
  • Aktive Rezensionsaufforderungen verstoßen gegen die Richtlinien!
  • Produktpositionierung - interner Traffic generieren mit Aktionen für x-Sellings, Target Audience Keywords, Coupons

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Noch ein Paar Tipps von Doro:

  • Optimierung und Listungen über Flatfiles und Daten lokal sichern
  • Fehlende Angebotsdaten und ausgeblendete Angebote als Lagerbestandsbericht.

Und noch ein Paar Aussichten:

  • Video Implementierung im EBC für Seller
  • Der generelle Wegfall des Streichpreises

Kommentar von Evgeni Sereda: Bei so einem Vortrag muss man einfach dabei sein. Ich schaffe es einfach nicht, absolut allein Insights in meinem Recap zu beschreiben. Am besten Doro kontaktieren und nachfragen. 


7 wirkungsvolle Online-Marketing Hebel für Online Shops

Julian Dziki, Gründer SEOKRATIE

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Unnötigen Content dezimieren

  • Hat die URL überhaupt SEO-Traffic?
  • Ist die URL inhaltlich Up-To-Date? (Blogposts)
  • Gibt es ähnliche oder doppelte Inhalte?
  • Sind interne und externe Links noch aktuell?

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  • Kämpfe gegen die Keyword-Kannibalisierung

Kommentar von Evgeni Sereda: Das geht mit SEMrush SEO Onpage Checker. Sie können die LP und die Keywords in das Tool eingeben und wir analysieren alle mögliche Verbesserungsvorschläge inkl. Kannibalisierung. Hier testen:

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  • Zeit bis Wirkung ab 1 Woche bis 3 Monate
  • Snippets optimieren

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1. Verwende das Keyword an Position 1.

2. Schreibe den Title maximal 65 Zeichen lang, die Description 100-145 Zeichen.

3. Benutze nicht zu viele Keywords!

4. Verwende nach dem Keyword Alleinstellungsmerkmale   (USPs) und / oder Anreize zum Klicken.

5. Beschreibe konkrete USPs: „Über 250  Hersteller“ statt „viele Hersteller“.

6. Füge einen Call-To-Action / eine Handlungsaufforderung ein.

7. Schreibe Deinen Domainnamen nur, falls das Deiner Klickrate hilft.

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  • Betreiben Sie einen Online-Shop Magazin. Wirkung 12 - 24 Monate

Optimiere deinen Checkout

1. Zeige deutlich Deine Versandkosten (oder verzichte darauf).

2. Frage nur die Dinge ab, die Du auch nutzt! (Geburtsdatum?).

3. Biete so viele Zahlungsmöglichkeiten wie möglich an.

4. Lasse Deine Kunden auch „als Gast“ bestellen!

  • Erstelle Videos zu den Produkten
  • Entwickle deine USP (unique selling preposition)

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  • In Deutschland nutzen im Durchschnitt 89,4aller 14 bis 60-Jährigen WhatsApp täglich oder mehrfach in der Woche.
  • Die Öffnungsrate gewerblicher Whatsapp-Nachrichten liegt bei 95 %
  • Chatten Sie mit Ihren Kunden!

Und zum Schluss das geile Dziki-Buch!

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100 Tage DSGVO: Was uns das neue Datenschutzrecht (außer Abmahnungen) gebracht hat und was Webseiten Betreiber jetzt beachten müssen!

Christian Solmecke von Wilde Beuger Solmecke Rechtsanwälte

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Das ist der erste Vortrag zum Thema "Internet Recht", den ich in meinem Recap erwähne. Das hat einen triftigen Grund. Zum einen, war der Vortrag sehr umfangreich und zum anderen, war er verständlich. Trotz der so vielen Fachausdrücke und sprachlichen Konstruktionen machte es Christian danke der Beispiele sehr leicht, den Sinn vom Ganzen zu verstehen.

Nun zum Vortrag selbst:

  • Sehr viele Abmahnungen und teilweise sehr kurios. Grund: Fehlende oder nicht korrekte Implementierung der Datenschutzerklärung.
  • Einige Abmahnungen können angezweifelt werden, wenn der Auftraggeber nach der Prüfung unklar ist.
  • Abmahnung von Wettbewerbern a la Transportunternehmen von allen Gütern ist recht zweifelhaft.
  • SSL Implementierung ist Pflicht!!
  • Rechtmissbräuchliche Abmahnserien von der Firma:  Gereon Sandhage
  • Es kamen die Folien zu DSGVO, wer, wo, wann und wie erfasst wird und was man beachten muss. Ich gehe mal davon aus, dass es keine Firma gibt, die sich damit rechtlich nicht auseinander gesetzt hat.
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  • Facebook – Fanpages sind ggf. alle illegal. BVerwG muss es klären. FB gelobt Besserung.
  • Facebook Pixel – Informierte Einwilligung unmöglich. Mittelweg: Tracking auf berechtigtes Interesse stützen
  • Influencer Marketing: Schleichwerbung muss als Werbung gekennzeichnet werden. Verbraucher Irreführung ist verboten.
  • Das gilt auch und explizit für Youtube-Videos und Vlogger. Bsp. Flying Uwe wurde diesbezüglich schon abgemahnt.

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  • Werbung soll/muss zu Anfang angekündigt und fortlaufend bis zum Ende gekennzeichnet bleiben. Auf Youtube auf Erweiterte Einstellungen gehen und dort entsprechende Häckchen setzen.

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  • Wer nur Marken verlinken, der täuscht nicht.
  • Affiliate und Ref-Links müssen unmittelbar als Werbung gekennzeichnet werden. Siehe das Bild.
  • Sponsored by, powered by reichen für die Kennzeichnung nicht aus.

Negative Beispiele:

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Fazit:

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Mein Senf dazu: SEMrush ist auf jeden Kontinent der Erde vertreten. Gut Antarktis schließe ich aus, aber auch dort könnte man uns rein theoretisch einsetzen. Durch die sehr verschiedene Handhabung der Datenschutzverordnungen in verschiedenen Ländern, wird bei uns zum größten Teil eher die strikte Form eingesetzt. Für ein internationales Unternehmen mit selbstgesteckten hohen Wachstumszielen und so verschiedenen Märkten, spielen Sicherheit und Markenimage eine besonders hohe Rolle.

Tipp von Evgeni Sereda (Keine Werbung nur eine Empfehlung, für die ich wie immer keine Sach- oder Geldleistung erhalten habe): Es gibt den hauseigenen Informationskanal von Christian auf Youtube "KanzleiWBS" mit 220K Abonnenten und 35 Mio Views. Dieser ist mittlerweile der größte Channels zum Thema "Recht" in Europa. Ich empfehle allen Interessenten, diesen Kanal zu abonnieren.

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Erfolgsfaktor User-Psychologie: 10 konkrete Tipps für eine optimierte User-Experience

Fionn Kientzler, Managing Partner suxeedo.de

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  • Es gibt Aufgaben-positive und Aufgaben-negative Frameworks, die sich in unserem Hirn abspielen. Browsing, Suche nach den Infos - sind negative Frameworks.
  • 80% der Suchanfragen sind informationale Suchanfragen

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  • Das das Suchen nach den Informationen zum negativen Framework gehört, sollte man die Experience darauf anpassen und die Informationen möglichst barrierefrei zur Verfügung stellen.
  • 80% der User sind im Awareness und Consideration Stadium und nur 20% im Sales. Das muss man beachten!
  • Oder machen Sie beim Wettbewerb gegen Amazon mit und verlieren. Sie können da einfach nicht mithalten.
  • Es ist besser, lieber diese 80% der Besucher anzusprechen

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  • Konzentrieren wir uns lieber auf eine Aufgabe: Denn das wirkt sich positive auf unser Hirn aus (ist ein positives Erlebnis)
  • Z.B. neue Suchmaschine: Otto, AO.de ranken für diese sehr starke Suchanfrage. Beide haben gute Links, guten Content aber ein bisschen andere Produktdarstellung. Doch liegt es tatsächlich an UX?

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  • AO.de Userintensivierung: Angebot hervorgehoben, Filter Usability einfach, Ratgeber präsent, Kundenmeinungen - eindrucksvoll

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  •  Otto - SEO Texte, Userintensivierung, Angebot hervorgehoben, Filter Usability - komplexx, Kundenrating kaum wahrnehmbar

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  • Fazit: AO Rankings steigen stark an.
  • User Signale: Sind sie ein Ranking Faktor? John Müller sagte, dass sie diese zum A/B Testen von Algorithmen nutzen.

Kommentar Evgeni Sereda: SEMrush hat dazu eine Studie gemacht und es ist rausgekommen, dass User Factors sehr sehr wichtig sind. Hier Studie herunterladen.

  • Er erwähnt auch ein Patent von Google, bei dem der Versuch unternommen wird, die Emotionale Seite eines Wortes zu entziffern. Dies kann sich auf das Verständnis der Suchanfrage auswirken.
  • Somit:

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Barnum-Effekt:

  • Die Neigung von Menschen, vage und allgemeingültige Aussagen über die eigene Person so zu interpretieren, dass sie als zutreffende Beschreibung interpretiert werden.
  • Persönlichkeitstests
  • Allgemeines, kein individuelles Feedback

Man schafft also Signale für den Nutzer

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  • Conversion Elemente, die demoralisieren

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  • Und die, die Lust machen

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ONSITE/OFFSITE

Top Alexa Skills und was wir über Voice Search lernen können.

Gero Wenderholm berät als Freelancer große Firmen und reichweitenstarke Portale

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Ich mag die Vorträge von Gero. Sie sind sehr unterhaltsam und sehr trendy. Nun zum Vortrag selbst. 

  • Voice Search ein Hype oder nicht?
  • Zahlreiche Studien sagen voraus, dass man Assistenten vermehrt einsetzen wird
  • Andere Studien belegen eher, dass nur wenige Bereiche davon betroffen sind. 
  • Gero verweist auf diesen wunderschönen Artikel bei Wingmen Solutions geschrieben von Johann von Hülsen.
  • Oder man ist einfach zu alt?

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  • Es fehlen die Daten. Es gibt keine Google Search Console für Voice Search
  • Verschiedene Einsatzgebiete: Kundenservice, Warenabfrage bei einem Supermarkt, Fitbit Personal Trainer, TK Smart Relax, Despacito...

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Eine sehr schöne Übersicht zur Antwort auf die Frage, wann ist denn nun VS sinnvoll?

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  • Staumelder, LiveDaten zum Spiel, MyDealz Frühstück, Vorlesen etc.
  • Conversational UX (Gespräch) ist nicht gleich Webseiten UX!

Und Fazit:

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Die häufigsten SEO-Fehler von B2B-Unternehmen (und wie man sie vermeidet!)

Markus Hövener - Head of SEO - Bloofusion Germany GmbH

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In seinem Vortrag erzählte Markus über die 10 typischen Fehler der so vielen B2B Webseitenbetreiber. 

1. Er spricht gleich über die Awareness, die man von dem typischen Customer-Jorney-Funnel kennt. Bereits mit der Adwords-Anzeige kann beginnt die Reise und auch die sollte man so gestalten, dass sie aussagekräftig ist. Man sollte also schon in den Suchergebnissen damit beginnen, seine Vorteile richtig zu kommunizieren.

1.1 Klare Fragestellung – was sucht man? Wer sucht?

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1.2 Was ist dem potentiellen Kunden wichtig? Marktführer, Referenzen etc.

2. Die beste Fehlerquelle der Welt: HREFlang Tags. International heißen muss auch international bedeuten. Man muss also die Implementierung genau prüfen. KEIN Rankingvorteil!

Tipp von Evgeni Sereda: SEMrush Site Audit bietet die komplette Prüfung der Implementierung von HREFlang Tags. Fehler werden identifiziert und die Lösungen angezeigt. Bei den fehlenden Tags wird eine Tabelle mit allen Tags auf den Seiten angezeigt.

Mein Kommentar: Aus meiner Erfahrung sehe ich nur zu oft bei zum Beispiel Mode-Brands folgende übertriebene Domainstruktur:  https://de.domain.com/deu-de/homepage.  Mal davon abgesehen, dass "homepage" absolut unnötig ist, ist die Implementierung der Sprachversion falsch. Auch sollte der Hinweis in der Subdomain komplett ausreichen bei der gleichzeitigen Nutzung der Hreflang Tags.

3. Bei vielen Domains sollte man genau prüfen, ob man doch lieber nicht eine Domain nutzt. Bei internationalen Standorten ist eine Geo.Domain .fr .pl. zu prüfen. Bessere Kapselung.

4. Keyword Recherche – nicht ohne einen Plan. Insbesondere für spezifische Produkte optimieren, Landing Pages und Content erstellen und so relevante Suchanfragen abdecken.

Kommentar von Evgeni Sereda: Damit man die Keywords nach allen diesen Kriterien und Metriken auswerten kann, braucht man diese. Die weltweit größte Datenbank mit 7,7 Milliarden Keywords hat SEMrush. Allein für Deutschland sind es über 200 Millionen Keywords und über 112 Datenbanken für andere Länder. Damit decken Sie garantiert fast jede Keyword Recherche ab. Testen Sie es aus: Keyword Magic Tool. Wie man es nutzt, können Sie hier lesen.

5. Produktnamen: Eigennamen sind toll, jedoch sollte man auf die bekannten Begriffe optimieren.

6. Stellenanzeigen:

Eigene Seite pro Anzeige, am besten auf der selben Subdomain, Seitentitel & Meta-Description optimieren, Google for Jobs nutzen, MarkUp: JobPosting implementieren.

7. URLs: Parameterverseuchte URLs vermeiden, keine Sonderzeichen, Kleinschreibung, Bindestrich als Trennzeichen, Keine Session-Ids

7.1 Und die sehr bekannte Fehler a la: 301 ins Endlose, Irrelevante Seiten, Canonical-Tags nutzen, XML-Sitemaps

8. Mobiltauglich heißt noch nicht mobilfreundlich. Telefonnummer anklickbar, Lange Inhalte einklappen, Inhalte strukturieren (H1, Bullet Points), Fettungen

9. Suchmuster für eigene Produkte aus der Google Suche analysieren. Die Kunden wissen genau, was sie brauchen. Lassen Sie diese Ihre Produkte auf der Webseite finden. Sehr gut für SEO.

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10. Halten Sie sich nicht mit Schxxße auf, konzentrieren Sie sich auf die Basics.  Dieses Bild sagt mehr als weitere Worte.

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Kommentar Evgeni Sereda: Ich empfehle den Voice Search Vortrag von Gero. Dieses Thema ist sicher nicht für alle relevant, doch sehr interessant.

Fazit:

  • Viele Fehler im technischen Bereich und in puncto Internationalisierung.
  • Große Probleme bei Keyword Recherche.

10 Tipps für mehr SEO-Power deines Online-Shops

Britta Kristin Böhle ist Director Inbound Demand Generation bei Trusted Shops und verantwortet dort das internationale Online-Marketing. 

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Benedikt Kirch ist Trainer und Berater im Online-Marketing, Senior SEO-Manager die SEO-Strategie von obi.de und leitet das SEO-Team von OBI. 

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  • Informationsstruktur: User Experience, Verteilung der internen Links, Crawling

Tipp Evgeni Sereda: In SEMrush Site Audit  haben wir einen Bericht zur Berechnung des internen Linkflows. 

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  • Unternavigation thematisch anbieten
  • Konzept für Mehrfachverwendung von Unterkategorien
  • Globale Links mit Bedacht setzen
  • Breadcrumbs setzen
  • Und nun die interessante Frage: Sollte man die Keywords so nehmen, wie sie eingegeben werden oder doch lieber die korrekte Version?

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  • Filter und Navigation: Prüfen Sie das Suchvolumen für Produkt plus Filter (bei OBI gibt es 120.000 Filter)
  • Unnötige generierte Seiten (Produkt plus Filter) sollte man jedoch voll Crawling ausschließen

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Sehr sehr interessant ist die Shemata-Optimierung. 

  • Schemata: Meta Description von Artikeldetailseiten
  • Ziel: Sichtbaren Bereich der Meta Description optimal ausnutzen
  • Meta Description wird je nach verfügbaren Produktinformationen befüllt.
  • Wichtig: Konversionsphrasen und Marke nennen

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  • Bullet Points von der Artikelseite in die Description einbauen, damit diese auch in den SERPs erscheint.
  • Rich Snippets: Machen Sie die Semantik Ihrer Seite für die Suchmaschine verständlich. Json nutzen!
  • Produktbewertungen sind von den Nutzern erstellter Content und positive User Signals
  • Bei Varianten wie 1,2,3,4 L sollte man Canonicals nutzen und mit Canonicals auf die Variante mit dem meisten Suchvolumen verweisen.

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  • Bei Sortimentwechsel sollte man die Rankings erhalten und KLAR und DEUTLICH kommunizieren, dass diese Ware nicht erhältlich ist. Alternative Produkte anbieten, mobil nicht relevante Inhalte ausblenden und Vormerkliste anbieten.

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Und wer SEO lernen möchte, der soll zu OBI gehen :-)

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Thema: App-Hijacking: Alternative Suchsysteme fernab von Google nutzen

Gianna Brachetti-Truskawa, stolzes Teammitglied als Senior International SEO Managerin bei der bold ventures GmbH. 

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Ich bin kein Freund von persönlichen Einschätzungen, was den Vortrag anbetrifft. Doch bei diesem Vortrag war der Ausflug in die “APP-SEO” so interessant, dass ich mir eine etwas längere Zusammenfassung nicht verkneifen möchte. Dieser Beitrag ist übrigens mit Hilfe der Autorin selbst oder fast nur noch dank Ihrer Hilfe entstanden. Es war absolut nicht leicht, all die Erkenntnisse zusammenzufassen und so niederzuschreiben.

Was ist App-Hijacking?

Gianna’s Interpretation: Das Ausnutzen von Kernfunktionalitäten fremder Apps, um das beste Nutzererlebnis zu erzielen und dadurch die Aufmerksamkeit für die Marke zu steigern. Funktioniert mit allen Apps, bei denen Nutzer mit bestehenden Inhalten interagieren oder selbst Inhalte bereitstellen können, sofern diese Apps eine Such- oder Filterfunktion haben.

Welche Apps sind für App-Hijacking geeignet?

App-Hijacking funktioniert mit allen Apps, bei denen Nutzer mit bestehenden Inhalten interagieren oder selbst Inhalte (User Generated Content) bereitstellen können, sofern diese Apps eine Such- oder Filterfunktion haben. Diese Apps sind quasi Microsuchsysteme, da die Nutzer in der App wie mit einer Suchmaschine interagieren können.

Warum App-Hijacking betreiben?

Kommt der Haupt-Traffic nicht über Standard-Suchmaschinen wie Google, Bing und Co., oder möchte man sich weniger abhängig von diesen machen, muss man kreativer werden, um auf sich aufmerksam zu machen. Nutzer ‘surfen’ unterwegs öfter in Apps, als wir denken  - nehmen wir mal Instagram, Facebook und Twitter als Beispiel.

Es gilt also herauszufinden:

  • Wo befinden sich Eure Nutzer, wenn sie nicht arbeiten?

  • Welche Apps nutzen sie?

  • Wofür nutzen sie die Apps?

  • Machen sie wirklich alles „über Google“?

Das Ziel von App-Hijacking ist, dass man jenseits von Standard-Suchmaschinen und Werbeanzeigen wahrgenommen wird. Und hier bietet sich die Möglichkeit an, in Apps zu ranken. Es gibt für alles eine App - und Apps sind nachwachsende Ressourcen. Selbst wenn Tinder auf den ersten Blick nicht zu Konzerten passen sollte, oder Runtastic nicht zu Prostatakrebsvorsorge – es wird auf jeden Fall Apps geben, in denen sich Eure Zielgruppe bewegt.

Ist App-Hijacking noch SEO?

Man kann sich darüber streiten, ob es sich hierbei noch um SEO handelt oder nicht. Gianna fasst den Begriff SEO etwas weiter: Optimierung der Nutzererfahrung und Sichtbarkeit in jeglichem Suchsystem.

Und für wen ist App-Hijacking geeignet?

Grundsätzlich kann jeder Publisher Apps als Microsuchsystem für sich nutzen.

Gianna hat sich auf dem SEO-Day Vortrag, um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zu verdeutlichen, auf eine befreundete, jedoch weitgehend unbekannte Band namens Permablond fokussiert. Sie stellte hierzu drei mögliche Apps vor, die Permablond für sich nutzen kann, um mehr Aufmerksamkeit zu generieren.

1. App - Spotify

Spotify ist ein sehr naheliegendes Microsuchsystem für die Band Permablond.

Spotify ist jedoch nicht nur interessant, weil es sich hier um eine Musiksuchmaschine handelt, sondern auch, weil über die Spotify-Schnittstelle Funktionen in anderen Apps genutzt werden können - z.B. in Fitness-Apps, um zum Workout passende Playlisten abzuspielen.

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Wie rankt man in Spotify?

Der Spotify-Algorithmus ist zu komplex um “kurz” umrissen zu werden - eine wichtige Rolle spielt jedoch die Häufigkeit, mit der Songs von Nutzern abgespielt oder in Playlisten gespeichert werden.

Um die Bekanntheit und Klickzahl zu erhöhen, kann man etwa

  • die Songs in beliebten Playlisten mit vielen Followern unterbringen

  • Playlisten zu aktuellen Themen erstellen, spezielle Ereignisse und Trends & eigene Songs unterbringen

  • Playlisten in Artikel einbetten (für Wordpress gibt es z. B. ein Plugin, um Spotify-Playlisten direkt in Inhalte auf der eigenen Seite einzubetten)

2. App - Reddit

Bei Reddit handelt es sich um eine Plattform mit 330 Mio. aktiven Nutzern, auf der man Links oder Beiträge einstellen kann, ähnlich wie in einem Forum. Diese Beiträge können kommentiert und bewertet werden (upvote, downvote). Reddit-Beiträge sind zudem in Google indizierbar.

Wie rankt man in Reddit?

Beiträge ranken u. A. über das Beitragsalter, die Anzahl der Kommentare und Nutzersignale, d.h. up- und downvotes. Die ersten gegebenen Upvotes zählen mehr als später nachfolgende, Downvotes schlagen sich negativ auf das Ranking nieder, usw. Kommentare selbst ranken etwas anders, mehr dazu findet man hier: https://medium.com/hacking-and-gonzo/how-reddit-ranking-algorithms-work-ef111e33d0d9.

Deshalb ist das Ziel, Beiträge zu erstellen und Diskussionen zu animieren, die bei vielen Nutzern gut ankommen. Sehr beliebt, gerade im Bereich Musik: AMA-Sessions – Ask me Anything. Für Permablond wären AMA-Sessions sehr geeignet, beispielsweise: „I am a full-time touring musician, AMA“

3. App - Lovense Remote

Bei Lovense handelt es sich um eine App zur Fernsteuerung von Erwachsenenspielzeug, in der die Nutzer Vibrationsmuster für ihr Spielzeug finden und selbst erstellen können.

Lovense nutzt zudem die Spotify-API, um Playlisten innerhalb der App abspielen zu können, damit das Spielzeug Musikstücke als Vibrationen interpretieren kann. Man kann nach den Songs und nach anderen Playlisten suchen, Playlisten neu anlegen, usw.

Lovense richtet sich somit an eine kleine, aber spezifische Nutzergruppe. App-Hijacking lohnt sich auch in kleineren Apps, da hier die Konkurrenz um einiges geringer ist und die Nutzergruppe ggf. näher an der eigenen Zielgruppe ist.

Wie rankt man in Lovense Remote?

Der Rankingalgorithmus von Lovense Remote ist noch relativ primitiv: Ihr könnt Vibrationsmuster nach Beliebtheit oder Aktualität filtern. Die Beliebtheit entspricht hierbei der Anzahl der Downloads. Der Titel der Vibrationsmuster ist nicht rankingrelevant, aber hilfreich, um zum Download zu animieren.

Für die Band Permablond entstehen hier ganz neue Möglichkeiten um Aufmerksamkeit zu generieren. Über eine speziell auf das Spielzeug ausgerichtete Playlist in Spotify können sie sowohl Spotify als auch die Funktionalität der App optimal ausnutzen, ebenso über das Erstellen wirklich guter Vibrationsmuster, sodass die Nutzer innerhalb der App DAS Erlebnis schlechthin haben. Playlist und Muster können sie dann in einem speziellen Artikel sowie via Social Media einbetten, um mehr Aufmerksamkeit in diese Mikrosuchsysteme zu lenken.

Denkt man das Ganze weiter, könnten sie Erfolg und Misserfolg dokumentieren und auf Reddit eine AMA-Session dazu anbieten.

Gianna hat das bereits getestet und mit Hilfe eines sehr versierten befreundeten Schlagzeugers eine Spotify-Playlist für Lovense erstellt - hier könnt Ihr sie ausprobieren: https://open.spotify.com/user/chilimaera/playlist/1foPzHbNlxfp1fg4xjZzpY?si=lZ9dCxLhTgOCzsRZHaCq2g


iTunes Optimierung: So steigt euer Podcast in den Charts nach oben

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Fabian Jaeckert Suchmaschinenoptimierer mit Leib und Seele om Jaeckert O’Daniel Online Marketing

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Benjamin O’Daniel - Redakteur und Content-Marketing-Manager vom Jaeckert O’Daniel Online Marketing

Haben Sie schon mal etwas von ITUNES Algorithmus gehört? Dass man da was optimieren kann? Man kann mit Podcasts auch marketingtechnisch einiges erreichen. Fabian Jaeckert und Benjamin O’Daniel haben ihren eigenen Content Marketing Podcast für Fortgeschrittene: Content Performance Podcast. Sie haben ihre Erfahrungen geteilt, die sie nach über 70 Folgen gemacht haben.

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  • Die Podcast-Welt ist immer noch sehr überschaubar. Es gibt 550.000 Podcasts weltweit. Davon sind zwar sehr viele Podcasts noch in den Charts, aber nicht mehr aktiv. Allerdings wächst die Podcast-Hörerschaft seit einigen Jahren.
  • Die Verweildauer in ihrem SEO-Podcast ist extrem hoch. Sie liegt bei über 20 Minuten. Zehnmal so viel wie etwa bei einem Blog-Post. Ein Audio-Format ist sehr intensiv und persönlich und löst eine hohe Bindung aus. Er eignet sich super, um eine Community aufzubauen. Viele neue Hörer steigen tief ein und hören auch frühere Folgen.
  • Der iTunes Charts Algorithmus reagiert sehr sensibel und kurzfristig. Man kann innerhalb von Stunden bzw. Tagen in die Top 10 aufsteigen – und genau so schnell wieder absteigen. Der Fokus liegt darauf in den Charts neue, aktuelle Podcasts zu sehen und viel Abwechslung zu bieten. Der iTunes Algorithmus ist praktisch das Gegenteil von Googles Algorithmus, der sich langfristig entwickelt.
  • Der iTunes Algorithmus beruht im Wesentlichen darauf, wie viele neue Abonnenten man generiert. Bewertungen und andere Faktoren scheinen eine untergeordnete Rolle zu spielen. Es gibt keine Algorithmus-Informationen von Apple und kaum Interpretationen von Podcastern oder Agenturen.

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  • Eine spannende Alternative zur „Chart Optimierung“ ist die generische Suche nach Begriffen in den Podcast Apps. Auch hierdrauf kann man optimieren, in dem man im Titel und in der Beschreibung Keywords einbaut.
  • Algorithmus UND den User im Blick zu haben. 
  • Hacks sind: Die Community aktivieren, auch Podcasts zu hören, Gastauftritte in anderen Podcasts, Werbung schalten in anderen Podcasts – und natürlich SEO. Denn so erhält man kontinuierlich neue Hörer in seinem Podcast. 

Fazit:

Die Podcast-Welt wächst. Audio SEO wird früher oder später ein neues Arbeitsfeld für Suchmaschinenoptimierer sein. Wer Audio-Content produziert, muss sich auch Gedanken darüber machen, wie er die Inhalte bekannt macht.

Nein! Kein Fazit! Es gibt hier noch mehr Hintergründe! Ich habe noch ein paar Frage an die beiden gestellt.

Wie viel Traffic hat der Podcast insgesamt gebracht?

Wir haben mit etwa 70 Folgen bisher rund 45.000 Downloads erreicht. Es ist eine kleine Community, die uns aber treu verbunden ist, wie man an den Metriken sehen kann. 

— Fabian und Benjamin

Wie und mit welchen Metriken messt ihr den Erfolg?

Unsere Message: Das iTunes Ranking ist vergänglich. Schaut auf die Content Performance und schafft dauerhafte Werte.

Die durchschnittliche Verweildauer pro Episode von uns liegt bei 25 Minuten. Also deutlich höher als bei einem durchschnittlichen Blogbeitrag. Jeder Hörer hört uns im Monat 1 Stunde und 13 Minuten zu.

Wir nutzen iTunes Podcast Analytics und Podlove Analytics.

— Fabian und Benjamin

Hinweis: Content Performance Link

Was sind die Hacks 3 und 4?

1. Die eigene Community aktivieren, um gut zu starten  

2. Werbung in anderen inhaltlich passenden Podcasts schalten, um neue Hörer zu gewinnen

3. Keyword-Strategie für Podcast-Namen und Podcast-Episoden für die Suchfunktion in Podcast-Apps

4. Evergreen Content, um die Verweildauer zu erhöhen und den Longtail zu stärken

5. Organischen SEO-Traffic in Podcast-App leiten und so dauerhaft die Hörerschaft vergrößern

— Benjamin und Fabian

Einen Extra-Ausblick für SEO von Fabian & Benjamin

Google testet, Audio Ergebnisse in die Suchergebnisse zu integrieren. Außerdem hat Google eine eigene Podcast App auf den Markt gebracht. Damit kann sich die weltweite Podcast-Hörerschaft deutlich vergrößern. Derzeit herrscht noch ein deutlicher Schwerpunkt auf iPhone-User.

Auch Spotify greift an und möchte Podcast-Hörer an sich binden und die Hörerschaft vergrößern. In unserer Folge Audio SEO haben wir das Thema ausführlicher besprochen.


So macht man den Vertrieb in einer SEO-Agentur

Stefan Godulla, Unternehmer und operativer SEO

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Es waren sehr interessante Einblicke für Freelancer, Inhaber und Unternehmer. Nicht nur SEO-Agenturen.

Kunden vs. Unternehmen

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Mindset ist das A und O. Die Grundsätze habe ich für Sie abgeschrieben:

  • 10% sind die Umstände und 90% unsere Einstellung damit umzugehen.
  • Ein Kunde merkt im Gespräch unbewusst, ob Du sicher bist und hinter Deinem Angebot und Deinem Preis stehst.
  • Steigere Deinen persönlichen Wert und sei Dir diesem auch bewusst.
  • Realisiere und honoriere Deine bisherigen Vertriebserfolge (festhalten).
  • Investiere immer wieder in Deine Bildung, so wie heute beim SEODAY!

Prozessoptimierung: Pareto Prinzip, Kunden vorfiltern, Fortschritt statt Perfektion, Aufträge zu deinen Regeln und Konditionen

Kommentar Evgeni Sereda: Fortschritt ist zwar wichtig, doch das hängt stark vom Aufgabenbereich und von der Zielsetzung ab. "Marketingtechnisch" unterscheide ich nach Produkt-Marketing bei dem ich perfektionistisch bin und dem Brand-Marketing bei dem ich stark auf den Fortschritt konzentriere. 

 Vertriebsimpulse in einer Übersicht:

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Ich finde, dass Stefan das gut formuliert hat

  • Hör auf, Dein Honorar zu rechtfertigen, verteidige es!
  • Entferne Dich vom devoten Dienstleister - Deine Regeln!
  • Ein Profi muss nicht handeln wenn sein Wert stimmt!
  1. Überzeugungsarbeit leisten und gesunde Selbsteinschätzung tragen zum Erfolg der Verhandlungen bei.
  2. Leistungen bewerten aber nicht nur aus eigener Sicht, sondern auch aus Kundensicht.
  3. Transparenz ist wichtig - gemeinsame Sprache von Zahlungsziel bis zum After-Sale.

Und am Schluss noch die Checkliste für den ganzen Prozess:

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SEO CODER


R4SEO – Dokumentation, Reproduktion und Kommunikation von SEO-Analyse mit R

Patrick Lürwer - Senior Analyst & Partner bei get:traction

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Patrick Lürwer ist ja ein bekannter R-Script Profi. Er hat schon mehrmals hochinteressante Scripte für die praktische Anwendung veröffentlicht. In seinem live Vortrag zeigte er, wie man reproduzierbare Analysen für die eigene Webseite erstellt und in einer HTML Datei inkl. Graphen auswirft und die Daten sogar per API aus Google Search Console holt. Spannend? get:traction ist eine wahre Schmiede für komplexe, analytische Workflows in Bezug auf SEO.  Dieser Vortrag ist die direkt Verknüpfung zum Vortrag von Jens Fauldrath. Patrick zeigte mehr die Umsetzung und Jens die praktische Nutzung von diesen Analysen.

Was kann dieses Ding?

  • Code-Blöcke lesen den Crawl ein
  • Generieren die Diagramme,  per Abfrage der GSC-API
  • Erstellen beliebige Plots
  • Formatieren den x-beliebigen Text
  • Als Output erstellen eine komplette HTML-Datei

So sieht eine generierte Grafik aus:

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Code-Beispiel und Ausgabe für GSA-Performance und Top-10 URLs nach Impressions.

library(searchConsoleR)
library(googleAuthR) 

options(googleAuthR.client_id = "XXX.apps.googleusercontent.com",
googleAuthR.client_secret = "XXX",
googleAuthR.scopes.selected = "https://www.googleapis.com/auth/webmasters.readonly")

if (file.exists("sc.oauth")) {
gar_auth(token = "sc.oauth")
} else {
gar_auth(new_user = T)
}

gsc_props <- list_websites()
prop <- "https://www.domain.de/"

start_date <- lubridate::floor_date(Sys.Date(), "week") - 6
end_date <- lubridate::floor_date(Sys.Date(), "week")

gsa_data <- search_analytics(siteURL = prop,
startDate = start_date,
endDate = end_date,
dimensions = c("date", "page"),
searchType = "web",
walk_data = "byDate")

agg_gsa <- gsa_data %>%
drop_na(date) %>% 
group_by(page) %>% 
summarise(sum_clicks = sum(clicks),
sum_imp = sum(impressions),
wgt_pos = sum(impressions * position) / sum(impressions))

Sie können die HTML-Datei mit Code-Beispiel exklusiv hier herunterladen.


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Vorteile

  • Eine Anwendung für alles: Datenaggregation, Bereinigung, Generierung der Plots - alles an einem Ort
  • Transparent: Code ist eingeklappt, aber jederzeit sichtbar. Einzelne Schritte sind nachvollziehbar.
  • Reproduzierbar: Man kann die nächsten Crawls genau so einlesen und daraus die Analyse generieren. 
  • Wiederkehrend: Nicht nur Ad-Hoc Analysen, sondern sich wiederholende, zyklische Reports.

Ich habe Patrick noch ein paar Fragen gestellt. Seine Antworten finden Sie weiter unten.

Wie lange dauert so eine Analyse?

Das kommt immer auf den Analysegegenstand bzw. die zu beantwortende Fragestellung an. Führe ich eine einfache Keyword-Analyse durch, kann ich in ein paar Stunden fertig sein. Handelt es sich um eine Crawl-Analyse kann das ein oder mehrere Tage dauern. Ist es eine umfangreiche explorative Datenanalyse, bei der ich am Anfang nicht einmal die Fragestellung kenne, kann sie ein paar Wochen dauern. Regelmäßig besprechen wir dann die Insights und definieren basierend darauf, in welche Richtung weiter analysiert werden soll. Die fundamentalen Analyse-Schritte (Importieren, Transformieren und Visualisieren der Daten) aber bleiben identisch unabhängig davon, ob ich sie in Excel, KNIME, R, Python ode einem anderen Programm durchführe. Hier ist nur wichtg, dass mich das Programm befähigt, die Daten so zu verarbeiten, um meine Fragen zu beantworten.

Wieviel Rechen- bzw. Serverzeit wird gebraucht?

Kommt drauf an: Segmentiere ich bspw. 10.000 URLs, sind es nur Sekunden; sollen mehrere Giga Byte GA- oder GSC-Daten aggregiert werden, kann das natürlich schon einige Minuten dauern. Im Grunde genommen sind die Zeiten aber zu vernachlässigen. Der eigentlich aufwändige Teil ist, den ETL zu definieren. Also die Schritte, die ich benötige, die Date aus allen Quellen zu laden, aufzuräumen und zu verbinden, um mit ihnen arbeiten zu können. Habe ich den ETL erst einmal definiert und benötige für meine Analyse aktuelle Daten, lasse ich den ETL über das Wochenende laufen und kann direkt am Montag erneut in die Analyse einsteigen. Häufig benötigen wir solche manuellen ETLs aber gar nicht, da wir verschiedene Data Piplines haben, die bei jedem Neukunden direkt initialisiert werden. So liegen bspw. die segmentierten GSA-Queries in einer Datenbank, die ich dann jederzeit aus den Analyse-Skripts heraus anfragen kann. Dadurch spare ich mir das ad hoc Abfragen der Daten via API und das anschließende Segmentieren.

Welches Wissen braucht man, um so eine Analyse zum Laufen zu bringen?

Man muss wissen, was man da analysiert. Kenne ich mich in der Domäne nicht aus, kann ich auch mit den besten Daten keine Insights generieren, weil ich nicht einmal die richtigen Fragen stellen kann. In meinem Vortrag geht es aber weniger um eine konkrete Analyse, als vielmehr um ein Tool - in diesem Fall R - mit dem ich Analyse-Prozesse umsetzen kann. Um die Frage unter diesem Aspekt zu beantworten: Man muss natürlich R können.

— Patrick Lürwer

Für welche Größe von Seiten ist diese Analyse sinnvoll?

Für jede - allerdings zielt die Frage etwas an dem eigentlichen Thema meines Vortrags vorbei. Mir geht es im Vortrag weniger darum, eine konkrete Analyse vorzustellen, sondern vielmehr darum, wie ich diese umsetzen kann. Ich beschreibe also weniger ein konkretes, herzustellendes Produkt, sondern den Werkzeugkasten, den ich dazu benutzen kann. Was dann mit den Werkzeugen gebaut wird, ist schlussendlich jedem selbst überlassen. Wen es aber interessiert, wie eine Crawl-Analyse bei mir aussieht, findet unter https://www.gettraction.de/r4seo einen Blogpost, in dem ich exemplarisch ein Framework für eine Analyse mit R beschreibe.

— Patrick Lürwer

Der Link zum Blog: https://www.gettraction.de/r4seo

Woher kommt dieser Crawl?

Das spielt keine Rolle. Der Crawl steht in meinem Vortrag auch nur stellvertretend für jede beliebige Datenquelle, die die Grundlage einer Analyse bildet. Sei es, dass ich mir Crawl-Daten über die Audisto-API ziehe oder Logfiles via FTP hole. Der Import ist nur der erst Schritt einer jeden Analyse und kann meistens ohne größeren Aufwand angepasst werden. Je nach Datenquelle ist das Aufräumen der Daten dann der wirkliche Zeitfresse. Daher auch die Faustformel: 80% der Zeit geht für die Datenbeschaffung und -aufbereitung drauf, nur 20% für die tatsächliche Analyse. Der Vorteil von RMarkdown ist unter dem Aspekt dann, dass ich den ETL nicht jedes mal neu manuell durchführen muss. Habe ich ihn einmal im Skript programmiert, kann ich ihn jederzeit auf neue Daten anwenden.

— Patrick Lürwer

Tipp von Evgeni Sereda: Bei SEMrush hat man die sehr nützliche Funktion in Site Audit (Onpage Optimierungs Tool). Man kann sogar die historischen Vergleiche zwischen den Crawls in .xls oder .csv exportieren. Damit kann man den Fortschritt der Optimierung sehr schön mit den Ranking-Daten kombinieren. Oder, man nutzt unser My Reports (Meine Berichte) Tools zum Erstellen und automatischen Versenden von Berichten.


The Need for Speed: Performance Optimierung am Limit, die 2018 Edition

mit Bastian Grimm, Director Organic Search bei der Peak Ace AG

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  • Perfomance = User Experience. Das ist die Kernaussage von Bastian.
  • Wie man auf dieser Grafik sehen kann, wurde eine Studien über den Stresslevel durchgeführt, den man empfindet, wenn man bestimmten Tätigkeit nachgeht. Daraus ergab sich u. a., dass einen größeren Stress empfindet, wenn man mobil auf das Laden einer Seite warten als, wenn man einen Horrorfilm anschaut.

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Mein Kommentar: Kann ich zustimmen. Ich verlasse oft die Seiten, die ewig zum Laden brauchen oder mit Popups überladen sind. Sie sind es meiner Zeit einfach nicht wert.

  • Page Speed ist ein Rankingfaktor und hat einen direkten Einfluss auf die Absprungrate.
  • Mobile-Index heißt nicht, dass man Desktop komplett außer Acht lassen muss.

Mein Kommentar: Anbei die Checkliste von Bastian zum Abschreiben:

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  • Images optimieren mit WEBp (mit Beschränkungen), FLIF, BPG, JPEG-XR

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  • CDN – Latenzzeiten testen
  • Custom Fonts: Asynchrones Laden kann Probleme verursachen- Lösung: Fall-back Fonts möglichst identisch zu der gewünschten Schriftart wählen
  • Super Tipp: in CSS @font-face finden und font-display: optional hinzufügen
  • First Meaningful Paint (FMP) – Hero Element Timing: Anschauen, Testen und optimieren

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  • Richtig messen mit GA (Track Paint Times), Chrome Dev Tools – Perfomance ß Profiling (Frames)
  • Neuster heißer ScheXXß von Google: FID First Input Delay. Kurzum. Es ist die Zeit, von der ersten Interaktion des Besuchers mit Ihrer Seite (Click etc.) bis zur Reaktion des Browsers darauf.

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  • Zukunftsmusik: Element Timing API – zeigt den Entwicklern, wann das erste Bild  zum 1. Mal geladen wurde.

Mein Kommentar: Critical Rendering Path: Hier muss man Bastian zugehört haben. Viele Details, aber ich habe eine Zusammenfassung für Sie.

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  • Die Hauptfrage – Macht all der Aufwand überhaupt Sinn? Bsp. Wordpress

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FAZIT

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  • AMP – dem Durchschnittsuser ist es egal. Er sieht es eh nicht.
  • AMP ist so schnell wie Google das sagt. Nur der erste Request ist wirklich schnell. Ausnahme (PWAMP)

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  • Fazit: Kümmern Sie sich zunächst um die Performance Ihrer Webseiten.

Bonus: Predictive JS extrem schnell. Hier einfach bei Bastian anfragen.

SuperBonus: Für alle Speedjunckies: Wie man den coolen Content schreibt und schnell laden lässt erfährt man direkt bei Peak Ace for free: https://www.pa.ag/de/recap-content-marketing-seo-meetup/

MegaBonus: Wer die Webperfomance von Grund auf lernen möchte und das beim Bastian persönlich, der kann es absolut kostenlos und ohne SMS bei SEMrush Academy machen. Wir haben es extra für Sie aufgenommen und Bastian spricht langsamer als sonst :-) 34 vollständige Lektionen auf eine sehr verständliche Art und Weise erklärt.Es ist auf Englisch, denn die Nachfrage nach so einem Kurse war auch auf der anderen Seite der Atlantik. Jetzt kostenlos bei SEMrush Academy teilnehmen!


Und plötzlich war das Ranking weg

Lars Weber, Online Marketing Experte von berlinaten.de

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Blackhat-SEO heute:

Traffic Umverlagerung

oder

Webseiten & Brand zu schädigen

Vorgehensweise Traffic-Umverlagerung:

1.Content-klau/entnahme von verschiedenen Seiten
2.Aufbereitung bzw. neu mixen des Contents (Textpassagen)
neuster Trend (Spinning)
3.Online Stellung des Contents auf Expired Domains oder kostenlosen Domains (meist keine Web 2.0 Seiten)
4.Weiterleitung des Besuchers auf gewünscht Zielseiten

Zielseiten sind: Dating / Sex Seiten oder Fake Shops

Vorgehensweise Webseiten-Schädigung:

1.Negative Links
2.Cloaking Links - Versteckte Inhalte durch Cloaking
3.Near Duplicate Content Farmen
4.Verlinkungen von Duplicate Seiten mit Viren
5.Seitenweise Content Klone
6.Gesplitterte Content Nutzung

Zielseiten sind: Dating / Sex Seiten, Fake Shops, Gewinnspielseiten

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Webseiten-Clon

  • Traffic Generierung durch Anpassung von Meta Title und Content als Brückenseite für Dating Seiten
  • Was passiert: Besucher sucht longtail Keyword bei Google und wird weitergeleitet auf Datingseite….
  • Diese Art der Seiten Typen wurden inzwischen mehrfach modifiziert und weiterentwickelt.

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Lösung:

  • Zentrale Registrierungsstelle anschreiben
  • Google Spam Meldung

Andere Clontechnicken: Brückenseiten

  • Content wurde von der Startseite entnommen und zusammen gewürfelt mit anderem Content
  • Brückenseite war pawn.ingerdk.de
  • Brückenseite war mit über 100 Suchergebnissen und Seiten im Index

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Lösung:

  • Normale Anschreiben an Hoster oder Domainverwaltung werden nur langsam, verzögert oder gar nicht bearbeitet.
  • Bei ausländischen Domains kann dieses teilweise schwierig werden.

Lösungsweg

  • Spam Mitteilung an Google
  • Rechtsanwalt Schreiben an Registrar

Reaktion von Google

  • Zuerst wurde der Fake-Shop aus dem Index genommen
  • Danach die Suchergebnisse für barf-arlam.de rund um pawn.ingerdk.de gesäubert
  • Anschließend war der Fake-Shop aus dem Netz
  • pawn.ingerdk.de hat danach Linkziele auf andere Fake-Shops geleitet
  • Danach war pawn.ingerdk.de aus dem Index entfernt
  • Derzeit warten wir darauf, dass dem Domain Inhaber von pawn.ingerdk.de die Domain entzogen wird. (Durch Anwaltsschreiben an Denic)

Es wurden weitere Beispiele und Techniken gezeigt.

Die Learnings:

  • Regelmäßige Kontrolle des Contents und der Sucheinträge rund um seine Marke und Webseite.
  • Es geht hier nicht nur um das Ranking, sondern auch den Trust und das Branding was man verlieren kann.
  • Konsequentes Handeln gegen Fake-Shops – Damit nicht noch mehr Vertrauen der User in kleine und unbekannte Webshops verloren geht und die großen Shop und Marktplätze immer weiter gewinnen.

Nur die nachhaltige Spam-Bekämpfung hilft, denn diese geht den Spammern ans Geld!


Segmentierung 2.0: Von Pogo Sticking bis über sequentielle Segmente

Alexander Holl, Gründer und Geschäftsführer von 121watt.de

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  • Segmentierung ist heutzutage das A und O
  • 5 Regeln der Segmentierung

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Analyse des Traffic Mix

  • Man stellt fest, dass google/cpc besser als google/organic konvertiert. Warum?
  • Nun, man schaut sich diese Bild an, um festzustellen, dass Search Intent sich stark unterscheidet.

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  • Sequentielle Segmente: Kette der Seitenaufrufe
  • Gefolgt von: oder Unmittelbar: Diese Einstellungen lassen die Kette genau bestimmen.
  • Damit kann man sehr schön die Effekte von Marketingaktivitäten messen.

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  • Weitere Beispiele: Startseite - Produktseite - Startseite (nicht das richtige Produkt? Vorher auf der Suchseite gewesen?)

Nur wenn man richtig misst und die richtigen Kennzahlen verwendet, nur dann kommt auch der richtige Ergebnis.

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  • Brand ist die neue SEO!
  • So könnte Segmentierung je nach Channel aussehen. Achten Sie auf die Channeltypen.

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  • Dann kam die große und berechtigte Warnung! Default Channel NUR IN EINER TESTANSICHT zu überschreiben.

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Automatisierte Textgenerierung durchgespielt – Content Skalierung für SEO nutzen

Felix Wunderland, AX Semantics

Mit AX Semantics erstellt man einen von der Maschine generierten Content. Wie man so einen Text erstellt, erklärte Felix in seinem Vortrag. Achtung! Sehr komplex!

  • So sehen Produktdaten in einer Excel / CSV Tabelle aus. Normalerweise kommen solche Daten direkt aus der Datenbank des Shops.
  • Aus zwei bis drei Datenpunkten in so einer Datenbank kann man einen Satz schreiben. Je mehr Datenpunkte desto ausführlicher kann man Etwas zu bestimmten Themen sagen.

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Ablauf bei der Automatisierung der Textproduktion:

  • Datenimport via API und Dateninterpretaton. Hier ist es schon möglich zu erkennen welche Daten beschrieben werden sollten (Anzahl) und welche relevant sind.
  • Regelwerk kommt weiter unten. Hier erklärt man der Software wie sie Daten interpretieren soll
  • Text. Der Software man in meinem Sprachstil springt bei, nach welcher Regel welcher Text ausgespielt werden soll. Satzvarianten und Synonyme können hinterlegt werden für Einzigartigkeit.
  • Export über API direkt in den Shop. Sofort online.

Einblick in das Regelwerk

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Eine sehr zeitsparende Lösung für Produktbeschreibungen Generierung entsteht.

  • Grammatik ist der Schlüssel. Computerlingustik in 110 Sprachen sind derzeit möglich. Keine Übersetzung sondern komplettes Neuschreiben!

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Kommentar Evgeni Sereda: Zum Thema automatische Contenterstellung oder doch lieber per Hand habe ich einen Artikel mit Meinungen von 18 SEO Day Speakern auf SEMrush Blog veröffentlicht. Hier lesen.

Ein Recap von OMT finden Sie hier.

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Hallo Evgeni, vielen Dank, toll. Schreibt Ihr auch ein Recap zur SEOkomm jetzt in Salzburg, kann leider nicht hin? Viele Grüße Dennis
Evgeni Sereda
Hallo Dennis!
Es freut mich, dass es immer mehr Leser gibt :-)
Ich hoffe sehr, dass es zeitlich bei mir klappt. So ein Recap kostet wirklich viel Zeit.
Liebe Grüße
Evgeni
Alexander Holl
Super sehr ausführlicher Recap. Danke Evgeni
Evgeni Sereda
Alexander Holl
Bitte schön!
Fionn Kientzler
Danke Evgeni für den super Recap!
Evgeni Sereda
Fionn Kientzler
Danke Fionn!

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