Wie du die richtigen Inhalte für deine Facebook-Strategie findest

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Wie du die richtigen Inhalte für deine Facebook-Strategie findest

Chris Dippold
Wie du die richtigen Inhalte für deine Facebook-Strategie findest

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Erst jüngst hat Facebook den Newsfeed-Algorithmus geändert – mit dem Ziel, mehr „bedeutungsvolle Interaktionen“ zurück in das soziale Netzwerk zu bringen. Ohne Frage: Einen maßgeblichen Anteil an den Interaktionen der User tragen die Inhalte. Nur interessanter Content, der zum Kommentieren, Diskutieren und Teilen anregt, bleibt langfristig für die Nutzer interessant. Doch wie ist es möglich, eine individuelle Facebook-Strategie zu finden, die zur eigenen Seite und den Bedürfnissen der User passt?

1 Die eigene Positionierung und die Zielgruppe analysieren

In aller Regel ist es interessant, sich zunächst über die eigene Facebook-Seite Gedanken zu machen. Welches Ziel soll mit der Bespielung von Social-Media-Kanälen und insbesondere mit Facebook erreicht werden:

  • Die Sichtbarkeit der eigenen Marke, der eigenen Person oder des eigenen Unternehmens zu steigern?
  • Mit den Kunden in einen engen Dialog zu treten?
  • Unterhaltung zu bieten?

Im besten Fall gehen alle Punkte Hand in Hand. Nur wer bekannt ist, Entertainment bietet und einen guten Kundenkontakt pflegt, kann Interessenten und somit auch Kunden langfristig binden. Im weiteren Schritt – gerade im Hinblick auf E-Commerce – wird so auch mehr verkauft. Denn: Zufriedene User kommen wieder.

Im gleichen Zuge sollte auch die Zielgruppe näher in den Fokus gerückt werden. Demografische Daten, wie Alter, Geschlecht, Wohnort, sowie Interessen und Neigungen sind wichtige Indikatoren, um sich ein Bild von (potenziellen) Kunden machen zu können. Im nächsten Schritt stehen erste Überlegungen zu den Inhalten an: Was könnte meine Zielgruppe interessieren?

Interessant ist auch ein Blick in diverse Facebook-Gruppen, wo relevante Themen, die auch die eigene Seite betreffen, diskutiert werden. So wird es noch einmal einfacher, die eigene Zielgruppe und ihre Wünsche und Bedürfnisse näher kennenzulernen.

2 Welcher Content kommt wirklich bei Facebook an?

Auch wenn es trivial klingt, sollte im Zuge einer Content-Strategie für Facebook auch das Format der Plattform betrachtet werden. Facebook ist ein soziales Netzwerk, das auf Aktualität und „schnellen“ Inhalten basiert, die beim Scrollen durch den Newsfeed ins Auge fallen.

Lange Texte und ausführliche Inhalte werden meistens nicht zu Ende gelesen, gesehen oder gehört. Kurzer, eindringlicher Content, der die Aufmerksamkeit erregt, ist in Abhängigkeit zur Zielgruppe oftmals fruchtbarer. Sinnvoll ist es zudem, Bewegtbilder – also Videos – mit Untertiteln zu versehen, denn viele User sehen sich Clips ohne Ton an. Auch ein Blick in die Facebook-Richtlinien und -Empfehlungen schadet niemals.

3 Die Seiten der Mitbewerber evaluieren

Stehen die Überlegungen zur eigenen Positionierung, zur Zielgruppe und zu allgemeinen Facebook-Trends, darf nun über den Tellerrand geblickt werden: Welche Facebook-Seiten sind Best-Practice-Beispiele? Welche Mitbewerber machen einen besonders guten Job – und warum eigentlich? Die Mitbewerberanalyse kann sowohl über spezifische Tools als auch mithilfe von simpler Recherche erfolgen.

Wichtig ist hierbei, die Social-Media-Strategie von Mitbewerbern zu evaluieren. Es gilt eben nicht, zu kopieren, sondern Stärken und Schwächen herauszuarbeiten und die Erkenntnisse in die eigene Content-Kreation einfließen zu lassen. Nur authentische und individuelle Inhalte, die maßgeschneidert für die jeweilige Seite sind, kommen bei den Nutzern gut an.

4 Eigene Inhalte schaffen, die überzeugen

Wenn es nun darum geht, Content für die eigene Facebook-Seite zu produzieren, können Auswertungen und Evaluierungs-Maßnahmen die Arbeit erleichtern. Vor allem die Erkenntnisse aus der Mitbewerber-Analyse sind Gold wert. Dennoch stehen bei der Schaffung von relevanten Inhalten immer die eigenen Kunden und deren Interessen im Fokus.

Wer bereits Erfahrungen mit seinen Followern gesammelt hat, kann auf diesem Wissen aufbauen. Während einige Seiten davon profitieren, Fachartikel und weiterführende Infos in den eigenen Newsfeed zu integrieren, kommt diese Strategie bei den Followern anderer Seiten überhaupt nicht an.

Es ist also sinnvoll, den Usern Altbewährtes und neue Inhalte in einem abwechslungsreichen Content-Mix zu präsentieren. Relevante KPIs und simple Reaktionen wie Gefällt-mir-Angaben, Kommentare und sonstiges Feedback sollten unbedingt ausgewertet werden. Nur, wer veröffentlichte Inhalte laufend analysiert, weiß, wie diese der Zielgruppe gefallen oder eben nicht. Achtung: Ausnahmen bestätigen die Regel – es lassen sich zwar Trends ablesen, jedoch ist nichts in Stein gemeißelt, denn wie Content ankommt, hängt immer auch von der jeweiligen Stimmung der User ab und ist nicht selten situationsbedingt.

5 Content-Planung erleichtert die Arbeit

Auch hier macht’s der Mix: Facebook lebt von Unmittelbarkeit. Oft sind Schnappschüsse oder spontan aufgenommene Live-Videos besonders beliebte Inhalte. In solchen Fällen kommt es weniger auf Perfektionismus und die optimale Vorbereitung an, denn auf einen lebensnahen Beitrag.

Trotz aller Spontaneität bietet es sich an, zumindest mit einem groben Content-Plan zu arbeiten. Das muss nicht zwangsläufig ein minutengenauer Redaktionsplan sein, der haargenau ausgearbeitet ist. Je nachdem, wie viele Instanzen an der Freigabe eines Posts beteiligt sind, können mehr oder weniger schnelle Postings realisiert werden. Gut ist es, einige relevante Daten auf dem Schirm zu haben und diese entsprechend vorzubereiten. Dazu zählen:

  • Feiertage
  • Wichtige Messen und Events
  • Jubiläen

Immer sinnvoll ist es, den Redaktionsplan auf den eigenen Business-Turnus abzustimmen. Zum Beispiel ist gerade im E-Commerce die Vorweihnachtszeit ein relevanter Zeitraum für wichtige, verkaufsfördernde Inhalte. Dennoch gilt: Interessenten wollen das gesamte Jahr über unterhalten werden – und hierbei kommt es auf ansprechende, individuelle und nicht nur werbliche Inhalte an.

Im Webinar werden wir näher darauf eingehen, welche Inhalte für deine Facebook Seite wichtig sind, wie du mithilfe von SEMrush neue Daten und Inspirationen bekommst, sowie in einer Live-Analyse auch Feedback zu bestehenden Facebook Seiten geben. Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung! Ich freue mich auf eure Teilnahme!

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Chris Dippold ist Digital Native und Kaufmann für Marketingkommunikation. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit Social Media Marketing und berät Unternehmen, wie sie auf Facebook und Instagram mit einer nachhaltigen Strategie bekannter und erfolgreicher werden.
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