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SEMrush Studie: Die 11 häufigsten SEO Onsite Fehler

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SEMrush Studie: Die 11 häufigsten SEO Onsite Fehler

Evgeni Sereda
SEMrush Studie: Die 11 häufigsten SEO Onsite Fehler

Die meisten Webmaster achten zu wenig auf die Onsite-Optimierung oder haben keine ausreichenden Kenntnisse. Deswegen haben wir uns die Mühe gemacht und zu diesem Thema eine globale Auswertung erstellt. Dafür haben wir realen Daten herangezogen, mehr als 100.000 Domains und ca. 450 Millionen Seiten mit Hilfe von SEMrush’s Site Audit Tool analysiert und die 11 häufigsten Onsite-Probleme identifiziert. 

Elena Terenteva hat die Ergebnisse der Studie ausgewertet und auf Englisch veröffentlicht. Wir haben die Auswertung auf Deutsch auf Basis ihrer Analyse gemacht.

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Damit es nicht nur bei den Ergebnissen bleibt, haben wir jedes Problem erklärt und kurze Tipps zur deren Lösung formuliert. Für die, die es gerne visualisiert mögen, wurde von uns eine übersichtliche Infografik erstellt:

1. Duplicate Content

Google definiert Duplicate Content als "umfangreiche Contentblöcke, die anderem Content auf derselben oder einer anderen Domain entsprechen oder auffällig ähneln". Laut der SEMrush Studie haben 50% der Webseiten Duplicate Content. Somit tritt dieses Problem besonders häufig auf und befindet sich auf Platz 1.

In der aktuellen Google Q&A session wurde darauf hingewiesen, dass es keine Duplicate Content - Penalty gibt. Beim Duplicate Content kann der Webmaster nicht mehr entscheiden, welche Seite ranken sollte und welche nicht, welche eine Landingpage ist und welche für die Besucher erstellt wurde.  Außerdem ziehen die Suchmaschinen die Seiten vor, die einen einzigartigen Content anbieten.

Kurze Tipps und Lösungsansätze:

  • Gleiche Seiten zusammenfügen oder Duplikate löschen;
  • „rel=canonical“ Tag nutzen, wenn keine technischen Eingriffe möglich sind;
  • 301 Redirect nutzen;
  • „noindex“ Metatags;
  • Disallow in robots.txt;
  • Google Search Console (Parametereinstellung).

Wichtig: Die Punkte sollte man nicht miteinander kombinieren.

Weitere Tipps:

  • Die korrekte Schreibweise der Links ist wohl die häufigste Fehlerquelle. Wenn man in der Search Console die Hauptdomain ohne „www“ ausgewählt hat, so muss auch bei der internen Verlinkung die Adresse ohne "www" angegeben werden. Noch besser, man verwendet die relativen Pfade.
  • Man sollte keine Texte von anderen (Zitate ausgenommen) kopieren. Die Inhalte müssen einzigartig und kein Plagiat sein.

2. Fehlende Alt Tags oder nicht vorhandene Bilder

Bilder ist ein wichtiger Teil des Content Marketings. Sie sind auch ein Bestandteil der SEO-Strategie. 

45% aller Seiten haben keinen oder einen leeren Alt Tag. Bei 10% der Seiten sind die Bilder nicht vorhanden.  

Alt Tags werden dazu benutzt, eine alternative Beschreibung des Bildes anzuzeigen, falls dieses nicht geladen werden konnte. Alt Tags beeinflussen die Bildersuche, wo sie nur einer unter den vielen Rankingfaktoren sind. Das ist der Grund, warum man die Keywords in die Alt Tags einbauen sollte.  Außerdem können sich die nicht vorhandenen Bilder im Falle eines Online-Shops negativ auf die Conversionsrate auswirken. 

Kurze Tipps und Lösungsansätze:

  • Alt-Tags automatisch generieren oder manuell schreiben lassen;
  • Ständig nach fehlenden Bildern scannen (wichtig bei Online-Shops);
  • Je nach CMS Plugins, Addons etc. nutzen.

3. Title Tag

Der Title Tag liefert Suchmaschinen die Informationen über das Thema der Seite. Google nutzt ihn aktiv um die Relevanz der Seite zur Suchanfrage festzustellen. In der Praxis wird der Inhalt des Tags sehr oft als Überschrift in den Suchergebnissen anzeigt. An dieser Stelle sollte man die Gewichtung des Title Tags im Algorithmus weder über- noch unterschätzen oder den Title Tag nur mit Keywords füllen. 

Die Ergebnisse der Studie zeigen die 4 häufigsten Fehler im Title Tag:

  • 35% der Sites hatten doppelte Title-Tags;
  • 15% zu lange Title-Tags;
  • 8% überhaupt keine Title-Tags;
  • 4% zu kurze Title-Tags.

Der Title Tag ist einer der wichtigen Faktoren fürs Ranking und hat Einfluß  auf die CTR in den Suchergebnissen.

Ein Paar Tipps und Lösungsansätze:

  • Bei den doppelten Title Tags liegt die Ursache oft beim Duplicate Content (siehe 1. Punkt);

  • Title Tags sollte man nicht zu kurz (z.B. ein Wort) und nicht zu lang (über 70 Zeichen Desktop, Mobile kann weniger sein) schreiben;
  • Aussagekräftige und relevante Title Tags schreiben;
  • Das Hauptkeyword sollte nah am Anfang des Title Tags stehen.

Site Audit

4. Meta Descriptions

Dieser Metatag beschreibt den Inhalt der einzelnen Seite. Er sollte nicht länger als 160 Zeichen sein. Bei Blogs kann die Länge wegen dem Artikeldatum und bei einigen Sprachen wegen der Breite der Buchstaben kürzer ausfallen. Meta Description wirkt sich direkt auf die CTR aus und hat keine wirkliche Bedeutung für das Ranking. 

Laut SEMrush Studie hatten 30% der Seiten doppelte Descriptions und bei 25% der Seiten gibt es gar keine Descriptions. SEMrush’s Site Audit Tool zeigt die Ergebnisse zu diesem und anderen Fehlern schnell und übersichtlich.  

Weitere Tipps und Lösungsansätze:

  • Bei den doppelten Descriptions wie bei den doppelten Title-Tags verfahren;

  • Die Descriptions nicht länger als 160 Zeichen schreiben (inkl. Leerzeichen);

  • Eine interessante und relevante Beschreibung der jeweiligen Seite erstellen;

  • Die Keywords sind in der Beschreibung nicht nötig.

5. Tote Links

Bei den Webseiten, die stetig wachsen, können sich die toten Links zu einem großen Problem entwickeln.  Das Problem wird noch größer, wenn es viele tote Links sind und die 404-Seite nicht richtig eingerichtet ist. 

Laut SEMrush Studie haben 35% der untersuchten Seiten Tote interne Links, wobei 70% von diesen sind 404-Links. Bei 25% der Webseiten sind die ausgehenden Links fehlerhaft.

Tote Links wirken sich eindeutig negativ auf die Besuchererfahrung aus. Keiner möchte beim Klicken auf einen Link feststellen, dass die Seite nicht existiert. Auch können sie sich negativ auf die Verteilung von Linkjuice auswirken. Linkjuice ist ein Sammelbegriff für die Linkstärke und ist eines der Faktoren für die Berechnung der Relevanz der Seite. So kann eine nicht verlinkte Seite auch nicht indexiert werden. 

Kurze Tipps und Lösungsansätze:

  • Die Webseite regelmäßig crawlen und alle 404 Fehler beheben;
  • Auf die korrekte Schreibweise der Links achten;
  • Bei 50X Fehlern den technischen Support kontaktieren;
  • SEMrush Site-Audit nutzen um schnell alle Problemfelder zu identifizieren.

6. Niedriges Text zu Code Verhältnis

Das Text zu Code Verhältnis zeigt das Verhältnis von Textinhalt zu Quellcode auf einer einzelnen Seite. 

28% aller untersuchten Seiten haben ein zu niedriges Text zu Code Verhältnis. 

Ein niedriges Text zu Code Verhältnis hat keine direkte Auswirkung auf das Ranking der Seite. Es kann jedoch ein mögliches Signal für den sauberen Code, die Benutzererfahrung und Relevanz sein. Denn ein mehr Text hat ein besseres Verhältnis zur Folge und theoretisch eine höhere Wahrscheinlichkeit für die Relevanz zur Suchanfrage des Besuchers. 

Allerdings, sollte man dieses Problem nicht überbewerten. Zum Beispiel haben die Online-Shops oft ein sehr niedriges Text zu Code Verhältnis und das wirkt sich nicht auf deren Rankings aus.

Kurze Tipps und Lösungsansätze:

  • Quellcode überprüfen. Am besten mit dem W3C-Validator;

  • Manuell die Inhalte auf den Seiten überprüfen. Das kann sich positiv auf die Nutzererfahrung und somit wahrscheinlich auch auf die Conversionrate auswirken.

7. H1 Überschrift

20% der analysierten Webseiten haben mehrere H1 Überschriften innerhalb einer Seite. Bei den anderen 20% fehlen die H1 Überschriften und bei 15% Titel Tag und H1 auf einer einzelnen Seite identisch.

Die h1-Überschrift ist ein Struktur- und Auszeichnungselement für den Inhalt auf einer einzelnen Seite. H1 Überschrift ist einer der möglichen Faktoren der Suchmaschinen, um die Relevanz des Dokuments zur Suchanfrage festzustellen. Auch für die Besuchererfahrung ist sie ein wichtiger Element, da der Besucher sie oft als Erstes sieht.

Kurze Tipps und Lösungsansätze:

  • Keine reinen SEO-Überschriften schreiben;
  • Die Überschriften für die Besucher klar und verständlich schreiben;
  • Keywords sind erlaubt, jedoch kein Muss;
  • Nach Möglichkeit nur eine H1 Überschrift pro Seite verwenden
  • H1 Überschrift und Title Tag sollen idealweise ähnlich sein (identisch ist auch kein Problem)

8. Zu niedrige Anzahl an Wörtern

Diese Metrik zählt die Anzahl der Wörter innerhalb einer Seite. Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass ca. 18% der Webseiten auf einigen einzelnen Seiten eine zu niedrige Anzahl an Wörtern haben.

Die Frage hier, die wahrscheinlich auch für das Panda-Update relevant ist, ob die Anzahl der Wörter auf den meisten Seiten einer Webseite zu niedrig ist oder nicht. Wenn dies der Fall ist, kann es ein Hinweis auf die mindere Qualität der gesamte Webseite sein. Sollte es in einem gesunden Verhältnis zu der Gesamtanzahl der Seiten stehen, so braucht man sich keine Sorgen zu machen. Allerdings, bleibt immer noch die Frage, ob man dem Besucher doch nicht mehr an relevantem Content zur Verfügung stellt.

Kurze Tipps und Lösungsansätze:

  • Einene guten und relevanten Content erstellen
  • Am besten über ein Thema und nicht über alle Themen schreiben
  • Die Texte nicht künstlich durch Füllwörter aufblähen

9. Zu viele ausgehenden Links auf einer einzelnen Seite

Wie die Überschrift schon sagt, es geht um die Gesamtzahl aller ausgehenden Links auf einer einzelnen Seite. Die Anzahl der Links hat Auswirkung auf den sogenannten Linkjuice. Vereinfacht gesagt: Je mehr Links auf einer Seite sich befinden umso weniger an Link juice wird an die einzelnen verlinkten Seiten weitergegeben.

15% der Webseiten haben zu viele ausgehenden Links auf einer einzelnen Seite. 

Früher hat Google in seinen Guidelines maximal 100 Links empfohlen. Heutzutage ist diese Richtlinie nicht mehr relevant. Wenn die gesamte Site nicht als ein Spam-Projekt geschaffen wurde und die Links strukturiert sowie aus Gründen der Besuchererfahrung platziert wurden, hat man nichts zu befürchten. Es bleibt also eine Frage der vernünftigen Nutzung der Links.

Kurze Tipps und Lösungsansätze:

  • Die Seiten mit zu vielen Links (über dem Durchschnitt) überprüfen;
  • Nicht selten sind es technische Fehler;

  • Oft sind es doppelten Links (oben im Menü und unten im Footer).

10. Inkorrekte Sprachdefinition

Wie unsere Studie zeigt, haben 12% der untersuchten Webseiten entweder eine falsche oder gar keine Angabe der Sprache gemacht. Mit der Sprachdefinition im <head> Bereich der Webseite gibt man den Suchmaschinen einen Hinweis auf die Sprache der Webseite oder eines einzelnen Dokumentes. Es gibt wie die W3C Deklaration <html lang="en"> so auch das von Google annonciertes hreflang-Attribut. Diese Angaben sind insbesondere dann wichtig, wenn man eine Webseite mit vielen internationalen Inhalten betreibt. Fehlen die Angaben, versucht die Suchmaschine die Sprache automatisch zu erkennen. 

11. Permanente (301) und temporäre (302) Weiterleitungen

Die Weiterleitung ist für die Suchmaschinen ein Signal, dass die Seite nicht mehr unter der alten, sondern unter der neuen Adresse zu finden ist. 

301-Weiterleitung ist permanent. 302-Weiterleitung ist temporär.

Wenn Sie die 302-Weiterleitung nutzen, so ist es für Google ein Signal, dass sie zeitlich begrenzt ist. Das hat dann zur Folge, dass die alte Adresse der Seite aus dem Index nicht entfernt und die neue Seite gar nicht indexiert wird. 

Auch wenn es zahlreiche Diskussionen zum Thema 302-Weiterleitungen gibt. Gehen Sie auf einen Nummer sicher! Nutzen Sie nur und ausschließlich die 301-Weiterleitungen, wenn die Seite wirklich für immer umgezogen ist.

Fazit:

Es gibt immer noch sehr viele Webseiten, die von kritischen Onsite-Fehlern betroffen sind. 

Sollte auch Ihre Webseite von einem oder mehreren der oben beschriebenen Fehlern betroffen sein, so wissen Sie jetzt um was es geht, welche Auswirkungen es hat und was man dagegen machen kann.

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! 

Site Audit

Online marketing Experte bei SEMrush
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Dein Kommentar

Noch 2000 Zeichen
Hallo und vielen Dank für die Analyse und die prinzipiellen Abhilfemassnahmen. Doch genau hier setzt auch meine Kritik an. Häufig bleibt der Artikel unpräzise, denn es wird nur von "zu viel" oder "zu wenig" geschrieben, konkrete Zahlen(verhältnisse) fehlen leider.
Grüße
Thomas Fengler
Evgeni Sereda
IT-SERVICES FENGLER
Hallo Herr Fengler!
Ich erkläre Ihnen gerne wieso konkrete Zahlen nicht immer möglich sind. Wir haben eine riesige Datenmenge analysiert. Da muss man zwangsläufig mit Clustern arbeiten, gruppieren etc. Die Gruppen (Fehler), die wir gebildet haben, versuchten wir so genau wie möglich festzusetzen. Da es relativ viele "statistischen Ausreiser", Sonderfälle und andere gab, mussten wir unsere zunächst sehr harten Kriterien ausweichen, damit wir möglichst viele Fälle abdecken, ohne dabei ungenau zu sein. Mir tut es leid, dass Sie das so emfpinden. Ich nehme Ihre Anmerkung für unsere zukünftigen Artikeln zur Kenntnis und hoffe, dass die Lösungsvorschläge für Sie nützlich waren.
Evgeni Sereda
Sehr geehrter Herr Evgeni, vielen Dank für Ihre Antwort und nichts gegen Cluster und statistische Ausreisser...erläutern Sie doch bitte z. B. den Cluster für "...eine zu niedrige Anzahl an Wörtern...".
Evgeni Sereda
IT-SERVICES FENGLER
Guten Abend! Herr Sereda wäre richtig. Gerne erkläre ich Ihnen wie wir bei dieser Analyse vorgegangen sind. Da "zu niedrige Anzahl an Wörtern" bei Onlineshops (z.B. bei den Ersatzteilen) keinen Sinn macht, mussten wir zunächst alle Onlineshops zwangsläufig außen vor lassen. Auch stellten wir fest, dass Portfolioseiten, Bilderdatenbanken etc. ausgeschlossen werden mussten Das war natürlich nicht 100% möglich. Alle anderen Seiten haben wir in Informationsseiten und Blogs aufgeteilt. Dies gab uns eine mehr oder weniger bereingte Datenbasis.

Als zu wenig haben wir 200 Wörter festgesetzt. Es gab mal so eine inoffizielle SEO-Regeln, dass Texte mindestens 350 Wörter haben sollten. 200 Wörter haben wir nach langen Diskussionsrunden als die Grenze festgelegt.

Die nächste Aufgabe, die wir lösen mussten, bestand darin, eine Grenze bei den "fehlerhfaten" Seiten festzulegen. Klar ist, dass man eine Webseite bei 2000 normalen Seiten und mit nur 1 "fehlerhaften" Seite nicht in die Auswertung aufnehmen sollte. Sonst stimmt die Verhältnismäßigkeit nicht mehr. An diesem Punkt legten wir das "ungesunde" Verhältnis bei 10% fehlerhaften Seiten bei mind. 1000 "gesunden" Seiten. Bei den Webseiten mit nur 100 Seiten insgesamt, die also sehr klein sind, erhöhten wir den Prozenzsatz auf 25%.
Wie jede andere Auswertung lässt sich über die Grenzwerte streiten. Ich freue mich über Ihre Vorschläge.
Evgeni Sereda
Hallo Herr Sereda!
Vielen Dank für diese ausführliche Erläuterung.
Nun habe ich eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was "...eine zu niedrige Anzahl an Wörtern..." tatsächlich bedeutet.

Ich möchte Ihre Vorgehensweise und Ihre Werte gar nicht in Frage stellen, mir geht es darum, zu erfahren, was denn "gesunde" und was denn "fehlerhafte" Werte für Ihre quantitativen SEO-Kriterien sind. Für "...zu niedrige Anzahl an Wörtern..." haben Sie es ja nun dargelegt. Nun fehlen nur noch die anderen Definitionen "Niedriges Text zu Code Verhältnis", "Zu viele ausgehenden Links auf einer einzelnen Seite"...

Viele Grüße
Evgeni Sereda
t.f.
Hallo Herr Fengler! Ich hoffe, ich schreibe Ihren Nachnamen richtig.
Stellen Sie Ihre Fragen. Ich beantworte, sobald ich es kann, jede Ihre Frage. Außerdem, fließt das alles als Feedback in meine zukünftigen Researches mit ein. Da kann ich mich bei Ihnen nur bedanken.

Zu Ihren Fragen:
"Niedriges Text zu Code Verhältnis" - 10%. D.h., dass wir die gesamte Codemenge dem auf einer Seite verfügbaren Text gegenübergestellt haben. Unter Code versteht man HTML, JS, CSS außer der externen Dateien. Der Code muss auch vom Crawler gesehen werden, damit er mitgezählt wird.
"Zu viele ausgehenden Links auf einer einzelnen Seite" - die Anzahl der ausgehenden Links (intern, extern) liegt bei über 450. Meines Wissens, wurde die Zahl mittlerweile stark heraufgesetzt.

Schöne Grüße

Evgeni Sereda
Wie bei vielen SEO Artikeln stellt sich mir wieder die Frage, wie sich die Forderung nach einer einzelnen H1 Überschrift mit den neuen HTML5-Regeln für Headlines, bei dem z.B. jeder eine eigene H1 haben sollte und dies auch sematischen Gründen ja auch völlig korrekt ist. Interessant wäre daher die Frage, wie viel Prozent der hier als "multipel H1" markierten Websites in die Kategorie fallen "mehrfach H1, aber korrekt im Sinne von HTML5". Google und andere Suchmaschinen verstehen meines Wissens die neue Semantik wunderbar und Websites werden dafür auch nicht abgestraft - oder ist dies ein Mythos?
Evgeni Sereda
Carsten
Hallo Carsten!
Enschuldigen Sie die späte Antwort. Leider war ich verreist und hatte keine Möglichkeit zum Antworten.

Sie werden sicherlich nicht abgestraft, wenn Sie HTML5 nutzen und dort mehrere H1-Überschriften verwenden. In der Tat, ist dies nach diesem Standard korrekt. Wenn Sie den Googles Guide zur Suchmaschinenoptimierung lesen http://www.google.com/intl/de/... werden Sie feststellen, dass es keine Beschränkungen bei der Verwendung des H1 Tags gibt.

Gehen nicht von einer Strafe aus, sondern davon, wie Sie Ihre Seite für den Benutzer und zu guter Letzt für die Suchmaschine möglich strukturiert und verständlich aufbauen können. Wir haben noch keine Tests dazu durchgeführt, doch nach Ihrer Frage ist dies ein interessanter Punkt. Auf jeden Fall, Google wird die Inhalte schon richtig auslesen können, auch wenn Sie mehrere h1 Überschriften haben. Definitiv!
Hallo, habe den Blogbeitrag erst heute über T3N entdeckt. Ein echt klasse Beitrag. Wir sind derzeit dabei unsere Unternehmens-Website zu relaunchen. Da sind die Infos echt Gold wert :-). Viele Grüße, Martin
Evgeni Sereda
Martin C. Wagner
Hallo Martin!

Es hat uns einiges an Arbeit gekostet. Solche Kommentare freuen uns natürlich sehr. Wir werden auch in der Zukunft nützliches Wissen zur Verfügung stellen! Vielen Dank!
Alexander Hammerschmied
Spitzen Artikel! Sehr schön aufbereitet und die Lösungsansätze dazu sind echt viel Wert! Vielen Dank und LG, Alex
Evgeni Sereda
Alexander Hammerschmied
Vielen Dank Alexander! Es freut uns besonders, wenn unsere Inhalte für unsere Leser nützlich sind. Das ist der allerbeste Lob!
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