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Voice Search SEO: 7 Strategien für bessere Rankings

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Voice Search SEO: 7 Strategien für bessere Rankings

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Himanshu Rauthan
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Voice Search SEO: 7 Strategien für bessere Rankings

Vorwort Evgeni Sereda:

Für unsere deutschsprachigen Leser stellen wir den nächsten sehr interessanten Artikel aus unserer Serie "Internationale Experten und internationales Wissen auf Deutsch" vor. In diesem Artikel stellt der Author 7 Strategien für die Voice Search Optimierung vor. Sie erfahren nicht nur was man für die Google Sprachsuche optimieren sollte, sondern auch wie man man das genau macht. 


Die Sprachsuche begann als kleines Experiment, ist aber inzwischen zu einem der wichtigsten Themen im Kontext der Websuche herangewachsen. Mit der eigenen Stimme eine Suche zu starten ist konkurrenzlos einfach, und Nutzer nehmen die Option begeistert an.

Das Experiment begann mit Smartphones und griff bald auch auf smarte Lautsprecher und Sprachassistenten über. Heute ist die Revolution der Sprachsuche in vollem Gange – fast jede Generation empfängt die Neuerung mit offenen Armen. 

Weltweite Anzahl der sprachgesteuerten digitalen Assistenten im Einsatz von 2019 bis 2023 (in Milliarden)

digital-voice-assistants-worldwide-use-statista

Für die Zukunft ist ein weiterer sprunghafter Anstieg der Sprachsuchanfragen zu erwarten. Der schon immer harte Wettbewerb um die besten Suchergebnis-Positionen wird sich intensivieren. Für Webseitenbetreiber ist es daher erfolgsentscheidend, für die Sprachsuche optimierten Content zu erstellen. Wer darauf verzichtet, wird es immer schwerer haben, in der organischen Suche einen Fuß an den Boden zu bekommen.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie die Sprachsuche funktioniert und wie Sie ihre Mechanismen nutzen, um mit Ihrem Content höhere Ränge zu erreichen.

Die Sprachsuche: Ein Dialogsystem

Den Zweiflern sei gesagt: Die Sprachsuche ist in der Tat ein Dialogsystem. Ein weit fortgeschrittenes. 

Was ist ein Dialogsystem?

Wie der Name schon sagt, ist ein Dialogsystem eine Computer-Konfiguration mit dem Zweck, in einen Dialog mit Menschen zu treten. Für Input- und Output-Signale kann es verschiedene Modi der Kommunikation nutzen, etwa Text, Sprache oder Gesten.

Dialogsysteme können sich aus verschiedenen Komponenten zusammensetzen, doch sie verfügen alle über einen Dialogmanager. Dieser analysiert die Semantik und organisiert die Dialogstrategie.

Die Geschichte sprechender Dialogsysteme reicht bis ins Jahr 1977 zurück. Kontinuierliche Forschung und Entwicklung hat sie zu einer der nützlichsten Technologien reifen lassen.

Geräte, die mit Sprachsuche arbeiten, empfangen ihre Signale über eine automatische Spracherkennung. Manche von ihnen nutzen auch Text to Speech, um Ergebnisse zu liefern.

Nicht immer ist es nötig, vor einer Sprachsuche den virtuellen Assistenten zu aktivieren. Sobald das Gerät einen Input empfängt, ermittelt es die Sprache, in der die Frage gestellt wurde. Die Keywords in der Frage werden erfasst und diese wird entsprechend beantwortet.

Manche Geräte zeigen die Ergebnisse auf ihren Displays an, andere sprechen mit dem Suchenden. Der Konversationsstil gängiger Sprachsuche-Geräte ist ein wesentlicher Grund für ihre Beliebtheit und Nachfrage.

Warum wächst die Sprachsuche?

Stellen Sie sich vor, Sie bereiten in der Küche ein neues Rezept zu und kommen mit den Schritten durcheinander. Wahrscheinlich wollen Sie jetzt ungern das Smartphone in die nicht ganz sauberen Hände nehmen.

Was könnte hier helfen? Lassen Sie einfach Ihren Sprachassistenten das Rezept wiederholen und setzen Sie das Kochen fort.

Es gibt Dutzende Situationen wie diese, in denen die Sprachsuche die perfekte Lösung ist.

Einige Gründe dafür, dass die Sprachsuche im Kommen ist, sind diese:

Die Sprachsuche ist schneller und einfacher 

Die Sprachsuche ist zweifellos schneller als traditionelle Suchmethoden. Dies ist der wichtigste Grund für immer mehr Nutzer, sich dem Trend anzuschließen.

Die Hauptgründe für die Nutzung der Sprachsuche im mobilen Internet weltweit:

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Mit einer schnelleren und einfacheren Suchtechnologie müssen wir weniger Energie investieren und haben unsere Antwort früher. Ein klarer Gewinn.

Die Sprachsuche ist passender und bequemer

Zeit ist Geld und niemand hat Spaß daran, Suchanfragen einzutippen. Tendenziell wählen Menschen immer den einfacheren Weg.

Wenn wir uns entscheiden müssen, ob wir eine Frage wie "welches ist der zweithöchste Berggipfel der Welt nach dem Mount Everest" eintippen oder aussprechen wollen, fiele unsere Entscheidung aus offensichtlichen Gründen zugunsten des Sprechens. 

reasons-people-use-voice-commands Source: Perficient /digital

Die Sprachsuche passt zur mobilen Nutzung

Dies ist wahrscheinlich der wichtigste Grund dafür, dass die Sprachsuche so beliebt ist und sich zügig weiter ausbreitet. Smartphones haben den Weg für Sprachassistenten und smarte Lautsprecher gebahnt, indem mobile Nutzer die meisten Sprachsuchanfragen abgesetzt haben.

Nach Daten von BrightLocal kommen 56 % aller Sprachsuchen von einem Smartphone.

Mobile spielt heute bei der Websuche generell die Hauptrolle. Wie bei den traditionellen Suchanfragen liegen auch bei der Sprachsuche die mobilen vor denjenigen der Desktop-Geräte.

Es ist schlicht bequem, unterwegs das Smartphone für eine Sprachsuche zu verwenden.

Wie sich die Sprachsuche von der traditionellen Suche unterscheidet

Informationen per Sprache von einem Gerät anzufordern ist etwas anderes, als am Desktop eine Anfrage einzugeben. Doch was sind genau die Unterschiede zwischen der Suche über Sprache und der herkömmlichen Textsuche?

In der Sprachsuche sind die Keywords länger und stehen im Konversationsstil

Wenn wir einem digitalen Assistenten Fragen stellen, geschieht das in der Regel in ganzen Sätzen und nicht nur mit einzelnen Keywords.

Am Desktop tippen wir zum Beispiel ein: "puddingkuchen backen" oder "puddingkuchen rezept".

Bei der Sprachsuche würden wir eher fragen: "Hey, Alexa, wie mache ich zu Hause einen Puddingkuchen?"

Die Keywords sind in beiden Fällen sehr unterschiedlich. Die Sprachsuchanfrage ist länger und steht im Konversationsstil. Auch der führende PPC-Experte und Topmanager bei Microsoft Purna Virji stellt fest, dass die Keywords in der Sprachsuche länger sind als in der Textsuche. 

Voice Search SEO: 7 Strategien für bessere Rankings. Image :n

Quelle

Diese Tatsache hat direkte Auswirkungen darauf, wie wir Keywords für unseren Content recherchieren. 

Lokale Suchanfragen haben in der Sprachsuche Priorität 

Ein großer Teil der Sprachsuchanfragen besteht aus "in meiner Nähe"-Fragen. Dies bedeutet zweierlei:

  1. Menschen nutzen die Sprachsuche, um unterwegs Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants etc. zu finden.

  2. Neben den Orten selbst richten sich diese Anfragen auch auf Öffnungszeiten und konkrete Produkte.

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Quelle

Sehen wir uns nun die verschiedenen Orte an, von denen aus diese Suchanfragen getätigt werden:

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Quelle

Der jeweilige Anteil der Sprachsuchanfragen steigt an öffentlichen Orten wie Theatern, Toiletten, Restaurants etc. Der Großteil zielt auf lokale Geschäfte und damit verbundene Informationen.

Ergebnisse der Sprachsuche kommen sofort und sind punktgenau 

Die Ergebnisse einer Sprachsuche stimmen meist mit den hervorgehobenen Snippets in der traditionellen Suche überein. Google greift ausgiebig auf den Knowledge Graph sowie auf Rich Snippets zurück, um Sprachsuchanfragen zu beantworten.

Suchende wollen möglichst schnell ihr Ergebnis haben. Das ist bei der Sprachsuche nicht anders. Daher haben hier direkte Antworten Vorrang, denn sie sind zum Vorlesen durch das Gerät geeignet.

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Keyword-Recherche für die Sprachsuche

Nachdem wir nun eine Vorstellung davon haben, wie die Sprachsuche funktioniert, müssen wir uns den Prozess der Keyword-Recherche für diesen neuen Suchtrend ansehen.

Allgemein gilt bei Keywords für die Sprachsuche:

  • Keywords in Frageform rücken in den Fokus. Sprachsuchanfragen enthalten Fragewörter: wie, was, wann, warum, wo. Beziehen Sie diese mit ein, wenn Sie Keywords für die Sprachsuche in Ihren Inhalten verarbeiten.

  • Longtail-Keywords sind in der Sprachsuche eher Regel als Ausnahme. Daher dürfen sie bei der Optimierung nicht außen vor bleiben.

  • “Füllworte” sind ein Muss, da sie den Keywords einen Konversationsstil verleihen und sie menschlicher machen. Beispiele sind “ich, der, von, an der, nach, für" etc. 

Diese Punkte sind bei der Keyword-Recherche für die Sprachsuche wesentlich und sollten feste Bestandteile Ihrer Keyword-Strategie sein.

Das erfordert ein wenig Einarbeitung in das Thema, doch diese lohnt sich. Ich empfehle SEMrush, um den Prozess der Keyword-Recherche zu vereinfachen.

Ich nutze das Tool bereits seit längerer Zeit und es hält jedes Mal, was es verspricht. Damit erhalten Sie eine große Auswahl verschiedenster Typen von Keywords.

SEMrush Keyword-Übersicht

Wie im Screenshot (Link zum Tool) zu sehen ist, erhalten wir für jede Eingabe "ähnliche Keywords" und "Keywords passende Wortgruppen", die helfen, relevante Longtail-Suchanfragen zu finden. Mit einem anderen Tool aus dem Bereich Keyword-Recherche erhalten Sie alle relevanten Keywords zu Ihrem Thema: 

SEMrush Keyword Magic Tool

Das Keyword Magic Tool bietet alles, was Sie für eine professionelle Keyword-Recherche benötigen. Im Unterschied zu anderen Tools bündelt es alle gewünschten Ergebnisse an einem Ort. Dazu gehören auch Keywords in Frageform, wie wir sie für die Sprachsuche brauchen.

SEMrush Keyword Magic Tool W-Fragen

In Topic Researcherhalten wir eine Liste häufig gestellter Fragen zum eingegebenen Thema. Diese können Sie in Ihrem Content platzieren, um bessere Ränge in der Sprachsuche zu erkämpfen. Siehe Screenshot:

SEMrush Topic Research Mindmap

SEMrush deckt alle Anforderungen an ein Tool zur Keyword-Recherche für sowohl Sprach- als auch Textsuche ab. Nutzen Sie seine Möglichkeiten, um Ihre Chancen auf gute Rankings beträchtlich zu erhöhen.

Strategien zur Content-Optimierung für die Sprachsuche 

Da der Wettbewerb um die Ergebnisse der Sprachsuche in Zukunft nur zunehmen wird, sollten Marketer und SEO-Spezialisten sich daran gewöhnen, ihre Inhalte für die Sprachsuche zu optimieren.

Hier sind einige bewährte Strategien dafür:

1. Für Rich Answers optimieren

Eine SEMrush-Studie zur Sprachsuche hat ergeben, dass "70 % aller Antworten der Sprachsuche eine SERP-Funktion ausgelöst haben (und 60 % davon ein hervorgehobenes Snippet)". Die meisten Geräte mit Sprachassistenten geben ähnliche Antworten auf ähnliche Fragen, und die Antwort ist in der Regel eine Rich Answer.

Hier müssen wir uns zum besseren Verständnis mit einigen SEO-Begriffen vertraut machen:

Knowledge Graph - Googles Wissensdatenbank, in der Fakten über Personen, Orte und Dinge gespeichert sind. 

Knowledge Panel - Die Informationen, die rechts von den regulären Suchergebnissen in einem Kasten erscheinen, wenn wir mit Google nach einem Unternehmen suchen. Diese Informationen kommen aus dem Knowledge Graph.

Knowledge Box - Ähnlich wie im Knowledge Panel erscheinen hier Fakten und Informationen aus dem Knowledge Graph zusammen mit den regulären Suchergebnissen.

Hervorgehobenes Snippet - Diese Informationen kommen von Drittquellen und erscheinen bei Google oberhalb der organischen Suchergebnisse und Anzeigen mit Verweis auf die Quelle. Der Zweck ist, den Nutzern schnelle und pointierte Antworten zu liefern (beachten Sie diese Studie zur Gewinnung hervorgehobener Snippets).

Rich Answer - Wenn ein Suchergebnis eine der eben genannten Funktionen enthält, handelt es sich um eine Rich Answer.

Um die bestmögliche Nutzererfahrung zu bieten, zeigt Google für direkte Fragen meist Rich Answers an. Deren Zahl hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen.

Wachstum der Rich-Answer-Ergebnisse 

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Quelle

Aufgrund der herausragenden Position von Rich Answers sollten wir uns bemühen, mit unserem Content auf diesen Platz null in den Suchergebnissen zu gelangen. Wenn das gelingt, ist er automatisch erste Wahl als Ergebnis der Sprachsuche. Alle harte Arbeit, die wir in die Erstellung von Content investiert haben, ist für die Nutzer der Sprachsuche vergeblich, wenn die Antwort nicht an sie verlesen wird.

2. Content neuerfinden und restrukturieren

Da die Sprachsuche eher im Stil gesprochener Konversationen stattfindet, müssen wir unsere Inhalte und seine Strukturen daraufhin analysieren. Das Ziel ist, direkte Fragen und Antworten zu verwenden, um die Präsentation zu verbessern und die Eignung für die Sprachsuche zu erhöhen.

Einer Studie von Backlinko zufolge bevorzugt Google kurze, präzise Antworten auf Sprachsuchanfragen. Das typische Suchergebnis umfasst 29 Wörter. Die genannte SEMrush-Studie zum Google Assistant kam zu dem Befund, dass die Textlänge der Antworten für alle Geräte nahezu identisch war und im Durchschnitt 41 Wörter betrug.

Dies sind wertvolle Einsichten zur Strukturierung unseres Contents für bestmögliche Rankings in der Sprachsuche.

Platzieren Sie häufige Fragen (FAQs) auf Ihren Produktseiten und Blogs, da diese Frage-Keywords enthalten und kurz sind. Beide Faktoren sind Voraussetzungen für eine Aufnahme in die Ergebnisse der Sprachsuche. Das FAQ-Format macht es Google einfach, Content von Ihrer Seite als Rich Snippet einzubinden.

Content in kleinere Abschnitte aufzuteilen ist eine weitere Best Practice für bessere Rankings in der Sprachsuche.

3. Content im Konversationsstil verfassen

Dass sie die Form gesprochener Fragen haben, ist ein charakteristisches Merkmal von Sprachsuchanfragen. Nutzen wir dies zu unserem Vorteil. Roboterhafte Sprache in unserem Content mindert unsere Chancen, in den Ergebnissen der Sprachsuche zu erscheinen.

Vom Schreiben in natürlicher Sprache im Netz können wir kräftig profitieren. Wo immer wir natürliche Sprache verwenden, eröffnet sich die Chance, dass der entsprechende Content zu einer Sprachsuchanfrage passt.

Wenn Sie wissen wollen, wie Nutzer ihre Fragen formulieren, ist es wichtig, ihre Suchintentionen zu verstehen. Studieren Sie den Fragenstil, den Menschen zur Sprachsuche verwenden, um die für Ihre Inhalte relevanten Fragen vorherzusehen.

  • Welche Art von Frage-Keywords werden genutzt?

  • Welchen Konversationsstil wählen die Nutzer?

  • Welche Art von Fragen werden am häufigsten gestellt?

  • Welche Art von Antworten passen am besten zu diesen Fragen?

  • Welche Antworten kommen in der Suche gut an und werden als Ergebnisse für Sprachsuchanfragen ausgegeben? 

Datengestützte Antworten auf Fragen wie diese vermitteln Ihnen eine genaue Vorstellung davon, welche Ziele Menschen mit einer Sprachsuche verfolgen.

4. Longtail-Keyword-Phrasen in den Fokus nehmen

Sprachsuchanfragen sind wie Fragen in natürlicher Sprache länger als auf einer Tastatur eingegebene Websuchen. Wir wissen außerdem, dass Google Seiten mit umfassender Behandlung eines Themas schätzt. Daraus ergibt sich eine klare Strategie: Wir können nicht für jede Sprachsuchanfrage gesondert Content erstellen, aber wir können alle relevanten Suchphrasen in einer ausführlichen Behandlung des Themas unterbringen.

Hier ist als Beispiel ein Artikel, der mit seinem Titel auf ein Longtail-Keyword zielt:

long-tail-keyword-in-title-wordstream

Nutzen Sie Longtail-Keywords zusammen mit entsprechenden Füllwörtern, um die bestmöglichen Ergebnisse in der Sprachsuche zu erzielen.

5. Die Ladezeit Ihrer Website verbessern 

Dies wird oft übersehen, obwohl es ein erfolgsentscheidender Faktor für die Sprachsuche ist. Websites mit längerer Ladezeit werden von den Nutzern schneller wieder verlassen als solche, die zügig laden. Die Ladezeit hat eine direkte Wirkung auf die Absprungrate und sollte daher in jedem Fall optimiert werden.

Seitdem Google sein Speed Update veröffentlicht hat, ist dies noch einmal wichtiger geworden. Bei der Sprachsuche gilt die Regel im Wesentlichen genauso. Nutzer der Sprachsuche wünschen sofortige Ergebnisse. Wenn Ihre Website ewig zum Laden braucht, wird Ihr Content nicht zur Beantwortung gesprochener Fragen genutzt werden.

Orientieren Sie sich an folgender Checkliste, um Ihre Seitenladezeit zu optimieren:

  • Nutzen Sie komprimierte Bilder und Videos.

  • Nutzen Sie “async” und “defer”, um den Zeitaufwand für das Auslesen von JavaScript zu reduzieren.

  • CSS3 und HTML5 sind zu empfehlen, da sie schnelle Ladezeiten für mobile Webseiten bieten. 

  • Minifizieren Sie Stylesheets und JavaScript-Dateien und reduzieren Sie die HTTP-Anfragen.

  • Reduzieren Sie Weiterleitungen und die Anzahl der genutzten Plugins.

  • Nutzen Sie ein Content Delivery Network (CDN).

Googles PageSpeed Insights und PingDom sind gute Test-Tools, die Sie zur Prüfung Ihrer Seitenladezeit nutzen können.

6. An Mobile denken

Alle wichtigen Ankündigungen auf der Google I/O 2019 hatten entweder direkt mit der mobilen Internetnutzung oder mit Tools aus diesem Bereich zu tun. Google betont die mobile Nutzererfahrung und beteuert immer wieder, sie verbessern zu wollen.

Mobile übertrifft andere Geräte bei den Sprachsuchanfragen spielend. Die Erstellung mobilfreundlicher Inhalte mit einem Mobile-first-Ansatz ist daher auch aus diesem Grund unverzichtbar. Dabei gilt es dreierlei zu beherzigen:

  1. Erstellen Sie eine responsive Website.

  2. Führen Sie einen Test der Mobilfreundlichkeit für Ihre Website durch und optimieren Sie sie entsprechend.

  3. Sellen Sie die Crawlbarkeit Ihrer Website sicher, um Sichtbarkeit und Reichweite für Ihren Content zu schaffen.

Mobile ist die Zukunft der Suche – einschließlich der Sprachsuche. Mit einer responsiven Website dafür bereit zu sein ist eine SEO-Pflicht, die Sie nicht ignorieren sollten.

7. Google-My-Business-Einträge nutzen 

Oben war bereits die Rede von den Sprachsuchanfragen, die nach Angeboten "in meiner Nähe" suchen. Ihr Google-My Business-Eintrag entscheidet darüber, ob Sie für diese Suchanfragen gefunden werden.

Google-Suche nach lokalem Geschäft

Mit einem Eintrag in Google My Business informieren Sie Google über die Existenz Ihres Unternehmens an einem bestimmten Ort. Wenn dann dort jemand nach Geschäften dieser Art sucht, haben Sie eine Chance, als Suchergebnis zu erscheinen.

In dem Eintrag müssen Ihr Name, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer enthalten sein. Wichtig ist auch die Auswahl der richtige Unternehmenskategorien und die Angabe der Postleitzahl. Außerdem können Sie Beiträge mit Sonderangeboten, News oder Updates hinzufügen, um Ihr Geschäft aus der Masse herausragen zu lassen.

Sollten Sie also noch keinen Eintrag in Google My Business besitzen, ist es höchste Zeit, sich einen zuzulegen. Verbessern Sie Ihr lokales SEO und Sie sehen sofort die Resultate.

Eine andere Möglichkeit, mit "in meiner Nähe"-Suchanfragen gefunden zu werden, ist die Gewinnung höherer Suchergebnis-Positionen mit lokalen Keywords. Dabei ist unbedingt zu empfehlen, zur besseren Performance in Suchmaschinen strukturierte Daten mit Schema.org einzubinden.

Bonus: Die Content-Lesbarkeit verbessern

Guten Content zu schreiben, der sich auch gut liest, ist ein Muss. Dennoch wird die Lesbarkeit oft vernachlässigt. Präzises Schreiben auf einem bestimmten Niveau hilft Ihren Inhalten, im Suchergebnis platziert zu werden.

Ein Ranking um 8 auf dem Flesch-Kincaid-Lesbarkeitsindex ist einer Studie zufolge für die Sprachsuche zu empfehlen. Zumindest sollten wir uns diesem Wert annähern.

Flesch-Kincaid-Grade-Level

Quelle

Die beste Strategie dazu ist es, technischen Jargon zu vermeiden und eine einfache, natürliche Sprache zu verwenden.

Und jetzt Sie 

Mit jedem Jahr, das vergeht, nimmt die Bedeutung der Sprachsuche zu. Bald wird sie unseren Alltag prägen und ständiges Gesprächsthema sein. Das Verbraucherverhalten wandelt sich, und Marketer müssen auf jeden Trend vorbereitet sein, um die immer neuen Erwartungen zu erfüllen.

Tech-Riesen wie Google, Amazon und Microsoft sind bereits vorangeschritten und haben für die Sprachsuche optimiert. Sich das Spezialgebiet der Sprachsuche anzueignen ist auch für alle anderen unverzichtbar, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Die obigen Strategien helfen Ihnen, eine fundierte Strategie für die Sprachsuche zu entwickeln und entsprechend bessere Rankings zu erringen. Welcher Ansatz funktioniert für Sie am besten? Habe ich aus Ihrer Sicht etwas übersehen? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar!

Himanshu Rauthan
Experte

Trägt wertvolle Einblicke bei und gibt der Unterhaltung Tiefgang.

Himanshu Rauthan is an entrepreneur, Co-Founder at MakeWebBetter(https://makewebbetter.com/), BotMyWork, and the Director of CEDCOSS Technologies. He has worn many hats in his career - programmer, researcher, writer, and strategist. As a result, he has a unique ability to manage multi-disciplinary projects and to navigate complex challenges. He is passionate about building and scaling eCommerce development.
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Dein Kommentar

2000
Newcomer

Ist entweder gerade erst Mitglied geworden oder ist zu schüchtern, etwas zu sagen.

ich bin gespannt wie die zahlen für den deutschsprachigen raum aussehen zum thema "voice search". die ecommerce umfrage in der schweiz hat ergeben, dass nur <2% des umsatz über sprachassistenten gemacht werden wie eben siri, alexa usw. wäre noch spannend ob das in Deutschland oder österreich auch so ist.
bin gespannt wie lange es dauert bis das eine zahl wird mit der man rechnen muss
Himanshu Rauthan
Experte

Trägt wertvolle Einblicke bei und gibt der Unterhaltung Tiefgang.

Eric Mächler
Es ist richtig, dass die Sprachsuche ein aufstrebendes Konzept ist und der Prozentsatz der Personen, die die Sprachsuche verwenden, um Produkte direkt zu kaufen, am unteren Rand liegt. Daher wird es einige Zeit dauern, bis sich das Tempo verbessert hat, aber es ist mit Sicherheit ein stetiges Wachstum bei den Anwendern des Konzepts zu verzeichnen.

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