So optimierst du für Google Discover und generierst mehr Traffic für deine Website

Moss Clement

Oct 11, 202113 min read
Google Discover erklärt

Für einige Marketer gehört Google Discover noch nicht zu ihrem Werkzeugkasten für digitales Marketing. Einige nutzen es zwar, um ihr Geschäft auszubauen. Andere schenken diesem Content-Marketing-Tool jedoch keinerlei Beachtung.

Aber Google Discover ist eine bemerkenswerte Quelle für Internet-Traffic, die Marketer nutzen können. Es hilft dabei, deine Marken-Autorität schneller aufzubauen. Es soll in die SEO Strategie einbezogen werden, denn damit kann mehr Traffic generieren.

Wieso ist Google Discover so wichtig?

Mithilfe dieser Software können Nutzer schneller suchen und und interessante Themen finden. Das Beste daran: Man kann das Gesuchte finden, ohne tatsächlich eine Suche durchzuführen. Als Bestandteil der Suchmaschine von Google nutzt es deinen bisherigen Suchverlauf, um dir ähnliche Inhalte anzuzeigen, die dir gefallen könnten.

In der Folge nutzen Content-Marketer die Google-App, um mehr Traffic auf ihre Websites zu bringen. Der umbenannte Feed sorgt für mehr Traffic. Denn die Google-Entwickler haben die Software optimiert und für Mobilgeräte angepasst.

Da Discover also viel Traffic auf deine Website bringen kann, solltest du es zum Baustein in deiner Strategie für digitales Marketing machen.

Was ist Google Discover?

Google Discover ist quasi der Nachfolger des alten Google Feed. Es zeigt Nutzern Webinhalte an, die auf ihrem Suchverlauf basieren – und somit dem Interesse der Nutzer folgen. Die Software empfiehlt Informationen, bevor überhaupt eine Suche stattfindet. Mit anderen Worten: Du stößt auf faszinierende Themen, ohne dafür einen Suchbegriff einzugeben.

Dazu beschreibt Google das neue Discover mit drei grundlegenden Veränderungen.

Diese Änderungen sind:

  1. Eine Umwandlung von Antworten zu Entdeckungsreisen

  2. Ein Wechsel von Fragen zu einem fragelosen Vorgang zur Informationsbeschaffung

  3. Die Veränderung vom rein textbasierten zu einem verbesserten visuellen Weg, Daten zu entdecken

Außerdem war der alte Feed vor dem Neustart eher auf Textbasis gestaltet. Aber das neue Discover bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Inhalte, darunter:

  • Nachrichten

  • Videoinhalte

  • Fotos/Bilder

  • Neu veröffentlichte Blogartikel

  • Zeitlose Inhalte

  • Etc.

Daher ermöglicht dir der Feed von Discover, aktuelle Themen und Inhalte zu deinen Interessen zu entdecken. Unten siehst du Google Discover mit seinem neuen Branding:

Das neue Design von Google Discover
Bild von Google

Beim genaueren Hinschauen wirst du entdecken, dass die Entwickler den Feed für Mobilgeräte personalisiert haben.

Du kannst im Wesentlichen deinen Feed so anpassen, dass er nur Inhalte deiner Wahl anzeigt. Damit das geschieht, tippst du auf den Kopfbereich aller Inhalte, die du interessant findest.

Direkt danach zeigt Google Discover dir spannende und relevante Inhalte an. Außerdem siehst du jetzt an nur verwandte Materialien, die deiner Wahl der Inhalte folgen. Du kannst aber Themen entfolgen, indem du auf die Schaltfläche „Mehr“ unten rechts beziehungsweise dein Profilbild oben rechts auf dem Bildschirm deines Mobilgeräts tippst.

So optimierst du für Google Discover
Screenshot des Autors

Scrolle nach dem Tippen auf die Schaltfläche „Mehr“ etwas herunter und tippe auf „Meine Daten in Google Suche“. So siehst du deinen Suchverlauf. Von hier aus scrollst du weiter herunter und löschst Einträge, die dich nicht mehr interessieren.

Aber aufgepasst: Das umbenannte Google Discover ist nicht Google News. Das sind zwei verschiedene Dinge.

Google News vs. Google Discover: Was sind die Unterschiede?

Google News ermöglicht seinen Lesern, aktuelle Nachrichten und geeignete Materialien zu entdecken, die zeigen, was auf der Welt passiert. Die wichtige Nachrichtenfunktion präsentiert dem Suchenden Ergebnisse zu einem Nachrichtenthema auf Basis seiner Suchanfrage.

Google Discover hingegen zeigt Konsumenten ohne direkte Suche Informationen zu Interessen, die sie bewegen. Wenn du Google Discover verwendest, kannst du außerdem die gewünschten Inhalte anpassen. Das geht ganz schnell, indem du bestimmten Themen folgst.

Allerdings gilt auch: Damit dein Content auf Discover erscheint, sollte er eine Top-Qualität aufweisen und deine Internetseiten bei Google indexiert sein.

Google Discover unbekannte Funktionen

Es gibt unterschiedliche Gründe, weshalb Discover für deine Online-Geschäfte eine Rolle spielt. Ein paar davon werden wir uns näher anschauen.

  • Wusstest du schon, dass Google Discover eine Suchmaschinenplattform ist, die auch einen Ort bietet, an dem du interessante Inhalte verwalten kannst, die du im Web findest? Dieser Ort nennt sich „Sammlungen“. Du kannst faszinierende Internetseiten hinzufügen, darunter Produkte und weitere wichtige Inhalte.

Außerdem kannst du andere Personen dazu einladen, zu deinen Sammlungen beizutragen. Aber das wirklich Coole ist: Die Anwendung von Google funktioniert auch als Analytics-Tool und hilft dir, den Traffic zu messen, den du über die Plattform Discover erhältst.

Google hat das Berichtstool ebenfalls „Discover“ genannt. Es ermöglicht dir, den Internettraffic anzuschauen und zu messen, der über Google Discover kommt. So kannst du mithilfe dieser Daten die leistungsstärksten Inhalte identifizieren – diejenigen, die am meisten Traffic bringen, aber auch denen, die nicht performen.

So hast du einen Ausgangspunkt, um leistungsschwache Materialien zu aktualisieren und von denen, die Ergebnisse bringen, mehr zu produzieren – und so deine SEO zu verbessern und für mehr Traffic zu sorgen. Aus diesem Grund hat Google darauf hingewiesen, dass sie die neue Berichtsfunktion für Discover in die Google Search Console integriert habe. So erhalten Nutzer hilfreiche Informationen, die Antworten auf einige drängende Fragen bieten. 

So sieht es in der Google Search Console aus. Es ist eine Website aus dem medizinischen Bereich. Du sieht sehr hohe Spikes, die unglaublich viel Traffic bringen.

img-semblog
Google Discover Google Search Console

Einige der Daten im neuen Google Search Console Bericht für Discover sind:

  • Das Volumen des Traffics von Discover zu deiner Website.

  • Die besten Inhalte deiner Website in Google Discover.

  • Wie häufig deine Website auf Discover auftaucht.

  • Wie deine Inhalte auf Discover im Vergleich zu den traditionellen Suchergebnissen abschneiden.

Diese Informationen unterstützen dich dabei, deine Content-Strategie und deine Google-Rankings zu verbessern. Und weil alle Suchmaschinen mitreißende Inhalte lieben, ist die Google Discover Optimierung (engl.: Google Discover Optimization) so wichtig. Denn sie repräsentiert diesen Trend. Sie bietet Nutzern personalisierte, fesselnde Inhalte an.

8 geheime Methoden, um für Google Discover zu optimieren

In diesem Artikel wirst du acht geheime Zutaten kennen lernen, mit deren Hilfe du deine Inhalte für Google Discover optimieren kannst.

1. Erhöhe die Qualität deiner Inhalte

Content ist die Hauptzutat für digitales Marketing. Ohne Content sind deine Marketing-Maßnahmen daher nutzlos. Aber das heißt nicht, dass du wirklich jeden denkbaren Inhalt veröffentlichen solltest. Dünne Inhalte sind zum Beispiel weniger umfangreich und bieten deinen Lesern keinen Mehrwert.

Wichtig: Google Discover soll mit E-A-T Hand in Hand gehen. Lese dazu mehr in diesem Artikel E-A-T.

Sofern du also weiterhin diese Art von Materialien veröffentlichst, wirst du kaum auf Discover erscheinen und Stück für Stück deine Leserschaft verlieren. Wenn deine Artikel kaum die Fragen deiner Leser beantworten und deine Mitbewerber ihnen etwas Besseres anbieten, ist es nur eine logische Schlussfolgerung, dass deine Mitbewerber ihre Loyalität gewinnen.

Auf ähnliche Weise stellt Google Discover den Nutzern relevante, interessante Inhalte zur Verfügung. Das können Artikel, Blogbeiträge, Videos oder andere Dinge sein. Deine Beiträge müssen äußerst informativ sein, denn Discover ist darauf programmiert, Nutzern hochwertige Materialien anzubieten.

Verwende daher beim Erstellen neuer Inhalte, die veröffentlicht werden sollen, oder beim Aktualisieren alter Blogartikel aktuelle Daten und Statistiken sowie Marketing-Strategien auf dem neuesten Stand, um deine Artikel anzureichern. Nutze mehr Longtail-Keywords, semantische Keyword-Phrasen und illustrative Grafiken, um deinen Beitrag zu optimieren.

Versuche außerdem, die Suchintention zu verstehen – die Suchbegriffe, nach denen deine Marketing-Personas mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Google suchen werden. Erstelle eine Liste verwandter Suchbegriffe und setze sie ein, um deine Inhalte zu stärken.

Stelle sicher, dass alle wichtigen Punkte vorhanden sind, die deine Leser an die Seite fesseln werden.

Nutze zum Beispiel rhetorische Fragen, um direkt von Anfang an die Aufmerksamkeit der Leser zu erlangen. Eine rhetorische Frage erfordert keine Antwort. Stattdessen ist sie ein Trick, mit dem du deine Leser dazu bringst, über deine Botschaft nachzudenken. Auch Content-Marketer nutzen dieses Stilmittel, um wichtige Punkte zu betonen.

Mit diesem Ansatz kannst du folgende Punkte verbessern:

  • Die Zeit, die der Leser auf der Seite verbringt

  • Absprungraten reduzieren

  • Den Web-Traffic erhöhen

  • Die Verweildauer verlängern

  • Das Suchmaschinen-Ranking verbessern, und

  • Deine Chancen verbessern, auf Google Discover angezeigt zu werden.

Herausforderungen im Content Marketing

Eine Umfrage von Semrush unter 1.200 Marketern in 39 Ländern hat zu interessanten Ergebnissen geführt. Unter anderem zeigt die Content-Marketing-Statistik für 2020, dass einige Marketer Probleme haben, mitreißende Inhalte zu erstellen.

Technologien und Herausforderungen im Content Marketing
Technologien und Herausforderungen im Content Marketing (Grafik von Semrush)

Laut den Studienergebnissen ist die Erstellung hochwertiger Inhalte eine der größten Herausforderungen für Unternehmen.

  • Die Studie sagt aus, dass 54 % der Marketer nicht in der Lage sind, Inhalte zu entwickeln, die zu hochwertigen Leads führen.

  • Mehr als 50 % der Unternehmen können keine erstklassigen Inhalte produzieren, die mehr Traffic anziehen.

  • 45 % der Marketer sind nicht in der Lage, Content zu produzieren, der eine Verbindung zur Zielgruppe herstellt.

Wenn du unter eine der genannten Kategorien fällst, wird es also schwierig, Discover zur Auswahl deiner Inhalte zu bewegen. Aber zwei Möglichkeiten können dir dabei helfen.

  1. Lerne, wie du bessere Inhalte erstellst, oder

  2. Beauftrage spezialisierte Freelancer als Inhaltsersteller, um die Lücke zu füllen.

So bist du in der Lage, besonders hochwertigen Content für Menschen ebenso wie für Suchmaschinen zu erstellen. Tatsächlich greifen sogar Top-Influencer und Content-Marketer auf Freelance-Texter zurück, um Marketing-Inhalte für ihre Blogs und weitere Marketing-Kanäle zu produzieren. Lerne auch wie du SEO Texte schreibst, die dabei für die Menschen geschrieben sind.

Untersuchungsergebnisse von Semrush aus dem Jahr 2020 stützen diese Aussage. Sie zeigen, dass Blogartikel das wichtigste Content-Format für 86 % der Unternehmen sind. 53 % dieser Marketer lagern das Schreiben von Content aus.

Outsourcing der Inhaltserstellung
Outsourcing der Inhaltserstellung (Grafik von Semrush)

Falls Schreiben also nicht deine Spezialität ist, lagere die Schreibaufgaben an Freelance-Texter aus oder lerne, selbst gut zu schreiben.

2. Verwende hochwertiges Bildmaterial

Das neu designte Google Discover unterstreicht den Bedarf an mehr visuellen Inhalten. Das bedeutet: Um deine Chancen zu verbessern, dass du auf der Plattform auftauchst, solltest du mehr hochwertige Bilder erstellen und entsprechend optimieren.

Google hat dargelegt, dass Inhalte auf Discover für Suchanfragen aufgrund der Qualität des Materials und der Verbindung zwischen Nutzerinteresse und Inhalt ranken können. Deshalb solltest du zwei Dinge machen, um das Ranking deiner Inhalte auf Google Discover zu verbessern:

  1. Beständig spannende Inhalte veröffentlichen, mit denen deine Leser interagieren.

  2. Qualitativ hochwertiges Bildmaterial wie Videos, Fotos, Infografiken und weitere Grafiken verwenden, um deine Beiträge zu verbessern, und diese entsprechend optimieren.

Ersetze außerdem Vorschaubilder durch große Bilder. Warum? Weil Google erklärt hat, dass große Bilder auf den Discover Cards mehr Leistung bringen. Schau dir diese Statistik von Google an. Schau dir dazu diese Statistik von Google an:

  • Marketer haben die Verweildauer auf der Seite um 3 % erhöht.

  • Publisher haben eine Steigerung der Click-through-Rate (CTR) um 5 % erzielt.

  •  Außerdem haben sie eine Verbesserung der Nutzerzufriedenheit um 3 % erreicht.

Und das alles dank großer Fotos in hoher Qualität. Stelle aber sicher, dass deine Fotos mindestens 1.200 Pixel breit sind.

3. Erstelle spannende Videos

Der neue Google Feed macht deinen Content noch unwiderstehlicher für Konsumenten, wenn er hochwertiges Bildmaterial verwendest. Außerdem fokussiert sich Discover auf visuelle Materialien, da Videos in der letzten Zeit immer beliebter geworden sind.

Erstelle daher unterschiedliche Arten von Videos, die deinen Zielmarkt fesseln und die Probleme dieser Menschen lösen. Ich gebe dir den Rat, deine am besten performenden Blogbeiträge anzuschauen und daraus Videos zu erstellen. Diese Arten von Inhalt erzielen bereits mehr Social-Media-Interaktionen sowie ein besseres Ranking auf Google und anderen Suchmaschinen.

Die Umwandlung in Video-Inhalte wird bei beim Verbessern der Website-Interaktionen, der SEO-Rankings und beim Erscheinen auf Discover helfen.

Du kannst zum Beispiel folgende Arten von Videos produzieren:

  • Video-Tutorials mit Anleitungen

  • Videos, die hinter die Kulissen deines Unternehmens blicken

  • Demo-Video zu deinen Produkten oder Dienstleistungen

  • Experteninterviews

  • Videos zu Fallstudien

  • Etc.

Das Konzept dahinter: Fesselnde Video-Materialien zu produzieren, denen deine Zielgruppe nicht widerstehen kann. Letztendlich schauen sich Verbraucher lieber mehr Videos von Marketern an, die sie unterstützen.

Consumers want to see more video content
Grafik von HubSpot

Laut Untersuchungen von HubSpot möchten mehr als 50 % der Kunden mehr Videos als andere Inhaltstypen sehen. Das bedeutet: Je mehr hochwertige Videos du erstellst, desto größer sind deine Chancen, auf Google Discover zu erscheinen.

4. Beachte Googles Richtlinien für Inhalte

Google hat klargestellt, dass du seine Inhalts-Richtlinien beachten musst, wenn Discover deine Inhalte auswählen und Suchenden anzeigen soll. Zu den Google-Richtlinien zählen auch die „Bewertung der Suchqualität“, bei der es um „Page Quality“ (PQ) und „Needs Met ratings“ (NM) geht.

Google Richtlinien Überblick
Screenshot von Google

Diese Warnung bedeutet, dass jeder von dir veröffentlichte Beitrag die Richtlinien für Google News einhalten sollte.

Das heißt aber nicht, dass dein Content in Google News erscheinen wird. Vielmehr bedeutet es: Wenn Discover deinen Inhalt auswählt, entspricht er den Inhaltsrichtlinien von Google und könnte es sogar in die Google News schaffen.

Stelle daher sicher, dass die von dir veröffentlichten Blogartikel den Veröffentlichungsrichtlinien von Google entsprechen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass sie auf Discover erscheinen.

5. Bitte deine Community darum, dich auf Google Discover hinzuzufügen

Die Software hinter Discover fällt durch ihre faszinierenden Fähigkeiten auf. Wusstest du, dass die Anwendung dich wählen lässt, welche Informationsquellen du zu deinen Sammlungen hinzufügst? Ja, das tut sie! Sie ermöglicht dir, Themen auszuwählen, für die du dich interessierst und denen du folgen möchtest.

Aber dein Zielkunde weiß vielleicht nicht, dass er dich zu den für ihn interessanten Themen hinzufügen kann, sofern du ihn nicht darauf hinweist. Deshalb solltest du deine Leser-Community darüber informieren, dass sie dich auf Google Discover hinzufügen können. So werden sie benachrichtigt, wenn du einen Beitrag veröffentlichst oder wenn Discover einen Inhalt aus deinem Blog auswählt.

Das ist wie ein Call-to-Action auf deiner Website. Ohne einen Call-to-Action führen Besucher möglicherweise nicht die gewünschte Aktion aus. In ähnlicher Weise fügen sie deinen Blog vielleicht nicht auf Discover hinzu, wenn du nicht darum bittest.

So fügst du spannende Themen in Google Discover hinzu

Das Hinzufügen deiner Interessen funktioniert recht unkompliziert. Ich füge zum Beispiel Semrush in die Liste der Themen ein, die ich spannend finde. Und so geht‘s:

Öffne das Programm und gib deinen Schwerpunkt in der Suchleiste ein. Für diesen Artikel habe ich nach Semrush gesucht. Schau dir den Screenshot unten an. So erhalte ich durch das Hinzufügen von Semrush Aktualisierungen von Semrush über Google Discover.

So optimierst du für Google Discover
Screenshot des Autors

Allerdings kann es sein, dass auf deiner Ergebnisseite die Schaltfläche „+ Folgen“ fehlt – in meinem Suchergebnis war dies der Fall. Ich habe ein bisschen herunter gescrollt und sie gefunden, wie im Screenshot sichtbar ist. Also mach dir keinen Stress, wenn du dein Thema oder deinen Blog eingibst und die Schaltfläche zum Folgen nicht siehst. Einfach nur ein bisschen weiter scrollen, dann findest du sie schon.

So optimierst du für Google Discover
Screenshot des Autors

Wenn du die Schaltfläche siehst, tippe auf „+ Folgen“, um einem Blog oder Themen zu folgen, die du spannend findest. Nach dem Tippen auf die Schaltfläche „Folgen“ verwandelt sich das Zeichen (+) in ein Häkchen (✓). Das Häkchen bedeutet, dass die jetzt dem Thema oder der Publikation folgst.

So optimierst du für Google Discover
Screenshot des Autors

Daher wird mir Google Discover, sobald es einen neuen Beitrag auf dem Blog von Semrush gibt, diesen Artikel zeigen. Das trägt dazu bei, die Attraktivität für bestehende Leser zu erhöhen.

Auch ohne weitere Beweisdaten hierfür wirst du mir sicher zustimmen, dass, wenn mehr Menschen deinen Blog auf Discover hinzufügen, dies ein Signal für Google ist, dass deine Inhalte für deine Leser hilfreich und relevant sind. Dadurch verbessert sich dein Suchmaschinen-Ranking und deine Position auf Discover festigt sich.

 6. Optimiere für Google Accelerated Mobile Pages (AMP)

Warum solltest du für Google Accelerated Mobile Pages optimieren? Weil AMP die Nutzererfahrung (UX) auf einer Website ideal verbessert. Und wie du wahrscheinlich weißt, ist eine bessere Nutzererfahrung ein Rankingfaktor für Google ( Page Experience). Daher haben die Google-Entwickler AMP im Hinblick auf Geschwindigkeit konzipiert.

Durch schnelleres Laden einer Internetseite wird die UX verbessert und dadurch auch die Zufriedenheit der Verbraucher erhöht. Anders ausgedrückt: Wenn deine Website nicht schnell genug ist, fallen deine Suchmaschinenpositionen. Und deine Chancen, von Discover ausgewählt zu werden, sinken. Auch daran kann es liegen, dass die Nutzer deinen Blog zu Gunsten deiner Mitbewerber verlassen.

Daher ist die Optimierung für Google Accelerated Mobile Pages unumgänglich, wenn du deine Beiträge auf Discover sehen willst. Aus diesem Grund bietet dir die Berichtsfunktion für Discover in der Google Search Console (GSC) Vergleichsmöglichkeiten für AMP- und Nicht-AMP-Daten.

In der Search Console kannst du jeweils AMP- und Nicht-AMP-Daten messen. Optimiere also deine Website für AMP, um deine UX zu verbessern und auf Discover zu erscheinen.

7. Veröffentliche zeitlose und aktuelle Inhalte in hoher Frequenz

Weiter oben in diesem Artikel habe ich behauptet, dass Google Discover aktuelle ebenso wie zeitlose Inhalte anzeigt, die für die Anfrage eines Suchenden relevant sind. Diese Ergebnisse orientieren sich am bisherigen Suchverlauf des Nutzers. So können die Nutzer bei Branchentrends auf dem Laufenden bleiben.

Discover zeigt im Trend liegende ebenso wie zeitlose Materialien an, die sich auf deine Suche beziehen. Außerdem zeigt Google Discover Evergreen-Inhalte an, um für Interaktion zu sorgen, ein Problem zu lösen und den Leser zu unterhalten. Beliebte Beiträge fesseln hingegen den Leser und halten ihn über die neuesten Ereignisse auf dem Laufenden.

Interessanterweise ist dies eine Marketing-Strategie mit Win-Win-Effekt. Denn wenn du zeitlose Evergreen-Inhalte mit Nachrichtenwert erstellst, wird Discover sie auswählen und bei relevanten Suchergebnissen anzeigen. In der Folge steigerst du den Traffic auf deiner Website, erhöhst die Markenbekanntheit, erzeugst mehr zielgerichtete Leads und hast mehr Verkäufe.

8. Führe Wettbewerbsforschung durch

Es gibt Gründe, weshalb die Wettbewerbsanalyse unabdingbar ist. Wenn nach allen Maßnahmen dein Artikel nicht auf Discover zu sehen ist, ist die Wettbewerbsforschung eine kluge Idee. So findest du heraus, warum Discover deinen Content übersieht.

Versuche herauszufinden:

  • Weshalb Google Discover die Inhalte deiner Mitbewerber deinem Content vorzieht.

  • Warum deine Inhalte nicht im Google Discover Feed zu sehen sind.

  • Was deine Mitbewerber anders machen, um auf Google Discover zu erscheinen.

  • Wodurch die Inhalte deiner Mitbewerber hervorstechen.

  • Etc.

Das Untersuchen deiner Mitbewerber hilft dir zu verstehen, wie du deinen Content auf Discover bringst. Außerdem solltest du relevante Themen auf Google Discover selbst verfolgen. Durch diesen Schritt erhältst du ein besseres Verständnis der Qualität von Materialien, die das Content-Marketing-Tool verwaltet und Nutzern anzeigt.

Deine Daten helfen dir beim Verstehen des Nutzerverhaltens und davon, weshalb Discover deine Mitbewerber dir vorzieht.

Willst du auf Google Discover erscheinen?

Nun weißt du, was Google Discover ist und wie du dafür optimierst. Wende diese Tipps an, um deine Chancen zu verbessern, auf dieser Plattform zu erscheinen. Je weiter du die Qualität deiner Inhalte erhöhst, desto besser deine Chancen. Implementiere also weiterhin deine Änderungen und teste sie, um herauszufinden, was für dich am besten funktioniert.

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Moss ClementMoss Clement is an expert business writer─providing article & blog post writing, ghostwriting, content marketing, proofreading, and editing services for B2B marketers. He is the founder of Moss Media, and content manager at Writers Per Hour. Moss works closely with B2B marketers, helping small & medium-size businesses build their online presence and brand reputation by consistently delivering quality content that converts. Connect with him on Twitter and LinkedIn
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