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Heute wirst du erfahren, wie genau du deinen Blog in Hinblick auf SEO optimierst. Und mehr Traffic erhältst.
Wir haben mithilfe der Schritte in diesem Beitrag unseren eigenen Blog auf etwa 1,1 Millionen organische Besucher über Suchmaschinen pro Monat vergrößert.

(Schätzung des organischen Traffics im Semrush-Tool Domain-Übersicht)
Aber bevor wir zu den konkreten Taktiken kommen, wollen wir zuerst die Grundlagen verstehen.
Was ist Blog-SEO?
Blog-SEO ist der Prozess des Schreibens, Optimierens und Veröffentlichens von Blogbeiträgen, die darauf ausgelegt sind, in Suchmaschinen wie Google und Bing zu ranken.
Zu den gängigen Aufgaben im Zusammenhang mit Blog-SEO gehören:
- Keyword-Recherchen durchführen
- Qualitativ hochwertige Inhalte erstellen
- Inhalten für Onpage-SEO optimieren
- Backlinks aufbauen
Wie hilft Blogging bei SEO?
Bloggen zählt zu den effektivsten Strategien, mit denen du deinen organischen Traffic steigern und mehr Kunden erreichen kannst. Es kann dir helfen, für mehr Keywords zu ranken, Backlinks zu gewinnen, die Markenbekanntheit zu steigern und dafür zu sorgen, dass deine Website frischen, aktuellen Content enthält.
Allerdings sind Planung, Recherche, Optimierung und Werbung nötig, damit dein Blog funktioniert.
Warum ist Blog-SEO wichtig?
Jeder kann einen Blog erstellen. Aber nicht jeder, der einen Blog erstellt, bekommt Aufmerksamkeit.
SEO für deine Blogs für kann dir allerdings kostenlosen Traffic über Suchmaschinen einbringen.
Jeder unabhängige Blogger oder Online-Unternehmer mit einem Blog kann von SEO profitieren.
Indem du Besucher anziehst, die an deinen Inhalten interessiert sind, kannst du:
- Die Zielgruppe deines Blogs vergrößern
- Dich als Vordenker in deiner Nische etablieren
- Mehr Newsletter-Anmeldungen erhalten
- Mehr Leads für dein Unternehmen generieren
Tipps für Blog-SEO
Hier sind acht grundlegende Tipps, um deinen Blog zu optimieren:
- Schreibe über Themen, nach denen die Menschen suchen
- Erfasse die Suchintention korrekt
- Erstelle qualitativ hochwertige Inhalte
- Führe Onpage-SEO durch
- Sorge dafür, dass deine Blogbeiträge leicht zu lesen sind
- Überwache deinen Blog auf technische SEO-Probleme
- Baue Backlinks auf
- Aktualisiere ältere Inhalte
1. Schreibe über Themen, nach denen die Menschen suchen
Um Traffic über Google zu gewinnen, musst du über Themen schreiben, nach denen die Leute suchen.
Aber wie findest du solche Themen?
Verwende Tools zur Keyword-Recherche wie das Keyword Magic Tool von Semrush.
Gib ein allgemeines Keyword ein, das mit deiner Nische zu tun hat. Zum Beispiel könnte dieses Keyword „Training“ sein, wenn du einen Blog über Gesundheit und Fitness betreibst.
Klicke dann auf „Suche“.

Schalten dann auf den Tab „W-Fragen“ um.
Das Tool zeigt eine große Auswahl an Themenideen. Außerdem wichtige Keyword-Metriken wie Suchvolumen und Keyword-Schwierigkeit.

Das Suchvolumen gibt an, wie häufig nach einem Keyword jeden Monat gesucht wird.
Die Keyword-Schwierigkeit teilt dir mit, wie schwer es wäre, organisch in den Top 10 der Suchergebnisse zu ranken.
Wenn dein Blog neu ist und du relativ schnell ranken möchtest, fokussiere dich auf Themen mit einem niedrigeren Wert bei der Keyword-Schwierigkeit.
Um solche Themen zu finden, setze den Filter „KD“ (Keyword-Schwierigkeit) auf „Leicht“.
Jetzt hast du eine Liste von Themen, bei denen es einfacher ist zu ranken.

Gehe die Liste durch. Und wähle Themen, die dich interessieren und die für dein Unternehmen so relevant sind, dass du sie abdecken solltest.
2. Erfasse die Suchintention korrekt
Sobald du weißt, über welche Themen du schreiben möchtest, besteht der nächste Schritt darin, die Suchintention zu kennen. Und entsprechende Inhalte zu erstellen.
Die Suchintention ist das Warum hinter den Suchanfragen.
Blog-Keywords haben typischerweise eine informationsorientierte Suchintention: Der Suchende möchte Informationen finden.
Und diese Informationen könnten in einem der folgenden Inhaltsformate geliefert werden:
- Anleitung
- Listicle
- Definitionsbeitrag
- Vergleichsbeitrag
Wenn du möchtest, dass dein Blogbeitrag weiter oben rankt, liefere die Informationen in dem Inhaltsformat, das Suchende sehen möchten.
Analysiere die Seiten mit den höchsten Rankings, um das herauszufinden.
Zum Beispiel siehst du hier die Top-Ergebnisse für „how to lose belly fat“ (wie man Bauchfett verliert).

Die meisten der am höchsten rankenden Seiten sind Listicles mit Tipps zum Verlust von Bauchfett.
Um für dieses Keyword zu ranken, musst du wahrscheinlich etwas Ähnliches erstellen – d.h. einen Listicle-Beitrag mit Tipps.
3. Erstelle qualitativ hochwertige Inhalte
Erstelle qualitativ hochwertige Inhalte, und Google wird dich wahrscheinlich mit höheren Platzierungen und mehr Traffic belohnen.
Laut Richtlinien von Google ist qualitativ hochwertiger Content nützlich und interessant. Und das bedeutet, dass er:
- Klar strukturiert ist
- Leicht lesbar ist
- Einzigartig und aktuell ist
- Die Suchintention erfüllt
- Die E-E-A-T-Richtlinien von Google einhält.
Fachkundige Experten zu beauftragen, die deine Inhalte erstellen, ist ein guter Anfang.
Ihr Wissensstand in einem bestimmten Bereich wird sich in ihren Inhalten widerspiegeln.
Beispielsweise wurden die Inhalte, die du auf unserem Blog siehst, von SEOs und Marketern mit jahrelanger Erfahrung auf diesem Gebiet erstellt.
Mein Kollege Zach Paruch hat mehr als acht Jahre Erfahrung in SEO und Internetmarketing.

Der Inhalt, den er für uns verfasst hat, ist nützlich, informativ und gut geschrieben.
Er ist klar strukturiert mit Überschriften und Zwischenüberschriften:

Einfach zu lesen mit kurzen Absätzen und einfachen Wörtern:

Und sorgfältig aufbereitet und detailliert:

Das Gleiche musst du für deine Inhalte machen.
4. Führe Onpage-SEO durch
Wenn du SEO für einen Blog machst, musst du auch die bewährten Praktiken für Onpage-SEO umsetzen.
So kann Google deinen Inhalt besser verstehen. Und ihm das korrekte Ranking zuweisen.
Nutze die folgenden Tipps:
- Schließe dein Ziel-Keyword im Title-Tag ein. Das hilft dabei, Suchenden und Google zu zeigen, dass dein Blogbeitrag das relevanteste Ergebnis für eine bestimmte Suchanfrage ist.
- Verfasse eine überzeugende Meta-Beschreibung. Denn die Menschen sollen auf deinen Blogbeitrag klicken, sobald er in den Suchergebnissen rankt; deine Meta-Beschreibung sollte überzeugend sein.
- Verwende kurze, beschreibende URLs. So wissen die Suchenden, was sie in deinem Blogbeitrag erwarten können. (z. B. ist domain.com/blog/gewichtsverlust-tipps/ eindeutig ein Beitrag über „Gewichtsverlust-Tipps“).
- Schließe dein Ziel-Keyword im H1-Tag ein. Das hilft deiner Seite, für den Begriff zu ranken
- Schließe deine Ziel-Keywords im Text ein. Das zeigt Google, dass dein Inhalt für bestimmte Suchanfragen relevant ist. Aber füge sie nicht auf unnatürliche Weise hinzu.
- Verlinke auf relevante interne Ressourcen. Das hilft Nutzern und Google dabei, weitere relevante Inhalte auf deiner Website zu entdecken.
- Füge Bildern Alt-Text hinzu. Google verwendet den Alt-Text, um Bilder in der Google Bildersuche zu ranken.
Wenn du WordPress einsetzt, sind durch Installation eines SEO-Plugins wie Yoast die oben genannten Tipps viel einfacher umzusetzen.
Verwende dann das Semrush-Tool On Page SEO Checker, um zu überprüfen, ob deine Blogbeiträge korrekt optimiert sind.
Konfiguriere zunächst das Tool für deine Website.
Nachdem Abschluss der Einrichtung klickst du auf den Tab „Optimierungsideen“.

Hier siehst du eine Liste von Blogbeiträgen auf deiner Website. Und eine Reihe von Optimierungsideen für jeden Beitrag.

Klicke auf „X Ideen“.

Im Bereich „Inhalt“ solltest du sehen, ob deine Blogbeiträge im Hinblick auf Onpage-SEO optimiert sind.

5. Sorge dafür, dass deine Blogbeiträge leicht lesbar sind
Wenn es schwierig ist, deinem Inhalt zu folgen, könnten Leser deinen Artikel (und deine Website) verlassen.
Und das ist nicht gut für SEO.
Löse dieses Problem, indem du für ein angenehmes Leseerlebnis sorgst.
Hier sind einige Ideen:
- Verwende Zwischenüberschriften (H2 bis H6). Zwischenüberschriften teilen einen langen Beitrag sinnvoll auf und zeigen den Lesern, was sie vom jeweiligen Abschnitt erwarten können.
- Füge visuelle Elemente hinzu. Individuelle Bilder, Infografiken, Videos und GIFs helfen dabei, deine Leser zu fesseln.
- Verwende kurze Sätze und Absätze. So kannst du eine „Textwand“ vermeiden.
- Verwende Aufzählungspunkte und nummerierte Listen. So kannst du Informationen kurz und bündig bereitstellen.
- Lies dir deine Texte laut vor. So kannst du Bereiche identifizieren und verbessern, in denen dein Schreibstil nicht flüssig ist.
- Verwende einfache Wörter. Vermeide einen komplexen Wortschatz und Jargon, sodass jeder deinen Text versteht.
Der SEO Writing Assistant von Semrush überprüft die Lesbarkeit deiner Inhalte. Und teilt dir mit, wie leicht sie zu lesen und zu verstehen sind.

Wenn es bei deinem Inhalt Probleme mit der Lesbarkeit gibt, zeigt das Tool dir, welche Sätze oder Wörter umgeschrieben werden können, um die Lesbarkeit zu verbessern.

6. Überwache deinen Blog auf technische SEO-Probleme
Wenn Google deine Blogbeiträge nicht crawlen und indexieren kann, ist es egal, auf welche SEO-Taktiken du gesetzt hast. Deine Blogbeiträge können einfach nicht ranken.
Außerdem könnten Nutzer deine Website verlassen, wenn deine Blogbeiträge länger als ein paar Sekunden zum Laden brauchen.
Technische SEO-Probleme dieser Sorte sind nicht gut für SEO. Und auch nicht für dein Unternehmen.
Verwende das Site Audit Tool von Semrush, um technische SEO-Probleme zu überwachen und zu beheben.
Zunächst richtest du einen vollständigen Crawl deiner Website ein.
Sobald der Crawl abgeschlossen ist, rufe den Tab „Probleme“ auf. Du wirst die technischen Probleme sehen, die für deine Website erkannt wurden.

Klicke auf den Link „Grund und Behebung“ neben dem jeweiligen Problem, um zu verstehen, warum etwas ein Problem darstellt und wie du es beheben kannst.

7. Baue Backlinks auf
Backlinks sind ein wichtiger Ranking-Faktor für Google.
Eine gute SEO-Strategie schließt auch eine solide Backlink-Strategie mit ein.
Das gilt insbesondere, wenn deine Blogbeiträge auf häufig gesuchte, stark umkämpfte Keywords abzielen.
Es gibt viele Strategien für den Linkaufbau.
Schauen wir uns eine davon genauer an: Broken Link Building – Linkaufbau mit defekten Links.
Dabei suchst du nach toten (defekten) Blogbeiträgen auf den Websites deiner Mitbewerber und bittest die Websites, die darauf verlinken, stattdessen auf deine thematisch ähnlichen und tatsächlich auch erreichbaren Blogbeiträge zu verlinken.
Diese Strategie kann effektiv sein, da niemand sein Publikum auf defekte oder veraltete Inhalte verweisen möchte.
Gib zunächst die URL deines Mitbewerbers im Backlink Analytics Tool von Semrush ein. Klicke auf „Analysieren“.

Rufe dann den Tab „Indexierte Seiten“ auf. Und aktiviere das Kästchen „Defekte Seiten“.

Du siehst dann eine Liste der nicht erreichbaren Blogartikel deines Mitbewerbers.

Überprüfe die Blogthemen daraufhin, ob du dieselben Themen auf deiner Website bereits behandelt hast.
Falls nicht, könntest du darüber nachdenken, sie zu behandeln, wenn sie für dein Unternehmen ebenfalls relevant sind.
Kontaktiere anschließend Websites, die auf diese toten Blogbeiträge verlinken. Und bitte sie, stattdessen auf deine Blogbeiträge zum gleichen Thema zu verlinken.
Klicke auf die Zahlen in der Spalte „Domains“. Das sind die Websites, die du kontaktieren kannst, um Backlinks zu gewinnen.

Weißt du nicht, wie du sie am besten kontaktierst? Schau dir unseren Leitfaden zu E-Mail-Outreach an, um zu erfahren, wie du vorgehst.
8. Aktualisiere ältere Inhalte
Irgendwann sind die Inhalte deiner Blogbeiträge veraltet.
Die Suchintention deiner Ziel-Keywords wird sich wahrscheinlich ändern. Oder die entsprechende Branche wird sich verändern.
Und deine Rankings können infolgedessen fallen.
Wenn das passiert, musst du deine Blogbeiträge aktualisieren.
Das tun wir bei Semrush ständig.
Zum Beispiel haben wir kürzlich unseren Leitfaden zu Marketing-Funnels aktualisiert. Und wie du unten sehen kannst, ist unser organischer Traffic gestiegen.

Aber woher weißt du, welche Blogbeiträge du aktualisieren solltest?
Gib einige deiner älteren Blogbeiträge im Tool Organische Recherche von Semrush ein und schau dir das Diagramm zum organischen Traffic an.
Wenn wir das zum Beispiel für unseren Leitfaden zu Shopify SEO tun, sehen wir einen Rückgang des Traffics im Laufe der Zeit. Es könnte sich also lohnen, diesen Beitrag zu aktualisieren.

Beachte beim Aktualisieren von Beiträgen diese bewährten Praktiken:
- Aktualisiere veraltete Fakten und Quellen
- Füge direkt umsetzbare Tipps hinzu
- Entferne Abschnitte, die nicht mehr relevant sind
- Behalte beim Bearbeiten und Überprüfen die Suchintention im Hinterkopf
Und manchmal ist es am besten, den gesamten Beitrag neu zu schreiben. Hab keine Angst vor diesem Schritt.
Überwache den Fortschritt deiner aktualisierten Inhalte und beobachte, wie dein Traffic nach deinen Maßnahmen zur Aktualisierung steigt.
Beginne noch heute mit der Optimierung deiner Blogbeiträge
Bloggen und SEO gehen Hand in Hand.
Wenn du die obigen Tipps befolgst, bist du auf dem besten Weg, deine Google-Rankings zu verbessern.
Aber SEO-Tools können dir helfen, schneller und effizienter dorthin zu gelangen.
Semrush bietet eine Suite von SEO-Tools, die dir bei verschiedenen SEO-Aufgaben helfen, wie z. B. Keyword-Recherche, Onpage-SEO, Link-Building und mehr.
Sie sind unschätzbar wertvoll für alle, die wirklich mehr Traffic über Google gewinnen möchten.